"Die Tudors" – Englische Geschichte im TV

Heinrich VIII Tudor erlangte Berühmtheit mit dem großen Verschleiß an Frauen, den er hatte, und auch durch die Reformation der Kirche in England.

Da nun der letzte Teil der preisgekrönten, für das Fernsehen produzierten Serie „Die Tudors“ über die Bildschirme flimmerte, ist dies Grund genug, die Serie und ihre Hintergründe etwas näher zu beleuchten.

Die Handlung von „Die Tudors“

Es dreht sich alles um das Leben von Heinrich VII, der von Jonathan Rhys Meyers dargestellt wird und deutlich jünger und attraktiver ist als sein Vorbild, der echte Heinrich VIII. Seine Geschichte wird in insgesamt vier Staffeln erzählt, die unterteilt sind in:

  • Die Mätresse des Königs
  • Die Königin und ihr Henker
  • Ein Sohn für den König
  • Die letzten Tage des Königs

Neben Heinrichs Verschleiß an Frauen ist auch das Zerwürfnis mit dem römischen Papst ein wichtiger Hauptpfeiler der Serie. Durch dieses Zerwürfnis spaltete er auch die englische Kirche von Rom und ernannte sich durch den Suprematsakt zum höchsten Oberhaupt der englischen Kirche. Diese Entscheidung führte zu großen Spaltungen auch im Volk.

Geschieden, Geköpft, Gestorben, Geschieden, Geköpft, Überlebt …

Mit diesem Spruch kann man sehr gut das Schicksal von Heinrichs sechs Frauen beschreiben, von denen zwei, Anne Boleyn und Catherine Howard, auf seinen Auftrag hin geköpft wurden.

Die Nachfolge von Heinrich VIII

Heinrichs Sohn Edward starb in einem sehr jungen Alter. Die nächste Thronerbin war Maria I, seine erste Tochter aus der Ehe mit Katharina von Aragon. Sie bekam den Beinamen „Bloody Mary“, weil sie versuchte England mit Gewalt wieder zum Katholizismus zurückzuführen. Die wohl berühmteste Tudor ist jedoch Elizabeth I, die Tochter von Heinrich und Anne Boleyn. Sie führte England in ein „goldenes Zeitalter“, kehrte sich wieder ab vom Katholizismus und bekam den Beinamen „die jungfräuliche Königin“, da sie nie heiratete.

Die Besetzung von „Die Tudors“ (Auswahl)

Jonathan Rhys Meyers als Heinrich VIII

Jonathan Rhys Meyers verkörpert überaus glaubhaft den machtbesessenen und jähzornigen König von England, dessen Launen vielen Menschen Unglück gebracht haben. Heinrichs „berühmteste“ Opfer sind wahrscheinlich seine zwei Ehefrauen und der Schriftsteller Thomas Morus, welcher bekannt ist für sein Werk „Utopia“. Meyers ist natürlich eine viel jüngere und hübschere Version von Heinrich VIII, der in Wahrheit ziemlich dick war.

Natalie Dormer als Anne Boleyn

Natalie Dormer spielt die zweite Ehefrau von Heinrich VIII, die schlussendlich auch von ihm geköpft wurde, nachdem sie in Ungnade gefallen war, weil sie ihm keinen männlichen Erben schenken konnte. Man erhob falsche Anklagepunkte gegen sie, damit sie hingerichtet wurde und der Ehe von Heinrich VIII mit Jane Seymour nicht mehr im Wege stand.

Bekannte und berühmte Gaststars in der Serie „Die Tudors“

Zu den berühmten Gaststars von „Die Tudors“ zählt zum Einen Peter O’Toole, der den Papst Paul III verkörpert, sowie Sam Neill als Kardinal Thomas Wolsey, die Sängerin Joss Stone als Heinrichs vierte Ehefrau, Anna von Kleve und Max von Sydow.

Auszeichnungen für „Die Tudors“

Die „Die Tudors“ wurde mit zwei Emmys ausgezeichnet und war ebenfalls in zwei Kategorien für die Golden Globes nominiert, die dann jedoch die Serie „Mad Men“ gewann. Bei den irischen IFTA Awards wurde die Serie gleich siebenmal ausgezeichnet, darunter ging jeweils eine Auszeichnung auch an Jonathan Rhys Meyers und Maria Doyle Kennedy, welche Katharina von Aragon spielt.

Victoria Hanser, Nicole Hanser

Victoria Hanser - Ich bin 22 Jahre alt und schreibe eigentlich schon ziemlich lange, unter anderem habe ich eine Kurzgeschichte in dem Buch "Drachenfeen und ...

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