Das Licht geht aus, die ersten Töne der Ouvertüre erklingen und der Zauber von Disneys „Die Schöne und das Biest“ in der Musical-Version entfaltet sofort seine Wirkung.

Disneys "Die Schöne und das Biest" feierte in Mannheim Premiere

Während das Herz vor Freude hüpft und die Augen vor lauter Kindheitserinnerungen an den einstigen Lieblingsfilm wie kleine Sternlein leuchten, wird klar: Heute ist einfach der perfekte Tag, um sich zu verlieben! Es geht um überlebensgroße Gefühle, ausladende Romantik und eine Geschichte, die so fantasievoll, bewegend und weit ab von jeglichem Alltagsernst ist, dass sie die Zuschauer im Nationaltheater in Mannheim geradezu in einen Rausch versetzt.

Bonbonfarben, Glitterregen, große Gefühle - so soll's sein im Musical

Im Musical bekommt der eitle Poser Gaston (Attila Németh), was er verdient und eben nicht das hübsche Mädchen, und ein einziger Kuss verändert alles. Hier singt und tanzt eine sprechende Uhr (Tamás Földes) neben einer stimmgewaltigen Teekanne (Lilla Polyák), legt sogar der Obstteller mit dem goldenen Besteck ein flottes Tänzchen aufs Parkett. Dazu kommen Hits, Hits, Hits. Ein dramatisches, ergreifendes Finale. Leuchtende Bonbonfarben und Glitterregen. Und die schöne Gewissheit, dass schließlich alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende leben. So und nicht anders soll’s sein!

Budapester Operetten- und Musicaltheater überzeugt auf ganzer Linie

„Märchen schreibt die Zeit“ … oder in diesem Fall das Budapester Operetten- und Musicaltheater unter Regisseur György Böhm und Dirigent Krisztián Balassa, das mit seiner opulenten Inszenierung des Erfolgsstoffs „Die Schöne und das Biest“ alles richtig macht! Das fängt bei den hervorragenden Darstellern an, die den Charakteren nicht nur eine Stimme, sondern Seele geben – allen voran natürlich Kitti Jenes (Belle) und Sándor Barkóczi (das Biest), die seit den Aufführungen an der Dresdner Semperoper die Hauptrollen verkörpern. Auch das bis ins letzte Detail stimmige Setting ist im besten Wortsinn traumhaft: István Rózsa (Bühnenbild), Péter Somfai (Lichtdesign), Erzsébet Túri (Kostüme) – Hut ab!

Das Premieren-Publikum am Nationaltheater ist begeistert

Als das letzte Rosenblatt nach gut 2,5 Stunden gefallen und das Biest durch Belles wahre Liebe vom Bann erlöst ist, kommt das Publikum nur langsam, aber schließlich umso lautstarker zurück ins Hier und Jetzt. Es gibt stehende Ovationen für die Produktion, die noch bis zum 12. August am Nationaltheater Mannheim und Anfang 2013 im Festspielhaus Baden-Baden gastiert.

Weitere Informationen zur Musical-Tourneeproduktion "Die Schöne und Das Biest"

BB Promotion (Veranstalter)

Homepage zu Disneys "Die Schöne und das Biest" (Musical)

Foto-Credit

Tommy Mardo / BB Promotion (Foto bereitgestellt vom Veranstalter für redaktionelle Zwecke)