Die Volkswagen AG zeigt, dass sie sich nicht nur auf das Präsentieren und Verkaufen von Autos versteht, sondern sich auch der Verantwortung bewusst ist, die sie als Global Player den Menschen gegenüber hat. Sie stellte einerseits am 15. Juni 2010 am Times Square in New York den neuen VW Jetta vor, präsentierte andererseits aber auch die Details ihres sozialen Engagements in Südafrika und bei der Unterstützung der Schwimm-Europameisterschaft der Gehörlosen. Am 18. Juni 2010 wurde ebenfalls auf den großen Erfolg hingewiesen, den die Firma mit ihren aktuellen Autoschau-Tagen in Wolfsburg hatte.

Die Autoshow in der Autostadt Wolfsburg

Mit der Präsentation der aktuellen Produkthighlights im Kundencenter der Autostadt begeisterte die Volkswagen Autoshow mehr als 3.000 Menschen aus der Region. Ergänzt durch ein Rahmenprogramm auf verschiedenen Themeninseln war die Fahrzeugausstellung ein Erlebnis für Gäste jeden Alters. Dazu Olaf Ansorge, Leiter Verkauf an Werksangehörige der Volkswagen AG: „Nach zwei ersten besucherstarken Tagen freut sich das ganze Team auf die nächsten beiden Abende." Es wurde allen Interessierten die Möglichkeit eingeräumt, die Autoshow noch einmal am 21. und 22. Juni zu besuchen.

Volkswagen unterstützt Schwimm-Europameisterschaft der Gehörlosen

Für den Zeitraum vom 20. bis 26. Juni wurden in Dortmund die Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen angesetzt. Athleten aus 17 Nationen werden von ihren jeweiligen Sportverbänden nach Deutschland entsendet, die in den Disziplinen Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling und Lagen um die Titel kämpfen. Volkswagen stellt dem deutschen Team zehn T5 Kleinbusse, einen Phaeton und einen Touareg zur Verfügung. Schon seit 1997 unterstützt VW den Deutschen Gehörlosen Verband (DGS). In 2009 war Volkswagen Autopartner des DGS bei den Olympischen Spielen der Gehörlosen "Deaflympics" in Taipeh.

Dazu Klaus Fuchs, Leiter der Volkswagen Sportkommunikation: „Volkswagen legt besonderen Wert auf die gezielte Förderung im Bereich Gehörlosensport. Uns begeistern die Spitzenleistungen, die unsere Athleten trotz ihrer Handicaps zeigen. Deshalb sind wir gerne Partner bei der Europameisterschaft in Dortmund und wünschen allen Athleten viel Erfolg." Auch Gamet Charvat, Schwimm-Bundestrainerin des DGS, zeigte sich begeistert: „Schon in Taiwan war die Unterstützung der Schwimmer durch Volkswagen Gold wert. Wir freuen uns, dass sich die Förderung durch Volkswagen mittlerweile zu einer guten Tradition entwickelt hat."

Volkswagen erweitert soziales Engagement in Südafrika

Der Volkswagen Konzern unterstreicht sein soziales Engagement in Südafrika mit weiteren Projekten. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, sowie der Präsident des Volkswagen Weltkonzernbetriebsrats, Bernd Osterloh, bekannten sich erneut zur gesellschaftlichen Verantwortung des Konzerns und kündigten am Freitag drei neue Corporate Social Responsibility Initiativen (CSR) an. Seit Jahrzehnten engagieren sich die Belegschaften von Volkswagen und das Unternehmen für die Menschen in Südafrika. Neu: ein Jugendzentrum, eine Vorschule und Fußball-Busse für die Ostprovinz.

Zwei Millionen Euro für neues Jugendzentrum nahe Uitenhage

Im Rahmen des neuen Engagements stellt Volkswagen unter anderem zwei Millionen Euro für ein Jugendzentrum am Konzern-Standort Uitenhage bereit. Die Investition wird sowohl die Bau- als auch die laufenden Kosten des Jugendzentrums für vier Jahre abdecken. Die neue Einrichtung ist Teil der Stiftung Love-Life. Im Mittelpunkt steht der Kampf gegen Aids. LoveLife betreibt südafrikaweit 19 multifunktionale Jugendzentren. Dazu gehören medizinische Einrichtungen, Beratungsräume, eine Bibliothek, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und eine kommunale Radiostation.

