Ein gesundes Raumklima mit Zimmerpflanzen

Beliebte Zimmerpflanze: Birkenfeige - wrw  / pixelio.de
Beliebte Zimmerpflanze: Birkenfeige - wrw / pixelio.de
Zimmerpflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft. Neben ihrer wohltuenden Wirkung auf den menschlichen Geist sorgen Pflanzen für ein gutes Raumklima.

Die meisten Menschen fühlen sich wohl in der Natur und entspannen sich bei einem Spaziergang im Grünen. Der Mensch ist mit der Natur tiefer verbunden, als wir dies in unserem hektischen Großstadtleben manchmal meinen könnten. Pflanzen haben eine wohltuende und beruhigende Wirkung auf unseren Geist. Schon alleine aus diesem Grund holen wir uns Pflanzen ins Zimmer. Zimmerpflanzen sind sozusagen ein kleines Bisschen Natur in unserem Alltag. Es gibt tatsächlich Menschen, die eine ganz besondere, persönliche Beziehung zu ihren Zimmerpflanzen haben. Menschen, die mit Pflanzen sprechen, werden in der Öffentlichkeit vielleicht belächelt. Dabei ist das Sprechen mit Pflanzen weniger absurd als das Sprechen mit Computern oder anderen elektronischen Geräten. Pflanzen kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen miteinander und möglicherweise auch mit Mensch und Tier. Dieses spannende Thema gibt der Wissenschaft noch viele Rätsel auf und bisher konnte die Kommunikation zwischen Mensch und Pflanze zwar beobachtet, jedoch nicht eindeutig erklärt werden. Einige der positiven Wirkungen von Zimmerpflanzen sind tatsächlich wissenschaftlich nachweisbar, dazu gehört ihre Fähigkeit, Schadstoffe aus der Luft zu filtern ebenso, wie die Anreicherung der Raumluft mit Sauerstoff.

Zimmerpflanzen produzieren Sauerstoff

Sauerstoff ist für uns Menschen lebensnotwendig, sinkt der Sauerstoffgehalt der Luft, werden wir müde und können uns nicht mehr richtig konzentrieren. Alle Grünpflanzen verbrauchen für ihren Stoffwechsel Kohlendioxid und produzieren dabei gleichzeitig Sauerstoff. Daher sind die Regenwälder für das Klima unseres Planeten so wichtig, sie sind sozusagen die grüne Lunge der Erde. Zimmerpflanzen können die Raumluft mit Sauerstoff anreichern und verbessern somit nachweislich das Raumklima. Dabei ist es ganz egal, für welche Zimmerpflanzen Sie sich entscheiden, je mehr grüne Blätter sie tragen, desto besser sind sie für die Raumluft.

Luftbefeuchtung durch Zimmerpflanzen

Besonders in den Monaten, in denen wir heizen, ist die Zimmerluft oft trocken, was sich durch brennende Augen, gereizte Schleimhäute und trockene Haut bemerkbar machen kann. Zimmerpflanzen reichern die Luft nicht nur mit Sauerstoff, sondern auch mit Feuchtigkeit an. Über ihre Blätter wird permanent Feuchtigkeit an die Umgebungsluft abgegeben. Je größer die Blätter sind, desto besser eignet sich eine Pflanze als Luftbefeuchter. Zimmerpflanzen, die als gute Luftbefeuchter bekannt sind, sind beispielsweise die Zimmerlinde, das Nestfarn oder das Zyperngras. In technischen Luftbefeuchtern bilden sich übrigens schnell Bakterien, die durch Pflanzen abgegebene Feuchtigkeit ist hingegen immer keimfrei.

Schadstoffarme Luft durch Zimmerpflanzen

Besonders in Großstädten ist die Raumluft durch Industrie, Autoabgase und weitere Faktoren wie beispielsweise Baumaterialien oder Rauchen mit Schadstoffen belastet. Zimmerpflanzen verfügen über erstaunliche Eigenschaften, sie können die unterschiedlichsten Schadstoffe wie Ammoniak, Formaldehyd, Aceton, Xylolit, Benzol und viele weitere aus der Raumluft herausfiltern. Tatsächlich kann die Schadstoffbelastung der Raumluft durch Zimmerpflanzen nahezu halbiert werden. Zimmerpflanzen sehen also nicht nur schön aus, sie sorgen für eine gute und gesunde Luft im Kinderzimmer, Wohnzimmer sowie im ganzen Haus und tragen dadurch maßgeblich zu unserer Gesunderhaltung bei.

Quellen für diesen Artikel:

Bildquellenangabe: wrw / pixelio.de

Angela Michel, Angela Michel

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