Eine gute Vorbereitung ist für eine schnelle Küche ein Muss

Buffet - Manfred Mazi / pixelio.de
Buffet - Manfred Mazi / pixelio.de
Schnelles Kochen ist keine Hexerei. Es kommt hierbei weder Langeweile noch Eintönigkeit auf. Hier ein paar Tipps und Tricks, die man beachten kann.

Wer kennt es nicht? „Fünf vor zwölf“ steht man in der Küche und weiß nicht, wie man bis zum Mittagessen alles fertig bekommen soll, weil mal wieder irgendein Termin dazwischen kam. Allerdings kann man es auch jetzt noch schaffen, schmackhafte und abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch zu bringen. Hierbei sollte man aber eine Tipps und Tricks beachten.

Grundsätzlich sollte man auch beachten, dass schnelles Kochen nicht nur eine Frage der Vor- und Zubereitung der Speisen ist, sondern ganz besonders auch der Organisation. Auch für einen kleinen Haushalt sind ein Einkaufsplan und eine überschaubare Vorratswirtschaft sehr empfehlenswert.

Vorräte in der Speisekammer

Man sollte auf jeden Fall in der Vorratskammer

  • Reis und Nudeln
  • Kartoffelprodukte in Pulverform oder als Tiefkühlprodukt (zum Beispiel Knödel, Pommes-Frites, Püree)
  • Gemüse (als Konservendosen oder als Tiefkühlkost)
  • Kräuter (getrocknet oder tiefgekühlt)
  • fertige Saucen (in Pulverform oder im Glas)
  • Fertigsuppen (in der Tüte oder als Konserve)
  • Fisch- und Fleischkonserven

haben. Weiterhin bietet es sich selbstverständlich an, tiefgefrorenes Fleisch, Fisch, Obst und Fertigmahlzeiten (wie Pizza, Baguettes) immer vorrätig zu haben.

Praktische Produkte sparen manchmal auch Geld

Tiefgefrorenes Gemüse spart viel Zeit und natürlich ist es auch günstiger als frisches Gemüse. Das jeweilige Saisongemüse sollte aber immer frisch zubereitet werden.

Fleisch, Fisch und Geflügel sollte man immer in größeren Mengen kaufen, wenn sie im Sonderangebot sind, und dann einfrieren. So hat man immer etwas vorrätig und spart wiederum Geld.

Beim Kauf von Tiefkühlprodukten muss man unbedingt darauf achten, dass das Verfallsdatum nicht überschritten wurde, und dass die Lebensmittel keinen Gefrierbrand aufweisen.

Für die schnelle Küche eignen sich natürlich besonders gut Fleischstücke, die man nur kurz braten muss (wie zum Beispiel Kotelett, Steak, Filet). Da diese Fleischteile relativ teuer sind, sollte man hier auf jeden Fall auf die Sonderangebote zurückgreifen.

Die Garzeit des Fleisches kann man abkürzen, indem man das Fleisch bereits vor dem Einfrieren klein schneidet.

Kochutensilien am besten aus Edelstahl

Edelstahltöpfe und –pfannen, die einen glatten und schweren Boden haben, leiten die Hitze schnell und gleichmäßig in die Speisen weiter. Außerdem lassen sie sich besonders schnell und einfach reinigen. Besonders schnell garen Suppen und Eintöpfe in einem Schnellkochtopf.

Ein paar gute Ratschläge für die nächste „schnelle Küche“

Bratenreste können schnell und ohne Schaden aufgewärmt werden, indem man sie zusammen mit einem kleinen Stückchen Butter in Alufolie einwickelt und in den schwach erhitzten Backofen schiebt.

Sollen Champignonscheiben einmal besonders schön aussehen, sollte man sie einfach, schnell und gleichmäßig mit dem Eischneider schneiden.

Bestreicht man die Raspel leicht mit Öl, lässt sich Käse besonders schnell reiben. Möchte man bei einem Gratin eine besonders schöne Kruste haben, kann man den Käse einfach mit Semmelbröseln mischen.

In geöffneten Konservendosen sollte man keine Reste mehr aufbewahren. Man kann die Reste allerdings zugedeckt in einer Porzellan-, Glas- oder Plastikschüssel im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.

Hat man Lust und Zeit, sollte man generell die doppelte oder dreifache Menge kochen und die Reste dann portionsweise einfrieren. So hat man immer einen gewissen Vorrat für unangemeldete Gäste oder für die Familie.

Copyright des Bildes: Manfred Mazi / pixelio.de

Judith Meyer, Judith Meyer

Judith Meyer - Judith Meyer wurde 1988 in Potsdam geboren. Aufgewachsen ist Judith in einem kleinen Dorf in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Schon in ...

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