Dr. House – warum diese Serie nicht gesehen werden sollte

House - Serie - Universal
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Die Serie "Dr. House" hat schon viele Fans in ihren Bann gezogen. Dennoch birgt sie eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Dr. House erschien 2004 zum ersten Mal auf den Fernsehbildschirmen. Seither konnte die gleichnamige Serie Millionen von Zuschauer rund um den Globus begeistern, lieferte reichlich Stoff für Zungenbrecher à la "nekrotisierende Fasziitis" und brachte Lupus, Vicodin und ungewöhnliche Therapiemaßnahmen in aller Munde. Der beißende Witz und die unverblümte Offenheit der Hauptrolle Dr. Gregory House (gespielt von Hugh Laurie) machten sich viele Fans und zwingen förmlich zum wöchentlichen Einschalten der US-Serie.

Die Besetzung von "Dr. House"

2004 begann die Erfolgsgeschichte von "House, M.D." (englischer Originaltitel) mit Hugh Laurie als Dr. Gregory House in der Hauptrolle. Lisa Edelstein verkörpert die attraktive Leiterin des Princeton Plainsboro Teaching Hospital: Lisa Cuddy. Der beste und zugleich einzige Freund von Dr. House, der Onkologe James Wilson, wird von Robert Sean Leonard gespielt. Zusammen mit dem über die Staffeln wechselndem House-Team, am Anfang bestehend aus dem Intensivmediziner Dr. Robert Chase (Jesse Spencer), der Immunologin Dr. Allison Cameron (Jennifer Morrison) und dem Neurologen Dr. Eric Foreman (Omar Epps), wären schon diese gelungene Besetzung und die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren Garantien für eine Erfolgsserie. Ohne die nötigen Fälle, exotischen Krankheiten und oftmals unerhört unehrliche Patienten, würde aber selbst die beste Besetzung Zuschauer nicht lange unterhalten können.

Das Erfolgsgeheimnis der Serie "Dr. House"

Daher sorgten die Macher von "Dr. House", mit der kreativen und wissenden Unterstützung von Ärzten, für eine Vielzahl ausgefallener Krankheiten. Das Aussprechen ihrer jeweiligen Namen ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn häufig lassen sie zumindest einen Knoten in der Zunge zurück.

Auch der Aufbau der Serie und der Stories stellt neben der verbreiteten Krankenhausexotik sicher, dass Zuschauer immer wieder einschalten. Der hochintelligente und extrem gebildete Diagnostiker Dr. Gregory House erhält nur die schwierigsten Patienten – erkrankte Menschen, denen andere Ärzte nicht mehr weiterhelfen können. Zusammen mit seinem Team begibt er sich auf die detektivische Reise durch Symptome, Ursachen, Auslöser und jahrelange berghohe Krankengeschichten. Nicht selten werden dabei tödliche Lügen der Patienten aufgedeckt oder Gesetze überschritten. Die Lösungen und Diagnosen finden sich dabei auf eine häufig absurde Art, ganz im Stil von Sherlock Holmes.

Warum es besser ist, "Dr. House" nicht zu sehen

Hat man diese Serie einmal gesehen, kommt diese Warnung schon zu spät, denn die Serie "Dr. House" hat nicht nur einen Schmerzmittel-süchtigen Arzt als Hauptrolle, sondern auch ein hohes Suchtpotential. Auch wenn der grundlegende Aufbau der meisten Episoden schnell durchschaut ist, gibt es immer wieder neue interessante Fälle, die auf die Zuschauer fesselnd wirken. Nicht zuletzt tragen auch die Beziehungen zwischen den Charakteren dazu bei, dass viele sich vom bloßen Zuschauerdasein verabschieden und zum House-Junkie werden.

Spätestens, wenn man als Nichtmediziner Begriffe wie "nekrotisierende Fasziitis", "Leishmaniose" und "Hyperkortisolismus" täglich im eigenen Sprachgebrauch findet, Pfefferminzdragees einwirft als wäre es Vicodin und darüber nachdenkt, Flammen auf seinen Gehstock zu kleben, gibt es höchstens noch im örtlichen "House"-Fan-Club Hilfe für Angehörige und Betroffene.

Jessika Mueller, Jessika Mueller

Jessika Mueller - studiert Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Leipzigseit 2007 Lehrerin für autogenes Training und ...

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