Die Universität Bern

Die UniBe rüstet sich für die Zukunft mit mehr Fokus auf das Ausland

Die Universität Bern zählt zu den wichtigsten Bildungseinrichtungen in der Schweiz. Bis 2012 sollen nicht mehr ausländische Studenten an die UniBe kommen.

Die Universität gehört zum Berner Stadtbild und bestimmt den Alltag. Denn über 13.000 Studenten beleben die Stadt und sorgen auch international für Ansehen.

Die Universität Bern kann auf eine lange Tradition zurück blicken. Die Uni ist dabei in den Jahren stetig gewachsen und zählt zu den drei wichtigsten Lehr-Einrichtungen der Schweiz. Dabei unterzieht sich die Uni einem steten Weiterentwicklungsprozess. Mit der Stratgie 2012 macht sich die UniBe fit für die Anforderungen an internationale Universitäten.

Die Geschichte der Universität Bern

Die ersten Vorläufer der UniBe reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Hier wurde der Grundstein für die spätere Universität gelegt. Die Einrichtung war eine Theologenschule, die zu Beginn des 18. Jahrhundert in eine Akademie umgewandelt wurde. Aus vier Fakultäten bestand diese Akademie von Beginn an. 1834 folgte der nächste und entscheidene Schritt. In diesem Jahr wurde die Universität Bern offiziell gegründet. Von nun an wuchs die staatliche Einrichtung schrittweise. Aktuell besteht die Universität aus acht Fakultäten mit über 300 Professoren. Diese kümmern sich um über 13.000 Studenten. Dadurch ist die Uni Bern eine der wichtigsten Lehreinrichtungen der Schweiz und bietet ein breitgefächertes Studienangebot an.

Die Fakultäten der UniBe

Die Universität Bern hat sich breit aufgestellt und kann für einen Großteil der Studenten ein passendes Studium anbieten. Acht Fakultäten haben sich dabei heraus entwickelt.

  • Theologische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Veterinärmedizinische Fakultät
  • Philosophisch-historische Fakultät
  • Philosophisch-naturwissenschaftliche Fakultät
  • Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät

Darüber hinaus bestehen zwei gesamtuniversitäre Einheiten, die von der UniBe angeboten werden.

  • Interfakultäre Koordinationsstelle für allgemeine Ökologie
  • Zentrum für universitäre Weiterbildung

In den einzelnen Fakultäten findet sich eine Vielzahl von Studiengängen, die in Bern belegt werden können.

Dabei dauert das akademische Jahr vom 1. August bis zum 31. Juli. Dieses ist dann in zwei Semester unterteilt, welche am 1. Februar sowie am 1. August starten. Der offizielle Studienbeginn ist Anfang September festgelegt. Interessenten können sich jeweils Anfang Dezember über die Universität sowie die Studiengänge im Rahmen der "Freshers Days" informieren. Am ersten Samstag des Dezember findet zudem die Stiftung "Dies academicus" statt, der an die Gründung der Universität erinnert.

Weitere Angebote der Uni Bern

Die UniBe betreibt unter anderem den Botanischen Garten Bern.

Zudem organisiert die Lehreinrichtung den Universitätssport Bern. Hiebei bieten sich für sportbegeisterte Studenten reichhaltige Bewegungsmöglichkeiten. Im Sport- und Bewegungsprogramm werden neben klassischen Sportarten, wie Fußball, Radsport und Leichtathletik auch spezielle Möglichkeiten, wie Paartanz, Massage, Fallschirmspringen und mehr angeboten. Dadurch erhalten die Studenten auch neben ihrem Alltag einen Ausgleich.

Strategie 2012

Am 31. Oktober 2006 beschloss der Senat die Strategie 2012. Hierbei geht es vorrangig darum die Universität für den nationalen und internationalen Wettbewerb mit anderen Hochschulen auszurichten und konkurrenzfähig zu gestalten.

Hauptsächlich geht es dabei um die Umsetzung des Bologna-Prozess. Diese hat die Erneuerung der Lehre zum Ziel mit einem international einheitlichen Studienabschluss (Master).

Ein neues Hochschulförderungsgesetz des Bundes soll die Finanzierung der Universität koordinieren und spezielle Schwerpunkt in der Unterstützung setzen.

Gleichzeitig soll die UniBe in der internationalen wissenschaftlichen Forschung bestehen.

Die Universität Bern ist dadurch zunehmend auch interessant für ausländische Studenten, die die Idylle der Stadt für ihre Weiterbildung nutzen wollen.

Andre Gierke, Andre Gierke

Andre Gierke - Ich arbeite seit einiger Zeit nebenberuflich als Freier Journalist für diverse Sport-Publikationen und betreibe im Internet meine ...

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