Immer mehr deutsche Akademiker weichen bei der Fortbildung nach Österreich aus. Denn hier, an der Donau-Universität-Krems, ist in den letzten Jahren ein in Europa bisher einzigartiges Kompetenzzentrum für die universitäre Weiterbildung entstanden. Im Gegensatz zu den deutschen Hochschulen konzentriert man sich in Krems ganz und gar auf den postgradualen akademischen Wissenstransfer.
Ein breites Angebot
Die Fülle der Angebote – etwa in Form eines berufsbegleitenden Masterstudiums – erstreckt sich über die Bereiche Wirtschafts- und Managementwissenschaften, Telekommunikation, Information und Medien, Europäische Integration, Umwelt- und Medizinische Wissenschaften sowie Kulturwissenschaften. Die Angebotspalette an der Donau Uni Krems reicht vom „Professional MBA Biotech & Pharma Management“ über EURO-JUS und Solararchitektur bis zu Aufbaustudien in Zahnmedizin, E-Business-Management und Interkulturellen Kompetenzen.
IT im Gesundheitswesen
„Kostensenkung auf Rezept“, so könnte man die Devise eines Studienganges umschreiben, der sich ganz auf den kostenschonenden Einsatz der IT im Gesundheitswesen konzentriert. Der berufsbegleitende Master-Studiengang „Informationstechnologie (IT) im Gesundheitswesen“ an der Donau-Universität Krems richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Krankenhäusern, Krankenkassen, Medizintechnik, Pharmazie und Behörden.
Vor dem Hintergrund der Kostenexplosion im Gesundheitswesen lernen die Studierenden, wie IT-Prozesse im Gesundheitsbereich im Hinblick auf nationale und internationale Standards effizienter und therapeutisch wirksamer gestaltet werden. Die neun Lerneinheiten setzen sich mit Wirtschafts- und Informationsrecht, IT-Management, Gesundheitsökonomie, Healthcare Management und Business Intelligence, E-Health-Systemen und Softwareentwicklung auseinander.
Wie man sich den Einsatz der IT zur Kostensenkung in der Medizin vorstellen kann, zeigt beispielhaft ein in Deutschland durchgeführtes Pflege-Modellprojekt. Dabei macht der Prototyp eines Computers das zeitintensive Schreiben von Pflegeberichten überflüssig. Die Pflegekraft spricht bei diesem System in ein digitales Diktiergerät, das mit einem Computer verbunden ist, der die Sprache in den Text des Pflegeberichtes umsetzt. Nach Schätzungen der AOK könnten so im Jahr pro Pflegekraft rund zehn Arbeitstage gewonnen und für die tatsächlichen Pflegeaufgaben eingesetzt werden.
An der Donau-Universität Krems werden mehrere tausend Studierende aus über 40 Ländern in über hundert Studiengängen ausgebildet. Wirtschafts- und Managementwissenschaften, Telekommunikation, Information und Medien, Europäische Integration, Umwelt- und Medizinische Wissenschaften sowie Kulturwissenschaften sind wichtige Schwerpunkte.
Hohe Qualitätsstandards
Nicht nur das Angebot, auch die Qualitätsstandards in Lehre, Forschung und Consulting können sich in Krems sehen lassen. Daneben besticht das Ausbildungsangebot vor allem durch seine Praxisnähe. Das ist ein wichtiger Punkt, denn viele der Studierenden kommen aus der Praxis, haben oft langjährige Erfahrungen in Unternehmen gesammelt. Die meisten haben bereits ein Grundstudium abgeschlossen. Viele der Ausbildungsgänge schließen daher mit einem international anerkannten Master-Grad ab, etwa einem Master of Business Administration (MBA), Master of Science (MSc), Master of Arts (MA) oder Master of Laws (LL.M.).
Linktipp:
www.postgraduate.at bietet ausführliche Informationen zu 332 Masterprogrammen (MBA, MSc, LLM,...) und Lehrgängen in Österreich (mit Fernstudium).
