
- Eat Pray Love - Rike
Ein Film basierend auf dem gleichnamigen Roman von Elizabeth Gilbert . Nach einer wahren Geschichte.
Liz Gilbert lebt ein komfortables Leben. Sie hat einen guten Job als Autorin und bereist die Welt, einen lieben Ehemann und seit kurzem auch ein Haus. Aber trotz allem fühlt sie sich leer und uninspiriert. Sie fängt an, an ihrem Leben zu zweifeln und will einfach nur noch ausbrechen.
Aus alten Gewohnheiten ausbrechen
Als ersten Schritt verlässt sie ihren Mann. Dieser ist darüber am Boden zerstört und will sie einfach nicht gehen lassen. Liz stürzt sich Hals über Kopf in eine neue Beziehung mit einem jüngeren Mann. Er rüttelt sie wach, als sei verzweifelt am Boden liegt. Sehr zu seinem Leid, entschließt sich Liz etwas in ihrem Leben zu wagen. Sie will wieder Begeisterung spüren und ihr Glück nicht mehr von den Männern abhängig machen. Sie beschließt sich ein Jahr lang zu verabschieden und sich auf die Suche nach sich selbst zu machen. Dafür will sie nach Italien, Indien und Bali reisen.
Italien
Ihr Weg führt sich nach Rom wo sie schnell nette Leute kennen lernt. Sie hört zum ersten Mal von den Dingen, die Italiener von Amerikanern unterscheiden. Besonders „Dolce far niente“ – „das süße Nichts tun“ hat es ihr angetan. Liz ist begeistert vom Essen und der Sprache und übt sich in beidem. Das erste Mal in ihrem Leben achtet sie nicht auf die Linie und lernt zu genießen.
Indien
In Indien widmet sie sich der Meditation. Sie will wieder zu sich selber finden und geht einen steinigen Weg mit viel Schmerz und Selbstzweifel. Sie muss lernen sich selbst dafür zu verzeihen, dass sie ihren Mann verlassen hat und mit ihrem Liebeskummer umzugehen. Sie versucht sich selbst wieder zu finden und entdeckt, dass Gott in ihr wohnt und sie ihn gar nicht woanders suchen muss.
Bali
Schlussendlich reist Liz nach Bali. Dort lernt sie von einem Medizinmann ihr Gleichgewicht zu finden. Sie meditiert morgens, wie sie es in Indien gelernt hat, genießt Bali und besucht ihren Medizinmann am Nachmittag bevor sie abends wieder meditiert. Für Liz funktioniert das so gut, dass sie die Liebe von Felipe zuerst gar nicht zulassen will, um ihr Gleichgewicht nicht wieder zu verlieren.
Fazit
Um wirklich in die Tiefe zu gehen ist der Film zu kurz. Die guten Ansätze werden nur oberflächlich behandelt und bevor man es weiß ist die Hauptfigur auch schon wieder weiter gereist. Der Film ist sicher geeignet für einen gemütlichen Frauenabend oder um wieder einmal etwas zu träumen.
