
- Wolf-Dieter Storl - Storl
Er lebte in den Vereinigten Staaten, in der Schweiz und nun im Allgäu. Er forschte in Europa, Asien und Afrika; dozierte in den USA, Österreich, der Schweiz und Indien. Sein Zuhause ist die ganze Welt - doch seine Kindheit verbrachte Wolf-Dieter Storl in den Laubwäldern des Mittelwestens der USA.
Nun ist Wolf-Dieter Storl im deutschsprachigen Raum unterwegs und präsentiert mit seinem Sohn Ingo Anfang November 2011 in mehreren Städten seinen neuen Film „Manitus Grüne Krieger“.
Die faszinierende Natur Nordamerikas
Wolf-Dieter Storl nimmt den Zuschauer mit auf eine ethnobotanische Reise durch die überwältigende Natur Nordamerikas und ermöglicht einen faszinierenden Einblick in das Leben der Menschen und ihr Verhältnis zur Natur. Man lernt die typischen amerikanischen und eingewanderten Pflanzen in ihrem kulturellen und ökologischen Kontext kennen und treffen auf dem Weg viele interessante Pflanzenkundige und Medizinmänner.
Begleitet wird Wolf-Dieter von seinem Sohn Ingo Storl, der mit seinem Vater bereits einen Kurzfilm über Herzpflanzen gedreht hat und nun den Film über die Reise seines Vaters im eigenen Verlag produziert.
Ein Roadmovie auf den Spuren der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Ein Roadmovie, Heilpflanzenkunde und der kritische Blick auf staatliche wie pharmazeutische Kontrollen Amerikas fügen sich zu einem einzigartigen Film, der dem Betrachter ein besonderes Erleben vermittelt.
Ziel des jungen Filmemacher Ingo Storl ist nicht einzig, das bewegte Bild zu vermitteln, sondern vielmehr, mit dem vermittelten Bild zu bewegen. Und dies gelingt ihm in seinem Filmdebüt auf eine brillante Art und Weise:
Wolf-Dieter Storl wandert auf den Spuren seiner Vergangenheit, die Gegenwart im Blick, die Zukunft vor Augen.
Von den fantastischen Waldgebieten Wisconsins über die endlose Prärie und die National Parks Grand Teton und Yellowstone bis tief in die Rocky Mountains in Montana präsentiert der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker die Heilpflanzen des Landes; zahlreiche interessante Pflanzenkundige und Medizinmänner runden das Bild dieser Reise ab, deren Ziel das „Montana Herbal Gathering“, ein Treffen der Pflanzenkenner und -freunde, ist.
Hier zeichnet sich ab, dass sich der kleine Kreis von Kräuterkundigen stetig vergrößert, sich das uralte Wissen über die Heilkraft der Natur langsam in der amerikanischen Gesellschaft verbreitet. Es formt sich eine Untergrundbewegung der Naturverbundenen, welche nicht mehr von der Pharmaindustrie abhängig sein wollen und sich nicht vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben.
"Der Film ist ein Road Movie. Eine Reise von dem östlichen Waldland, durch die Prärie bis in die Rocky Mountains, wo ich von dem „Montana Herbal Gathering eingeladen wurde. Interessante Wildtiere, Büffel, Elche, Wildpferde, Antilopen begegnen uns da auf der Reise – sie bilden ja eine ökologische Einheit mit der Vegetation. Wir haben Cowboy-Feste, Naturgärtner, Indianer besucht und mit Park Ranger im Yellowstone Park gesprochen. Die ökologische und kulturelle Einbindung der Pflanzen spielt in diesem Film eine zentrale Rolle", verrät Wolf-Dieter Storl vorab.
Quellen:
Homepage von Wolf Dieter Storl
offizielle Filmwebseite manitus-gruene-krieger.de
