Ein echter Cocktail-Klassiker: der Champagner-Cocktail

Champagner-Cocktail - C.v.Gerstenberg
Champagner-Cocktail - C.v.Gerstenberg
Wer in der Bar ein nicht allzu alkohollastiges und edles Getränk zu sich nehmen möchte, ist mit einem klassischen Champagner-Cocktail gut bedient.

Ein Champagner-Cocktail bietet ein reizvolles Geschmackserlebnis, enthält nicht zu viel Alkohol und hat, je nach Stimmungslage, eine entspannende oder belebende Wirkung. Deshalb ist er ein ideales Cocktail-Rezept.

Welche Zutaten benötigt man für einen Champagner-Cocktail?

Die Zubereitung eines Champagner-Cocktails ist ziemlich einfach und bereitet auch Anfängern keine Probleme, zumal dieses edle Getränk nicht im Shaker, sondern direkt im Glas gemixt wird. Man nehme:

  • Champagner brut nach eigener Vorliebe
  • 1 Stück Würfelzucker
  • etwas Angostura-Bitter und
  • 1 Stück Zitronenschale.

Wie bereitet man einen Champagner-Cocktail zu?

Man tränkt ein Stück Würfelzucker mit „Angostura Bitter“, einem flüssigem Bitterstoff, der neben Chinarinde auch Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken, Bitterpomeranzenschale, Macis und Sandelholz enthält. Drei oder vier Tropfen Angostura Bitter sind völlig ausreichend. Wer eine Vorliebe für Bitteres hat, kann ein oder zwei Tropfen mehr verwenden. Dann gibt man den getränkten Würfelzucker in ein hohes Champagnerglas und füllt dieses mit sehr gut gekühltem Champagner auf. Danach spritzt man das Getränk mit einem Stückchen Zitronenschale ab (damit ist das Knicken und Ausdrücken der Schale direkt über dem Sektglas gemeint), wobei hoch aromatische ätherische Öle frei gesetzt werden, die dem Cocktail ein besonderes Aroma verleihen.

Welches Glas passt für Champagner-Cocktail?

Nicht fehlen darf ein schönes, möglichst schlankes Champagner- oder Sektglas, da das Auge bekanntlich mittrinkt. Besonders gut macht sich ein Kristallglas, das gut in der Hand liegt. Eine Flasche Champagner reicht für die Herstellung von circa fünf bis sieben Cocktails aus. Ausschlaggebend ist natürlich die Größe des verwendeten Glases.

Die günstige Variante des Champagner-Cocktails: der Sekt-Cocktail

Wem das Edelgetränk Champagner zu teuer ist, der kann auf qualitativ hochwertigen trockenen Sekt ausweichen. Die Betonung liegt in diesem Fall allerdings auf hochwertig. Billigsekt ist wenig geeignet, da ein Champagner-Cocktail naturgemäß nur so gut wie das verwendete Basismaterial schmecken kann. Italienischer Prosecco ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da er meistens zu wenig Kohlensäure hat. Zu den geeigneten Sektmarken, aus denen man die günstige Variante des Champagner-Cocktails zaubern kann, gehören die französischen Cremants, qualitativ hochwertige spanische Cavas oder portugiesische Schaumweine, die möglichst nach der traditionellen Champagner-Methode hergestellt sein sollten.

Eine dekorative Variation des Champagner-Cocktails

Man verwendet in diesem Fall kein Champagnerglas, sondern eine Sektschale Diese füllt man mit sehr gut gekühltem Champagner auf und legt vorsichtig eine frisch aufgeschnittene Orangenscheibe (möglichst unbehandelt) darauf. Auf der schwimmenden Orangenscheibe platziert man ein Stück Würfelzucker und tränkt dieses, wie oben beschrieben, mit einigen Tropfen „Angostura-Bitter“.

Der Vorteil dieser Methode: Der Cocktail sieht mit der schwimmenden Orangenscheibe nicht nur sehr dekorativ aus, sondern der Würfelzucker zerfällt auf diese Weise nur langsam und gibt die Bitterstoffe ganz allmählich ab.

Das Besondere am Champagner-Cocktail

Besonders interessant an diesem Cocktail ist das geschmackliche Zusammenspiel des trockenen Champagners mit der Süße des Zuckers und der herben Bitterkeit des „Angostura“. Der Cocktail schmeckt einfach raffiniert und ist in Bezug auf die Zubereitung dennoch raffiniert einfach. Auch wenn man Gäste erwartet, ist er eine gute Wahl, da die Zubereitung nicht allzu zeitaufwändig ist.

Die Autorin in Portugal, C.v.Gerstenberg

Dr. Claudia von Gerstenberg - | Dr. phil. | mit den Schwerpunkten Essen & Trinken: bedeutet für mich Genuss, Lebensfreude und Sinnlichkeit. Deshalb bin ich ...

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