Ein in Deutschland beliebter Weihnachtsbraten ist auch heute noch die gefüllte Gans. Man beginnt beim Zubereiten des Festessen damit, die Innereien der Gans herauszunehmen, sollte das nicht schon vom Händler besorgt worden sein.
Rezept für eine Weihnachtsgans
Mit Pfeffer, Salz und Beifuss wird nun die Gans von innen gewürzt, indem man die Gewürze auf der Hand gemischt und verteilt in der Gans verstreicht. An einem Ende der Rumpfes sollte man die Ganz zunähen, bevor man nun zum Füllen übergeht.
Die Füllung
Nun nimmt man sich eine Schüssel und schneidet einen oder zwei Äpfel hinein. Die Äpfel können vorher geschält werden. Es kommen noch Rosinen und Paniermehl hinzu, oben drauf dann Zimt und Zucker. Anschließend folgt Weißwein mit dem man die Füllung solange begießt, bis das Paniermehl den Wein nicht mehr aufnimmt. Es soll eine feste Masse entstehen. Wer es mag, kann natürlich auch Hack und Maronen verwenden, die vorher selbstverständlich bearbeitet werden müssen, also insbesondere ohne harter Schale verarbeitet werden müssen.
Die Gans im Ofen
Das nun zu einer Masse Geknetete kommt in die von nur einer Seite offene Ganz hinein, bis diese vollständig gefüllt ist. Nun wird auch die zweite Öffnung zugenäht. Es wird von beiden Seiten gesalzt und das gute Stück kommt für eineinhalb Stunden mit der Brust nach unten in den Ofen. Der Braten sollte ab und zu übergossen und angestochen werden, damit das Fett herausläuft.
Nach eineinhalb Stunden wird die Ganz umgedreht, das im Bräter aufgelaufene Fett wird abgeschöpft und der Braten weitere eineinhalb Stunden im Ofen belassen. Nicht zu vergessen ist, dass ab und zu den Braten mit der eigenen Feuchtigkeit übergossen werden sollte. Wenn die letzten 20 Minuten anbrechen, sollte die Gans mit Bier befeuchtet werden. Dadurch wird sie besonders knusprig und bekommt einen schönen Farbton.
Beilagen zum Festessen
Wie nun Salzkartoffeln gekocht werden, bedarf sicher keiner Erklärung. Wer Rosenkohl dazu reichen möchte, sollte beachten, nicht nur frischen zu kaufen und diesen zu putzen, sondern diesen auch nicht in Wasser zu kochen. Der Rosenkohl sollte ausschließlich in nicht einmal 100 Gramm Butter gedünstet werden. Den Topf sollte man mit geschlossenem Deckel schwingen, nicht zu stark schütteln, damit der Kohl nicht anbrennt, aber eben auch nicht zerfällt. Einen geschmackvolleren Rosenkohl finden man kaum.
Sollte man auch zusätzlich Rothkohl mit Äpfeln servieren wollen, setzt man diesen mit Rotwein an. Nun ist die aus dem Bräter entnommene Soße vom Fett durch Abschöpfen zu trennen. In die verbleibende braune Masse schlägt man scheibenweise eiskalte Butter ein, wodurch die Masse sich nun zu einer Soße entwickelnd verdickt. Nun noch Créme fraiche dazu, würzen z.B. mit Pfeffer, Salz, Beifuss, Majoran und natürlich einen Schuss Champagner.
