
- DVD: MMS verstehen. Gespräche mit Jim Humble - Daniel Peter
Es klingt beinahe zu einfach: Ein paar Tropfen einer Natriumchloritlösung in ein Glas geben, eine Speisesäure hinzufügen, kurz warten, mit Wasser auffüllen, trinken und gesund werden. Pauschal gesund? Glaubt man dem amerikanischen Metallurgen und Erfinder Jim Humble, dann lautet die Antwort Ja – sofern einer Krankheit Viren, Bakterien, Pilze oder andere schädliche Mikroorganismen zugrunde liegen. Denn MMS beseitigt sie, und zwar mittels Oxidation. Das bringt gleich zwei Vorteile mit sich: Zum einen zerstört Chlordioxid so ausnahmslos alle Arten von Krankheitserregern und selbst Schwermetallen und zum anderen können diese Erreger keine Resistenz gegen eine solche chemische Reaktion entwickeln.
Der Wirkstoff in der Natriumchloritlösung MMS heißt Chlordioxid
Ja, es klingt beinahe zu einfach, fußt aber auf einem soliden chemischen Fundament, denn Chlordioxid, der Wirkstoff von MMS, hat eine lange Tradition in den Bereichen Trinkwasseraufbereitung, Desinfektion von Geräten und Oberflächen in Krankenhäusern und sogar in der Lebensmittelindustrie, eben weil es so wirksam wie kaum ein anderer Stoff gegen Krankheitserreger vorgeht. Zudem wird Chlordioxid als Oxidationsmittel oft anstelle von Chlor verwendet, weil es weit weniger giftige Eigenschaften hat als dieses. Ein Vorteil, den man sich in der Trinkwasserreinigung zunutze macht, weil es nach der Oxidation in unschädliche Komponenten zerfällt. Aber Oxidation im menschlichen Organismus – ist das gut? Es ist sogar unerlässlich, wie im Film „MMS verstehen“ Dr. John Humiston vom William Hitt Center in Tijuana erklärt: „Chlordioxid ist unbedenklich, [eben] weil es ein Oxidationsmittel ist und der Körper mit Oxidation umgehen kann, denn ansonsten könnten wir nicht von Sauerstoff leben“, sagt er auf der DVD.
Der Film „MMS verstehen" erklärt, wie MMS Krankheitserreger mittels Oxidation zerstört
Die Mengen, in denen Chlordioxid im menschlichen Körper zum Einsatz kommt, sind laut Entwickler Jim Humble allemal unbedenklich. Aber warum zerstört es nur schädliche Mikroorganismen und nicht die gutartigen? Die Erklärung ist denkbar simpel: Im gesunden Körper herrscht ein aerobes Milieu. Gutartige, nützliche Bakterien sind an dieses Milieu angepasst. Erst wenn sich im Rahmen von Krankheit durch Sauerstoffmangel ein anaerobes Klima mit einem niedrigen pH-Wert einstellt, kommen schädliche anaerobe Erreger zum Zuge. Während die gutartigen aeroben Mikroorganismen selbst Sauerstoff nutzen und daher nicht so leicht durch Oxidation zerstört werden können, sind anaerobe Organismen, die keinen Sauerstoff nutzen, weit weniger resistent gegen Oxidation. Da Chlordioxid ein schwaches Oxidationsmittel ist, zerstört es anaerobe Organismen, ohne den gutartigen aeroben zu schaden, so Jim Humble. Und wie bereits angesprochen, können Krankheitserreger gegen Oxidation nicht resistent werden. Die Resistenz gegen therapeutische Mittel stellt in der Medizin ein zunehmendes Problem dar. Eine Resistenz gegen Chlordioxid ist dagegen auszuschließen: „Ich habe mit einigen Ärzten [...] gesprochen, [...] und sie alle stimmen darin überein, dass kein Bakterium oder Krankheitserreger eine Resistenz gegen Chlordioxid entwickeln kann“, so Jim Humble.
Anwender bezeugen aud DVD „MMS verstehen" eindrucksvoll die Wirksamkeit von MMS
Die eindrucksvollsten Zeugnisse, welche die DVD im Hinblick auf die Wirksamkeit von MMS liefert, sind jedoch weniger die wissenschaftlichen Ausführungen als vielmehr die Berichte von und über Menschen, die eigene Erfahrungen mit dem Mittel gemacht haben. „Zu uns kommen Menschen, die ein paar Dosen MMS nehmen und innerhalb von zwei, drei Stunden ihre Schmerzen los sind, die sie zwanzig Jahre lang gequält haben“, erzählt Jim Humble auf der DVD. „Ich habe es schon erlebt, dass jemand mit einem Gehstock hereinkam und kaum laufen konnte und zwei, drei Stunden später seinen Stock wegwarf. Und das nur, weil Mikroorganismen abgetötet worden waren, die sich in verschiedenen Gelenken und Muskeln eingenistet hatten.“ Für Dr. John Humiston ein vollkommen logischer Sachverhalt: „Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass die normale Physiologie rasch wiederhergestellt ist, sobald das Problem verschwunden ist“, erklärt er. „Denn wir werden nicht krank geboren, und Ihre Gene haben sich durch die Krankheit schließlich nicht verändert.“
DVD „MMS verstehen“ fasst das Thema spannend, informativ und einprägsam zusammen
Die DVD „MMS verstehen“ beleuchtet das Thema MMS gleich aus mehreren Perspektiven. Die über 100 Minuten lange Dokumentation befasst sich mit Anwendungsmethoden, der Wirkungsweise sowie mit der Geschichte und dem chemischen Hintergrund von Chlordioxid, dem Wirkstoff von MMS. Dabei kommt sowohl der Entwickler Jim Humble selbst zu Wort als auch Ärzte und Personen, die das Mittel erfolgreich gegen Schuppenflechte, Prostatakrebs, Diabetes, Giardien oder eine chronische Erkältung angewendet haben. Präsentiert wird die Fülle an Informationen ausführlich, aber dennoch eingängig; die für den Neuling zunächst komplex erscheinende Materie wird einprägsam und in logisch geordneter Folge dargelegt. Dabei wird sensibel darauf geachtet, den Zuschauer nicht mit chemischem Fachwissen zu erschlagen – Passagen, die den chemischen Aufbau und Effekt von MMS erhellen, wechseln locker, aber keineswegs chaotisch mit den spannenden Erfolgsgeschichten Betroffener ab, sodass der gut anderthalb Stunden lange Film keine geistige Kraftanstrengung erfordert, sondern durchaus genossen werden kann.
Fazit: Eine sachlich-instruktive, gut strukturierte und fesselnde Komposition aus Fakten über ein revolutionäres Thema. Wegweisend. Mitreißend. Sehenswert.
„MMS verstehen: Gespräche mit Jim Humble“, Daniel-Peter-Verlag 2009, 105 Minuten, ISBN 978-3-9812917-0-4, EUR 28,-
