Oft werden mit den beiden Namen die gleichen Sachen benannt. Doch besteht zwischen beiden ein feiner Unterschied. Weniger in den Zutaten, sondern vielmehr in der Zubereitung.
Ein Omelett wird am Beginn viel mehr geschlagen als es bei einem Rührei der Fall ist. Und am Ende lässt man es ganz sanft in der Pfanne garen, während das Rührei immer noch geschoben wird.
Ein Omelett besteht aus Eiern
Für ein Omelett braucht es pro Person ungefähr zwei bis drei Eier. Es dürfen auch mehr sein, wenn der Hunger der Person größer ist als der einer durchschnittlich für das Rezept veranschlagten. Um es etwas feiner zu machen, wird pro Ei ungefähr ein Teelöffel Sahne hinzu gefügt.
Die Eier werden in eine kleine Schüssel geschlagen. Kleine Splitter von den Eierschalen müssen unbedingt entfernt werden. Sie knacken beim Essen unangenehm in den Zähnen. Ein wenig Salz und frisch gemahlener Pfeffer vervollständigen die Eimasse.
Dann wird mit der Gabel kräftig aufgeschlagen und anschließend sanft gebraten
Für ein Omelett werden die Eier gründlich vermischt. Die Dotter müssen aufplatzen und das Eigelb muss sich mit dem Eiklar vermengen. Am Besten ist es, wenn eine einheitliche Masse entsteht und sich Eigelb und Eiweiß nicht mehr unterscheiden lassen.
In einer Pfanne wird ein wenig Butter oder Butterschmalz zerlassen. Die Pfanne ungefähr auf einem Drittel der möglichen Wärme lassen. Eier sind empfindlich. Wird das Omelett zu heiß gegart, brennt es an oder nimmt zumindest etwas Farbe. Das soll ein Omelett überhaupt nicht. Es bei zuviel Wärme ist am Pfannenboden gut durch und obenauf glibberig oder gar flüssig. Das ist alles andere als appetitlich.
Wenig Wärme und ein wenig Geduld haben. Nicht Rühren, es wird kein Rührei. Wird die Oberfläche ein wenig glasig, stockt sie also, werden die Seiten eingeschlagen. Entfernt erinnert das Omelett jetzt an ein Brötchen.
Jetzt ist das Omelett fertig. Einfach aus der Pfanne auf einen Teller gleiten lassen. Et voilà!
Omeletts können herzhaft oder süß verfeinert werden
Ein Omelett kann immer mit Beilagen serviert werden. Frisches oder eingelegtes Gemüse, Fleisch, Schinken, Pilze, Frischkäse, Hartkäse und noch viel mehr. Nie eine Grenze setzen, nur der persönliche Geschmack darf das.
Natürlich darf das alles mitgebraten werden. Kurz vor dem Einschlagen die Beilage auf das Omelett geben. Muss oder soll sie gegart werden, dann entweder gesondert zubereiten oder vorher bereits in das Omelett geben. Einige Zutaten wie Gewürze müssen schon in die Eimasse eingerührt werden. Kräuter vertragen nicht so viel Wärme, sie kommen erst gegen Ende des Garens auf das Omelett.
Seltener üblich, aber auch sehr schmackhaft sind süße Omeletts. Apfelmus, Zimtzucker, Marmelade, frische oder eingelegte Früchte sind nur einige Beispiele, die aus einem Omelett eine süße Köstlichkeit machen.
Ein Omelett eignet sich als Snack oder leichtes Abendessen
Omeletts sind gut für Kranke geeignet, weil das Ei schonend gegart wird und damit nicht schwer im Magen liegt. Gegen den kleinen Hunger macht es sich gut und es ist ein leichtes Abendessen. Zusammen mit Weißbrot oder Bratkartoffeln wird ein Omelett eine vollständige Mahlzeit. Die schnell zubereitet werden kann.
