
- Lichtwurzel® Experte Ralf Rößner - Ralf Rößner
Auf der Suche nach einer Ernährung, die dem Menschen nicht nur das Überleben, sondern auch eine gute Gesundheit sichert, rückte in den letzten Jahren die Yamswurzel in den Fokus von Ernährungsexperten. Schon der Anthroposoph Rudolf Steiner erkannte 1924 den zukünftigen Wert der Wurzeln, denn zusätzlich zur Stärke, den Proteinen, dem Fett, den Amynosäuren, Sapponinen, Polysacchariden, Schleimstoffen, Vitaminen und 31 verschiedene Spurenelementen, .speichert die Pflanze, aus antrophosiphischer Sicht, Lichtäther. Die biologische Wirkung von Licht auf den Menschen und auf Pflanzen, wurde in den letzten Jahren von der Allgemeinmedizin intensiver erforscht.In diesem Zusammenhang könnte die Yamswurzel, wie Ralf Rößner näher beschreibt, einen wichtigen Beitrag zur Ernährung leisten. Im Interview mit Ralf Rößner erfuhr Suite101.de mehr zum anthroposophischen Hintergrund und der schon bekannten medizinischen Wirksamkeit der Pflanze.
Suite 101.de: Herr Rößner, wie sind Sie mit der Lichtwurzel bekannt geworden?
„Als ich 1989 Adalbert von Keyserlingk, im Rahmen einer Forschungstätigkeit über das "Paladium", kennen lernte, erfuhr ich von der "chinesischen Süßkartoffel". Adalbert von Keyserlingk berichtete mir mit einer solchen Eindringlichkeit über den von Rudolf Steiner an Johanna von Keyserlingk und Guenther Wachsmuth. übergebenen Auftrag, die Dioscorea batatas in Europa zu kultivieren, dass ich mir vornahm, die Erfüllung dieses Auftrags zu meiner Lebensarbeit zu machen“.
Suite 101.de : Woher kommt der Name „Lichtwurzel®“?
„Ursprünglich stammt die Dioscorea batatas aus dem Norden Chinas. Die Notwendigkeit der chinesischen Yam einen neuen Namen zu geben, ergab sich aus der Tatsache, dass etwa 800 Yams-Arten angebaut und gehandelt werden. Die Dioscorea batatas, die die Eigenschaft hat Lichtäther zu speichern, ist die Ur-Yam (chin. Shan Yao). Um die von Rudolf Steine erwähnte chinesische Yam gegenüber allen anderen Yamarten eindeutig abzugrenzen, schützte ich ihre Besonderheit der Lichtspeicherung, mit dem Namen und eingetragenen Warenzeichen „Lichtwurzel®“.
Suite 101.de: Wie kann die „Lichtwurzel®“ unserer Ernährung aufwerten?
„Um das "Neue" des Lichtäthernährstroms durch die Lichtwurzel zu verstehen, muss der Wissbegierige die Grundlagen der Aufnahme von Nahrungsstoffen und ihre Verdauung kennen.
Nachdem der Mensch etwas gegessen, die Nahrung zerkaut und sie hinuntergeschluckt hat, wird der Nahrungsbrei zersetzt und dann im Darmtrakt zerlegt und durch die Wände des Dünndarms in unser Körperinneres befördert. Eigentlich bleibt das Essen bis zu diesem kontinuierlichen Aufnahmeprozess außerhalb des Körpers, denn erst mit der Aufnahme im Dünndarm steht uns die Nahrung im vollen Umfang zur Verfügung.
Bei der Verdauung der Lichtwurzel trennt sich schon im Mund der Lichtäther von der Substanz und steht gleich zur Verfügung. In der Folge tritt recht schnell, noch vor dem Verdauungsprozess im Dünndarm, ein Sättigungsgefühl ein. Da die Lichtwurzel diesen zusätzlichen Nährwert hat, müsste der Begriff Ernährung eigentlich neu definiert werden.
Suite 101.de : Was ist unter Lichtätherpotential zu verstehen?
„Das enorme Tiefenwachstum der Knolle, die Verschiedenartigkeit der Blattstellungen und deren rot-violetter Rand, weisen auf das Vorhandensein des Lichtäthers hin. Dieser steht, durch die Pflanze, im Gegensatz zur toten Materie, in direkter Wechselwirkung mit der Umgebung. Der aufgenommene und in den Erdboden "weitergeleitete" Lichtäther bedingt die Lebendigkeit des Objektes. Beobachter erkennen, dass die Menge des aufgenommenen Lebensäthers von der Möglichkeit des jeweiligen Organismus, Lichtätherisches aufzunehmen, abhängig ist. Das Aufnehmen des Lichtäthers und das Herantragen an die Menschen, Tiere und Pflanzen, werden, der anthroposophischen Lehre gemäß, von bestimmten Elementarwesen ausgeführt.
In diesem Zusammenhang wird die Aussage von Rudolf Steiner, dass die Urform der Dioscorea batatas die einzige Pflanze ist, die in ihren unterirdischen Teilen Lichtäther speichern kann, verständlich. Zur modernen Yam besteht der Unterschied, dass die moderne Yam die Fähigkeit Licht speichern zu können, einbüßte.
Landwirte und Gärtner beobachteten, dass die Knollen im Muterboden stecken bleiben. Diese Tatsache erfreut viele Gemüsegärtner, da diese Knollen, später, leichter zu ernten sind. Werden diese aber untersucht, wird festgestellt, dass sie viel weniger Lichtäther besitzen.“
Suite 101.de: Was ist über die medizinische Wirksamkeit der Lichtwurzel bekannt?
In ihrer chinesischen Heimat wird die Yam "Shan Yao" genannt, was soviel wie "Bergmedizin" heißt. In einem chinesischen Heilkräuterbuch fand ich, dass Shan Yao -süß bis neutral schmeckt und positiv auf die Funktionen von Milz, Lunge und Niere wirkt. In der Schönheitspflege ist sie dort schon lange bekannt, denn sie schenkt einen glatten geschmeidigen Teint und glänzendes, kräftiges Haar.
Aus einem Untersuchungsbericht des Graduate Institute of Pharmacognoscy Science, Taipei Medical University, Taiwan geht hervor: „Die Dioscorea batatas wirkt verdauungsfördernd, entwässernd, appetitanregend, stimuliert die endokrinen Drüsen, stärkt Milz und Lunge, nährt die Samenessenz, wirkt verjüngend und blutzuckersenkend und ist ganz allgemein ein hervorragendes Immuntonikum.“
Die Lichtwurzel ist an Inhaltsstoffen reich und darum wertvoll, zusätzlich hat es einen hohen Lichtäthergehalt.
Der physiologische Lichtstoffwechsel, der darin besteht Licht = Prana aus der Nahrung frei zu setzen, wird heute durch die hochtechnisierte Verarbeitung der Nahrungsmittelrohstoffe erschwert. Der Verzehr von Lichtwurzeln und/oder ihrer Produkte, kann, indem es Licht in den Körper bringt, einen guten Ausgleich schaffen.
Wo wird die Lichtwurzel in Deutschland angebaut?
Seit dem 2007 wird die Lichtwurzel®, unter der Leitung von Ralf Rößner, bei ErdmannHAUSER angebaut und in Baden-Württemberg, im Bodenseekreis, nahe Überlingen, in der Gärtnerei Andreashof, seit 2001 als LichtYam. Kritische Aussagen gibt es bisher keine, da auch die Methoden die Lichtkräfte bildnerisch darzustellen, in den vergangenen Jahren anerkannt wurden.
Quelle: Ralf Rösner,
WWW. Lichtwurzel.info