Volkswagen im Kampf gegen AIDS

Die Programme von Love-Life werden von den Groundbreakers, einer freiwilligen nationalen Jugendhilfeorganisation, unter Mitwirkung von rund 4.000 Schulen, 500 staatlichen Kliniken sowie über 150 kommunalen Nichtregierungsorganisationen in Südafrika durchgeführt. Mit diesem Projekt erweitert Volkswagen seine Aktivitäten gegen Aids in Südafrika. Dazu Martin Winterkorn: „Volkswagen nimmt seine Rolle im neuen Südafrika ernst. Wir bieten mit unserem Werk nicht nur rund 6.000 qualifizierte, sichere Arbeitsplätze in der Region, sondern engagieren uns auch umfassend in der Gesellschaft.“

Die Jugend im Land läge VW dabei besonders am Herzen, so Winterkorn weiter, der mit dem Jugendzentrum und den weiteren Initiativen helfen will, südafrikanischen Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. Auch Bernd Osterloh bezog Stellung: „Die Mitarbeiter von Volkswagen haben seit Jahrzehnten ein enges Verhältnis zu Südafrika, denn Solidarität ist für uns kein leeres Wort und endet nicht an Werkstoren. Durch die Hilfsprojekte "A chance to play" und "Eine Stunde für die Zukunft" sind im Laufe der vergangenen Jahre mehr als 2,7 Millionen Euro nach Südafrika geflossen.“ sagte der Konzernbetriebsratsvorsitzende.

Fußball-Busse für Ostkap-Provinz und eine neue Vorschule in KwaLanga

Ein weiteres neues CSR-Projekt ist der Einsatz von drei Fußball-Bussen. Die Volkswagen Crafter werden in der Ostkap-Provinz unterwegs sein, um Kindern Sportaktivitäten zu ermöglichen und dies mit Aids-Prävention zu verbinden. Die Busse fahren mit geschulten Teams an Bord zu mehr als 100 Schulen vor allem in ländlichen Gebieten und führen dort Fußballtrainings für Jungen und Mädchen durch. Diese Trainings werden mit der spielerischen Vermittlung von Wissen zur Aids-Prävention, Gewaltvermeidung und Stärkung der Sozialkompetenz verknüpft. Das Programm ist bis 2012 ausgelegt und erreicht bis dahin 30.000 Jugendliche.

Eine neue Vorschule für mehr als 100 Kinder

Diese Vorschule wird ab Mitte Juni in KwaLanga errichtet, einem der ärmsten Viertel in Uitenhage. Der Volkswagen Community Trust steuert 360.000 Euro für das Projekt bei. Weitere erforderliche 90.000 Euro bringen die Mitarbeiter von Volkswagen of South Africa durch ihre Initiative "Eine Stunde für die Zukunft" auf. Das Baugrundstück wird durch die Kommunalverwaltung von Nelson Mandela Bay zur Verfügung gestellt. Die Vorschule wird "Ikhwezi Lomso" heißen, zu Deutsch "Morgenstern".

Volkswagen Community Trust investierte rund um Port Elisabeth 5,5 Millionen Euro

Der Volkswagen Community Trust wurde vor über 20 Jahren gegründet. Das Ziel des Trusts ist es, das Gemeinwesen im Gebiet von Nelson Mandela Bay zu unterstützen – der Gegend, in der die Mitarbeiter von Volkswagen of South Africa und deren Familien arbeiten und leben. Der Trust wird gemeinsam von Gewerkschaftsvertretern, den Community-Mitgliedern, der Geschäftsleitung von Volkswagen Südafrika und Mitarbeitern verwaltet. Genau dort, wo die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 18. Juni 2010 ihre schmerzliche 0:1-Niederlage gegen Serbien einstecken musste.