Ehe-Aus für Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver

Filmstar und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger - Nikolaus Schafhuber/ pixelio.de
Filmstar und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger - Nikolaus Schafhuber/ pixelio.de
Nach mehr als 25 Jahren Ehe trennten sich der Filmstar Schwarzenegger und die Kennedy-Tochter Shriver in Los Angeles. Dies gaben sie der "LA Times" bekannt.

Die Los Angeles Times in den USA berichtet in ihrer Online-Ausgabe vom 09. Mai 2011, dass Arnold Schwarzenegger und seine Frau Maria Shriver nach 25 Ehejahren das Aus ihrer Ehe bekannt gegeben hätten. Bislang hatten die beiden bekannten Persönlichkeiten als Vorzeigeehepaar gegolten, die gemeinsam auch in schweren Zeiten zusammen gehalten hatten. Die Ausführungen der LA Times beruhen nicht auf typischem Hollywood-Gerede, sondern auf den persönlichen Angaben von Shriver und Schwarzenegger. Sie geben zwar keine Gründe für ihre Trennung bekannt, bejahen aber die Gerüchte um ihr Ehe-Aus.

Ende der Ehe nach 25 Jahren

Am 26. April hatten die beiden Stars noch ihren 25. Hochzeitstag im privaten Kreis gefeiert. Dabei sei Maria Shriver bereits aus dem gemeinsamen Haus, dem Brentwood Mansion in Los Angeles, ausgezogen gewesen. Dem wäre eine intensive Zeit des Diskutierens, Reflektierens, Nachdenkens und des Betens vorausgegangen, erklärten sowohl Shriver als auch Schwarzenegger am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme gegenüber der LA Times. Trotzdem würden sie gemeinsam an einer Zukunft ihrer Beziehung arbeiten. „Wir betrachten das als eine private Angelegenheit und weder wir, noch jemand unserer Freunde oder der Familie wird es weiter kommentieren“, gaben sie gegenüber Mark Z. Barabak von der LA Times an.

Grapsch-Vorwürfe gegen Schwarzenegger im Jahr 2003

Besonders im Jahr 2003, als Schwarzenegger für das Amt des Gouverneurs kandidiert hatte, wurde er von den Medien mit Grapsch-Vorwürfen konfrontiert. Auf einmal waren Frauen aus der Versenkung aufgetaucht, die behauptet hatten, von Schwarzenegger belästigt worden zu sein. Der ehemalige Filmstar hatte gegenüber Reportern angegeben, sich in der Vergangenheit manchmal schlecht benommen zu haben. Dadurch habe er Mitmenschen gekränkt. Er würde sich bei diesen entschuldigen wollen. In dieser schwierigen Zeit hatte Shriver stets zu ihrem Ehemann gehalten und ihn in Stellungnahmen auch öffentlich in Schutz genommen. Ohne Zweifel hatte dies zum späteren Wahlsieg beigetragen.

Wie alles 1977 begann

Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung waren der damalige Bodybuilding-Star und der Spross des Kennedy Clans einander vorgestellt worden. Nach neunjähriger Beziehung heirateten sie 1986 und bekamen zusammen vier Kinder. Um diese – sie sind im Alter von 14, 18, 20 und 21 Jahren – wollen sie sich weiterhin gemeinsam kümmern. Die Kinder seien das Licht und der Mittelpunkt ihres Lebens, erklärten der 63-jährige Filmstar und die 55-jährige Nichte des ermordeten John F. Kennedys. Während ihrer Ehe standen sich Schwarzenegger und Shriver politisch oft gegenüber. So unterstützte sie 2008 beispielsweise Barack Obama, während ihr Ehemann für John McCain einstand. An der anfänglichen Popularität Schwarzeneggers änderte dies freilich nichts. Durch filmreife Auftritte – vor allem in der Wahlkampagne – waren seine Umfragewerte beachtlich. Shriver hingegen wird von der LA Times als wahrscheinlich einflussreichste und bekannteste First Lady Kaliforniens beschrieben. Nach dem Rückzug aus der Politik habe es dann bald so ausgesehen, als ob Shriver und Schwarzenegger getrennte Wege gehen würden. Während Schwarzenegger immer wieder auf Society-Events alleine gesehen wurde und im französischen Cannes die "Legion D'Honneur"-Medaille verliehen bekam, weilte Shriver auf den Bahamas oder machte eine College-Tour mit ihren Kindern an der US-Ostküste.

Schwarzenegger wieder als Terminator?

Nach dem Aus in der Politik und der Ehe könnte für Schwarzenegger möglicherweise ein Neuanfang in der Filmbranche bevorstehen. Er hatte immer wieder sein Interesse an neuen Filmprojekten bekundet und erst vor einigen Monaten „seine“ Comicfigur, den „Gouvernator“ vorgestellt. Kürzlich wäre bekannt geworden, dass er eventuell noch einmal in die Terminator-Rolle schlüpfen werde, so das Hitradio Ö3 am 10. Mai 2011. Der namhafte Filmemacher Justin Lin („Fast & Furious Five“) würde die Regie von „Terminator 5“ übernehmen und den gebürtigen Österreicher vor die Kamera holen, berichtete Volksblatt.at am 29. April diesen Jahres. Schwarzenegger selbst hatte dazu angegeben, etwa 15 Filmangebote zu haben. Das Ausmaß seiner Rolle in „Terminator 5“ würde allerdings noch nicht feststehen.

Bildquellenagabe: Nikolaus Schafhuber/ pixelio.de

Csaba Lendjel, Mag. - Geboren im Jahr 1977 in Baden-Württemberg, Schule und Universitätsausbildung im Bereich Sprachen und Literatur. Derzeitige ...

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