Dorn/Breuss-Therapie für Pferde

Wirbelsäulen-Therapie und Bandscheiben-Massage mit Johanniskrautöl

Senkrücken einer Connemarastute - Dorn/Breuss für Pferde
Senkrücken einer Connemarastute - Dorn/Breuss für Pferde
Die sanfte Wirbelsäulen-Therapie, hat sich nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Pferden sehr gut bewährt. Eine alte Methode neu entdeckt.

Die Grundlage der Therapie ist ein sanftes Einschieben von Gelenken und Wirbeln. Angefangen bei den Hufen, arbeitet sich der Therapeut, Gelenk für Gelenk, an allen vier Beinen hoch bis zur Wirbelsäule. Erst dann werden die einzelnen Wirbel, vom Kopf bis zum Schweif, einzeln auf Verschiebungen oder Blockaden überprüft. Findet sich eine Blockade, werden Gelenke und Wirbel sanft und ohne Schmerzen wieder gerichtet oder eingeschoben. Nicht ganz einfach, da eine Person das entsprechende Bein des Pferdes bewegen muss, während der Therapeut die Wirbel wieder einschiebt. Für die Pferde vor allem stressfrei, da nicht mit Gewalt die Wirbel in die richtige Position gebracht werden, sondern durch Bewegung.

Wann kommt die Dornmethode zum Einsatz?

  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Beckenschiefstand
  • Wirbelblockaden
  • Lahmheiten
  • Sattelzwang
  • Schlechtes Hufwachstum
  • Starke Belastung von Gelenken und Wirbeln
  • Sturz des Pferdes

Pferde sind körperlich auf die Belastung des Reiters optimal eingestellt, doch falsches Aufsteigen zieht die Wirbelsäule schief. Mittlerweile hat sich zwar das Aufsteigen mit Hilfe weit gehend etabliert, doch leider gibt es immer noch Reiter, die glauben nur mit Muskelkraft am Pferd hochhangeln wäre die einzige Möglichkeit, in den Sattel zu gelangen. Auf Dauer kann das ebenso Blockaden hervorrufen wie ein falscher Sitz des Reiters.

Im Springsport sind die Pferde, durch die Belastung von Höhe und Anzahl der Sprünge, oft Patienten von Dorn/Breuss-Therapeuten. Aber auch das ausgelassene Toben auf der Weide kann zu Überlastung der Gelenke, zu Lahmheiten und Wirbelblockaden führen. Nicht zu vergessen, ein unpassender Sattel, fehlendes Warmreiten, falsches Longieren oder unkontrolliertes Rennen und Toben.

Anzeichen für eine Gelenk/Wirbelblockade

  • Einseitiges Ablaufen der Hufe
  • Schweif wird nach einer Seite getragen
  • Lahmheiten
  • Muskelverspannungen
  • sich nicht Stellen lassen
  • lassen sich auf einer Hand schwieriger reiten
  • Kopfschlagen
  • Angst oder Aggression beim Satteln
  • Satteldruck (bei perfekt passendem Sattel)
  • Fehlendes oder schlechtes Hufwachstum
  • unklarer Gang
  • angelaufene Beine

Auslöser von Kolik kann ein verschobener Brustwirbel sein

Gesundheitliche Organstörungen und psychische Auffälligkeiten können ihre Ursache in verschobenen Wirbeln haben. Für jeden Wirbel gibt es eine sogenannte Organentsprechung, die Aufschluss über die Ursache einer Erkrankung oder Störung geben kann.

  • Atemprobleme/Bronchitis
  • Kolik
  • Herz/Rhythmusstörungen
  • Koppen
  • Weben
  • Steigen

Mit Dorn/Breuss eine Behandlung ohne Stress und Schmerz

Der Vorteil dieser Therapie liegt sicher darin, dass Gelenke oder Wirbel, durch Bewegung der Muskulatur, eingeschoben werden.

Die anschließende Bandscheibenmassage empfinden die Tiere fast ausnahmslos als angenehm. Durch diese Massage werden die Muskeln gelockert, die Wirbelsäule gestreckt und die Durchblutung aktiviert. Das eingesetzte Johanniskrautöl puffert die Bandscheiben auf und fördert deren Elastizität.

Bei chronischen Erkrankungen ist es mit einer einmaligen Behandlung meist nicht getan. In der Regel reichen zwei – drei Behandlungen in einem Abstand von drei - vier Wochen aus, um eine dauerhafte Heilung zu erzielen. Die Besitzer sind, wie bei vielen anderen ganzheitlichen Therapien, auch hier gefragt. Sie müssen Gewohnheiten, die Gelenke und Wirbel belasten, abstellen. Denn eine Dorn/Breuss-Therapie nutzt nichts, wenn der Auslöser ein unpassender Sattel ist und der Besitzer daran nichts ändert.

Fazit: Eine sanfte Therapie, für den Menschen entwickelt, bringt auch unseren Pferden Heilung ohne Schmerz und Stress.

Bitte bedenken Sie, dass ein Suite101-Text fachlichen Rat, zum Beispiel durch einen Tierarzt, nicht ersetzen kann.

Claudia Stein, Claudia Stein

Claudia Stein - 1996 - 1999 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mit Diplom 1996 - 2000 Ausbildung zur Kynologin und ...

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