Die neuen Wegweiser für Radwege im Landkreis Tuttlingen sind da

Donaubikeland-Mönch - Donaubergland Motiv
Donaubikeland-Mönch - Donaubergland Motiv
Am Sonntag dem 29. Mai wird das Projekt "Donaubikeland" für Touristen und Einheimische, die auf dem Donauradwanderweg fahren wollen, eröffnet.

Wer einen Ausflug zu Fuß oder mit dem Rad in einer ihm unbekannten Gegend plant oder ausführt, ist auf eine ausreichende und intakte Beschilderung der Wege angewiesen. Manchmal sorgt das Fehlen von Wegweisern für eine unfreiwillige Erweiterung der Ortskenntnisse, die nicht immer für Begeisterung sorgt. Rechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison erhielten im Landkreis Tuttlingen, Baden Württemberg, viele Radwege eine einheitliche Beschilderung. Mit dieser ist eine Radtour ungetrübter.

Die Vorteile des Projektes "Donaubikeland"

Der Landkreis Tuttlingen beauftragte 2009 die Donaubergland GmbH damit, die Beschilderung der Radwege zu vereinheitlichen und wird damit vom reinen Wandererlebnis zum „Donaubikeland“. Jetzt, im Mai 2011, ist die Beschilderung, die mit den landeseinheitlichen Vorgaben, der weiß-grünen Grundbeschilderung der Nachbarlandkreise,übereinstimmt, abgeschlossen. Erstmals gibt es damit auch für ortsunkundige Radler eine sichere Orientierung beim Rad fahren auf den attraktivsten Radrouten des Landkreises. Zusätzlich gibt es 16 unterschiedliche Themenrouten, auf die mit kleinen farbigen Zusatzschildern hingewiesen wird.

Im Projekt „Donaubikeland“ werden, zusätzlich zu den Wandertouren im Donautal, Radtouren in verschiedener Länge, je nach eigenen Bedürfnissen, angeboten. Die Wege mit den geringsten Anforderungen werden, wie die Tour „Alb für Einsteiger“, als Familientour angeboten. Die Thementouren, wie die „Geo-Tour“ oder die „Zeitreise“, sind anspruchsvoller. Eine sportliche Herausforderung ist die rund 100 Kilometer lange „Königsetappe“. Eine besondere Tour, die „Rotary-Radroute Industriekultur“ wird 2011 neu angeboten. Bereichernd ist, dass die Themen- und Rundtouren digital erfasst wurden. Nach dem 29. Mai 2011 können alle Informationen zur Vor-oder Nachbereitung einer Tour aus dem Internet herunter geladen werden.

Das wird bei der Eröffnung geboten

Der Landkreis Tuttlingen freut sich, den Radfahrern und den Urlaubern, Touristen und Einheimischen des Landkreises Tuttlingen und des Donauberglandes zukünftig ein flächendeckendes, einheitlich beschildertes Netz von Radwegen bieten zu können. Um diese Freude sichtbar zu machen, eröffnet der Landrat, Guido Wolf (MdL) am 29. Mai die neuen Radroute mit einer kleinen von Tuttlingen nach Wurmlingen auf der neu ausgeschilderten Radtour 9, der sich möglichst viele Radsportler anschließen sollen.

Die Eröffnungsradtour beginnt beim Wohnmobilstellplatz auf dem Tuttlinger „Donauspitz“. Schon an diesem Tag können die ersten „sms-Infopoints“ an der Strecke getestet werden. Am Zielort angekommen, wird das gesamte Projekt ab 12 Uhr in der „Hirsch-Bierwelt“ bei einem kühlen Getränk, zum Beispiel einem„Radler“ oder „Iso-Sport“ und „Radbrezeln“ ausführlich vorgestellt. Die musikalische Unterhaltung übernehmen die „4 Hohenbergmusikanten“. Bei gutem Radwetter werden viele Unternehmungslustige anschließend auf eigene Faust die Strecke testen. Als Ziel bietet sich unter anderem das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck,der Klostergarten in Izighofen, Kloster Beuron oder zur Erfrischung, das am Radwanderweg gelegene Kneippbad in Sigmaringen, an. Guido Wolf freut sich, dass die Radler im Landkreis Tuttlingen und dem Donaubergland zukünftig bei ihren Ausflügen auf ein besseres Netz von Radwegen vertrauen können. Einen zusätzlichen Service bieten etwa 50 „sms-Infopoints“ die entlang der Radroute angebracht wurden. Mit ihnen können sich die Radfahrer über Sehenswürdigkeiten in der Nähe informieren. Manche regt es auch zu einem kleinen Trip abseits der Route an. Das Volkshochschulheim Inzigkofen läd am 29.Mai 2011 zu Schnupperkursen und Führungen ein.

Das „Donaubikeland“ entwickelt sich weiter

Im positiven Sinn gesehen, macht Radfahren süchtig nach frischer Luft, Fahrerlebnis und Kultur. Radfahrer wollen, wenn sie die erste Etappe des Donaubikelandes erkundet haben, meist wissen, wie sich das Projekt weiter entwickelt. Für die nächsten Monate ist eine Erweiterung des Angebotes von „e-bikes“-, den Elektrofahrrädern geplant. Im Internet kann eine kostenlose Broschüre zu den Routen heruntergeladen werden.

Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, interessiert sich vielleicht auch für Informationen zum Kauf von gebrauchten Farrädern.

Quelle: donaubikeland.de

Online-Redakteurin, Gerlinde Ahrend, Gerlinde Ahrend

Gerlinde Ahrend - Ich bin Journalistin, Online-Redakteurin und Autorin, mit eigenem Journalistenbüro In der Vorbereitung meiner Ausbildung zur ...

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