
- Schlosskonzert: Ensemble Noisten - Jens Möller
Ebenso wie die sechs Meisterkonzerte in der Kaiser-Friedrich-Halle versprechen auch die Schlosskonzerte inspirierende musikalische Erlebnisse. „Wir freuen uns, dass wir auch für diese Konzertreihe wieder ein hochkarätiges Programm anbieten können“, sagt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der ausrichtenden Marketing-Gesellschaft Mönchengladbach. Die sechs Konzerte im Rittersaal Schloss Rheydt finden jeweils freitags um 20:00 Uhr statt.
Der vierteilige Konzertzyklus „Best of NRW“ wird auch in der Saison 2011/2012 parallel zu den Schlosskonzerten laufen. Ebenfalls freitags um 20:00 Uhr geben junge Musiktalente beachtenswerte Darbietungen ihres Könnens.
Niederrheinische Sinfoniker
Mit dem traditionellen Konzert von Streichern und Bläsern der Niederrheinischen Sinfoniker beginnen am 30. September 2011 die Schlosskonzerte. Dem Publikum werden Opernparaphrasen von Karl Doppler, Albert Franz Doppler, Luigi Hugues, Vittorio Monti, Robert Stolz und anderen über bekannte Themen aus großen Opern von Vincenzo Bellini, Georges Bizet, Gaetano Donizetti und Giuseppe Verdi geboten.
Emiko Okuyama und Reinhold Richter
Im zweiten Schlosskonzert am 18. November 2011 steht der kontrastreiche Liederabend „Schumann und Frankreich“ auf dem Programm. Die japanische Sopranistin Emiko Okuyama und ihr Klavierbegleiter Reinhold Richter bringen ausgewählte Lieder von Robert Schumann, Henri Duparc, Gabriel Fauré und Maurice Ravel zu Gehör. Richter ist Musikinteressierten als Kantor an der katholischen Pfarrkirche St. Helena in Mönchengladbach-Rheindahlen bestens bekannt.
Duo Bozza
Andreas Evers (Flöte) und Stephan Schäfer (Gitarre) spielen als „Duo Bozza“ beim dritten Schlosskonzert am 9. Dezember 2011 eine „Schubertiade am Niederrhein“ mit Werken von Franz Schubert, Theodor Gaude und Peter Ernst Hünten. Als „Schubertiaden“ werden die Soiréen des Wiener Biedermeier bezeichnet, zu denen sich neben Franz Schubert und seinen adeligen Gastgebern auch andere Musiker, Maler und Literaten gesellten.
Ensemble Noisten
„Anständige Leute“ heißt das Programm der vier Musiker des „Ensembles Noisten“ anlässlich des vierten Schlosskonzerts am 13. Januar 2012. Reinald Noisten, (Klarinette), Andreas Kneip (Kontrabass), Shan-Dewaguruparan (Tabla/Schlaginstrumente) und Claus Schmidt (Gitarre) spielen traditionelle und jazzige Klezmer-Musik sowie Eigenkompositionen.
Bassorum Vox
Musik früher französischer Meister des Violoncello ist beim fünften Schlosskonzert am 30. März 2012 mit dem Ensemble „Bassorum Vox“ zu hören. Die Kompositionen aus der Zeit vor 1800, bei denen tiefe Stimmen oder Klänge die Grundlage bilden, werden von Seung-Yeon Lee (Barockcello), Sophie Se-Hee Lee (Basse de violon/Viola da gamba), Maria Ferré (Barockgitarre/Theorbe) und Mami Kurumada (Cembalo) interpretiert.
Ensemble Più
Der Ausklang der Schlosskonzerte am 11. Mai 2012 wird mit selten gespielter klassischer Kammermusik für Streicher und Oboe/Englischhorn gestaltet. Das „Ensemble Più“, bestehend aus Eva Gosling (Violine), Martin Börner (Viola), Markus Beul (Violoncello) und Andreas Gosling (Oboe/Englischhorn), ist eine für Kammermusik eher ungewöhnliche Besetzung mit Holzbläsern plus Streichtrio.
Konzerte im Zyklus „Best of NRW“
Den Auftakt der Konzertreihe bildet am 14. Oktober 2011 das Schumann Quartett, das Werke von Ludwig van Beethoven, Béla Bartók und Franz Schubert spielt. Der 17-jährige chinesische Pianist Paul Ye, Student an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, präsentiert am 25. November 2011 Beethovens Sonate op. 31/3, Schuberts Wanderer-Fantasie, Walzer von Chopin und Transkriptionen von Liszt über Lieder von Schubert und Mozart. Am 3. Februar 2012 stellt sich der serbische Akkordeonist Filip Erakovic mit Musik von Johann Sebastian Bach, Domenico Scarlatti, Olivier Messiaen, Peter Tschaikowsky und John Zorn vor. Das Finale von „Best of NRW“ am 4. Mai 2012 bestreitet das Duo Andrey Rozendent (Violine) und Daria Tschaikowskaja (Klavier) mit der Kreutzer-Sonate von Ludwig van Beethoven, der Teufelstrillersonate von Giuseppe Tartini und der A-Dur-Sonate von César Franckh.
Quelle:
Pressemitteilungen der Stadt Mönchengladbach
