Im April 2011 wird die neue Arena des 1. FSV Mainz 05 fertig gestellt sein. Nach knapp zweijähriger Bauzeit und knapp 60 Mio. Euro wird die 33.500 Zuschauer fassende Multifunktionsarena für den Spielbetrieb frei geben.
Die Arena zeichnet sich durch eine typische, englische Bauweise aus. Vier frei stehende Tribünen, die nur im unteren Bereich miteinander verbunden sind, sollen für eine einzigartige Atmosphäre sorgen. Damit hebt sich das Stadion von den modernen Arenen ab.
Markant ist die äußere Architektur. Der rot umrandete Eingangsbogen empfängt das Gros der Fans und richtet sich zur Landeshauptstadt Mainz. Ebenfalls markant ist das Spielfeld, welches knapp 5m in den Boden eingelassen wurde. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Mainzer Uni Campus sowie die Fachhochschule Mainz.
Steil, eng, atmosphärisch – typisch englisch
Absolutes Highlight der Arena wird die sogenannte Fantribüne „Rote Wand“ werden. Als einer der größten Einrang-Stehtribünen in Deutschland wird diese ca. 11.500 Fans Platz bieten. Diese Tribüne soll den treuesten und lautesten Fans zur Verfügung stehen.
Durch die einzigartige Dachkonstruktion wird die Atmosphäre von dieser Tribüne weiter verstärkt werden. Mit nur 6,50m hält die Tribüne den vorgeschrieben Mindestabstand zum Spielfeldrand und soll somit für noch mehr Atmosphäre sorgen.
Der „Roten Wand“ gegenüber erstreckt sich die Osttribüne. 4.000 Fans sollen auf dieser Platz finden. Dort kann man die preiswertesten Sitzplätze ergattern. Diese Tribüne ist ebenfalls in den unteren Reihen mit den angrenzenden beiden Tribünen verbunden. Desweiteren bietet die Osttribüne Platz für die Gästefans. 2.150 Stehplätze und 1.200 Sitzplätze stehen den Gästefans zur Verfügung. Mit bester Sicht aufs Spielfeld fügen sich die Gästefans perfekt ins Stadionbild mit ein. Anders als in anderen Stadien findet keine Abgrenzung statt.
Ein weiteres Highlight ist die zweigeteilte Gegentribüne. Im oberen Teil mit fest installierten Sitzplätzen beläuft sich die Kapazität auf 6.400. An der Schnittstelle zwischen dem oberen und unteren Teil wird ein ganz spezieller Stadionblock entstehen. Genau an dieser Schnittstelle, mit bester Sicht aufs Spielfeld, sollen Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter Platz finden.
Der untere Teil der Gegentribüne wird mit 2.600 Klappsitzen ausgestattet. Jedoch sollen diese Plätze eine eingebaute Stehplatzgarantie haben und als zweiter Stimmungsblock die Fantribüne unterstützen und die einzigartige Atmosphäre im Stadion weiter verstärken.
Haupttribüne – Das Herz des Stadions
Die Haupttribüne bildet den Mittelpunkt der Arena. Bestehend aus fünf Etagen bietet der Bauch der Tribüne Platz für beide Mannschaften, den Schiedsrichter, sowie in den oberen Bereichen Platz für die VIP-Gäste. Mehrere Konferenzräume bieten ein tolles Ambiente für Tagungen und Konferenzen.
Schwerpunkte wurden bei der Mannschaftskabine und bei der Schiedsrichterkabine gesetzt. Bestehend aus zwei Räumen ermöglich man dem Schiedsrichter-Team, die Nachbesprechung direkt im Stadion durchzuführen. Dies ist eine große Zeitersparnis. Auch bei der Größe wurde nicht gespart. Somit wird die Schiedsrichterkabine die größte Kabine ihrer Art in Deutschland werden. Somit erhofft man sich souveräne Leistungen des Unparteiischen Teams.
Eröffnung in der Saison 2011/2012
Die offizielle Eröffnung ist für den April 2011 geplant. Als potenzielle Gegner im Eröffnungsspiel werden der FC Barcelona oder Real Madrid gehandelt. Ein würdiger Rahmen für ein tolles Fußballstadion.
