
- Grüße vom Nürnberger Christkindlesmarkt - Bildnachweis: Klaus Brüheim/Pixelio.de
Ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt gehört für die meisten Menschen in der Vorweihnachtszeit einfach dazu. Gerne trinkt man mit der Familie oder Freunden einen Glühwein oder eine heiße Schokolade, probiert köstliches Gebäck und lässt sich von den bunten Lichtern und der anheimelnden Stimmung anstecken. Hier kommt eine kleine Aufstellung mit den Weihnachtsmärkten, die immer einen Ausflug wert sind.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt
Der Christkindlesmarkt in Nürnberg ist wohl Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt und der größte Weihnachtsmarkt in Bayern. Jährlich kommen hierhin zwischen zwei und drei Millionen Besucher. Als Hauptnahrungsmittel eignen sich auf dem Markt natürlich die Nürnberger Bratwürste und auch die Nürnberger Lebkuchen. Rund 180 Aussteller sind Jahr für Jahr auf dem Christkindlmarkt in Nürnbergs historischer Altstadt zu finden.
Der Striezelmarkt in Dresden
Seit 1434 gibt es in Dresden den Striezelmarkt, der damit Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt ist und zu dem Jahr für Jahr rund 2,5 Millionen Menschen pilgern. Der Markt befindet sich auf dem Altmarkt mitten im Herzen der Stadt. Ganz klar gilt hier der Dresdner Stollen als das Nahrungsmittel, das jeder Besucher zumindest einmal probiert haben sollte. Am zweiten Marktsamstag tragen die Dresdner Bäcker traditionell einen Riesenstollen vom Zwinger aus durch die Stadt. Dieses „Stollenfest“ wird in Erinnerung an August den Starken gefeiert, der im Jahre 1730 einen 1,8 Tonnen schweren Stollen anfertigen ließ. Ein besonderer Hingucker ist auch die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide. Weiter werden auf dem Striezelmarkt Pfefferkuchen aus Pullnitz angeboten, ein Ort, der etwa 20 Kilometer nördlich von Sachsens Hauptstadt liegt und sich selbst als Pfefferkuchenstadt bezeichnet. Natürlich gibt es auch Porzellan aus Meißen, Holzkunst aus dem Erzgebirge und Blaudruck aus der Lausitz zu bewundern und zu kaufen.
Weihnachtsmarkt in Lübeck
Der Lübecker Weihnachtsmarkt steht natürlich ganz klar im Zeichen des Marzipans, das hier von der Firma Niederegger hergestellt wird. Daher gibt es auf dem Markt unzählige Spezialitäten, in denen Marzipan enthalten ist. Die Konditorei Niederegger kann übrigens auch besichtigt werden, so dass jeder Interessierte einmal einen Blick hinter die Kulissen der Marzipanproduktion werfen kann. Ansonsten locken rund 200 Stände mit Holzspielzeug, Kunsthandwerk, Bekleidung und so manch anderer Köstlichkeit.
Weihnachtsmarkt in Bremen
Der Bremer Weihnachtsmarkt gilt als der schönste Weihnachtsmarkt in Norddeutschland. Hier locken rund 200 Buden die Besucher 30 Tage lang zum Stöbern, Speisen und Weinhnachts-Vorfreude-Erwecken ein. Gegessen wird hier der Klaben, eine Bremer Variante des Stollens. Viele Engländer und Skandinavier sind auf dem Bremer Weihnachtsmarkt anzutreffen, die sich in der Hansestadt einen Eindruck von deutschen Weihnachtstraditionen verschaffen wollen. Zu finden ist das bunte Treiben auf dem Marktplatz und dem Domshof.
Weihnachtsmarkt Aachen
Der Aachener Weihnachtsmarkt beherbergt seine rund 100 Buden im Schatten des Domes und des Denkmals von Karl dem Großen. Die Spezialität hier sind natürlich die berühmten Aachener Printen, die durch geschnitzte Holzschablonen verschiedene Formen erhalten.
Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber
Rothenburg ob der Tauber ist eh das ganze Jahr über ein wahres Schmuckstück. In besonderem Glanz erstrahlt die Stadt aber, wenn die Händler des Weihnachtsmarktes zu einem stimmungsvollen Besuch einladen. Der Markt trägt den Namen Reiterlesmarkt und zählt ebenfalls zu den ältesten Märkten Deutschlands. Das Rothenburger Reiterle galt im Mittelalter als ein Bote aus einer anderen Welt, der im Winter mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebt.
Weihnachtsmarkt Frankfurt
In Frankfurt erstreckt sich der Weihnachtsmarkt vom Römer aus bis hin zum schön dekorierten Mainkai. Jahr für Jahr besuchen ihn rund drei Millionen Menschen. Rund 200 Stände sind hier vor der historischen Kulisse vieler Fachwerkhäuser zu finden. Neben Artikeln, die es auf jedem Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt, werden auch hessische Spezialitäten wie Dippe und Steingutwaren an die Kundschaft verkauft.
Weihnachtsmarkt Hamburg
Der größte Weihnachtsmarkt Norddeutschlands befindet sich auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz, einem der schönsten Plätze der Stadt. Viele auf alt getrimmte Karussells und Verkaufsstände locken hier zum Bummeln und gemütlichem Verweilen.
Christkindlesmarkt in München
Der Münchener Christkindlesmarkt erstreckt sich vom Rindermarkt bis zum Marienplatz. Hier gibt es eine unheimlich große Auswahl an Dekorationsartikeln, Geschenkideen und auch Luxusgüter wie beispielsweise Pelzmäntel zu kaufen. Vom Rathausbalkon aus erschallt immer wieder festliche Livemusik auf das bunte Treiben.
Der Weihnachtsmarkt in Berlin Spandau
In Berlin gibt es rund um das Weihnachtsfest zahlreiche Weihnachtsmärkte. Der größte befindet sich von malerischer Kulisse umgeben im Stadtteil Spandau. Hier sind über 250 Aussteller anzutreffen, die ihre Produkte anbieten. Zu den Höhepunkten zählen eine Feuerzangenbowlen-Pyramide und eine Krippe mit lebenden Tieren.
Weihnachtsmarkt in Stuttgart
Der Weihnachtsmarkt in Stuttgart ist ebenfalls einer der schönsten Märkte in Deutschland. Das bunte Treiben findet sich Jahr für Jahr in der traumhaften Umgebung von Altem Schloss, Stiftskirche und Neuem Schloss wider. Rund 250 Aussteller heißen die Gäste in Stuttgart willkommen. Weihnachtliche Konzerte runden das Programm ab.
Weihnachtsmarkt in Köln
Der Weihnachtsmarkt in Köln findet ganz im Zeichen des Kölner Doms statt, der angestrahlt durch die vielen Lichter noch imposanter wirkt. Rund 160 Schausteller locken hier mit ihren Angeboten. Dazu gibt es regelmäßig festliche Konzerte, Glühwein und Domspekulatius.
Bildnachweis: Klaus Brüheim / Pixelio.de
