
- Die Schlümpfe - Columbia Pictures
Im Jahre 2011 kommen nun auch Die Schlüpfe in 3D auf die Kinoleinwand. Vom Regisseur Raja Gosnell ist der Film der zweite, den die Zuschauer seit Die Schlümpfe und die Zauberflöte im Kino sehen können.
Die Schlümpfe – Kurzinhalt
Auf der Flucht vor dem bösen Zauberer Gargamel gelangen sechs Schlümpfe, Clumsy, Schlaubi, Papa Schlumpf, Schlumpfine, McTupfer und Muffi durch einen magischen Wasserfall in das heutige New York. Doch auch der Zauberer zusammen mit seinem Kater Azrael folgen den kleinen Männchen.
Dort fällt Clumsy in ein Karton mit Sachen eines Werbemanagers Patrick und gerät so in dessen Wohnung. Die restlichen Schlümpfe folgen Clumsy in die Wohnung, um ihn zu retten und lernen dabei Patrick und seine schwangere Frau Grace kennen. Zunächst sind Patrick und Grace verwirrt, die kleinen Männchen kennen sich in dieser Welt nicht aus, machen dazu die Sachen in der Wohnung kaputt. Doch Grace gewinnt sie schnell lieb und hört sich ihre Geschichte über den magischen Wasserfall an und den Wunsch zurück nach Hause zu gelangen. Dafür benötigen sie nur einen Zauberer und ein Blaumond.
Gänzlich von den Schlümpfen fasziniert versuchen nun Grace und Patrick ihnen zu helfen und erleben dabei selbst witzige Abenteuer.
Kinderfilm, kaum für Erwachsene
Auch wenn als gut computeranimiert und auch in 3D ist und bleibt die Schlumpfwelt den Kindern vorbehalten. Süß, ziemlich märchenhaft und träumerisch sind Die Schlümpfe im Prinzip nur für die Erwachsenen gedacht, die komplett abschalten und eine Unterhaltung bekommen wollen, die Witz, ab und zu lustige Momente und nette Bilder mitbringt. All das findet man in Die Schlümpfe. Doch wirklich ernsthaft kann man den Film nicht wahrnehmen, zu oberflächlich und märchenhaft ist alles. Die Geschichte ist viel mehr für Kinder im Vorschulalter geeignet als für die breite Masse der Erwachsenen.
Langweilig, auch wenn bunt
Gut gemacht, akkurate Technik, schöne bunte Bilder, niedliche Gesichter der kleinen Schlümpfe, sowie die zuckersüß zu sein scheinende Grace, die sich über die kleinen Männchen freut – alles in einem zu viel der Süßigkeit und rettet nicht die Geschichte. Alte und tausende von malen aufgegriffene Tricks lassen den Film eher lahm und langweilig erscheinen. Keine überraschende Wendungen, feste Muster des Kinderfilms bringen einem erwachsenen Zuschauer kaum Spannung und Interesse. Für gemeinsame Kinobesuche mit Kindern, für die ganze Familie wohl ein Supertreffer, ansonsten sehr lahm!
Fazit: Nur für Kinder oder Familienbesuche, für Erwachsene weder lustig, noch wirklich interessant.
Daten zum Film
- Originaltitel: The Smurfs
- Produktionsland: USA
- Regie: Raja Gosnell
- Erscheinungsjahr: 2011
- Länge: 102 Minuten
