Kinder machen das Leben lebenswert

Kinder bereichern das Leben und machen für manche Frauen / Paare das Leben überhaupt erst lebenswert. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr eine Familie rund 120.000,-- kosten, aber diese Erkenntnis soll nun nicht dazu führen, dass in jede Familie nur noch ein Kind geboren wird. Gerade in den ersten Lebensjahre laufen die nächsten Kinder quasi neben her und die Mehrkosten sind sehr gering, wenn überhaupt vorhanden. Erst später – so ab dem Kindergarten – steigen die Kosten merklich an, aber schließlich gibt es ja auch das Kindergeld vom Staat dazu. Kosten hin und Kosten her, da stellt sich doch die Frage „Darf es auch eins oder noch mehr als eins mehr sein?“ !

Ist es gut für das Kind ohne Geschwister aufzuwachsen? Eindeutig ist die Antwort JA!

„Darf es auch eins oder noch mehr als eins mehr sein?“ ! Diese Frage stellen sich so einige Eltern, nachdem sie für sich geklärt haben, ob sie es für sich verantworten können oder wollen in der heutigen Zeit noch ein Kind oder gar mehrere in die Welt zu setzen. Aber wie schon gesagt, Kinder sind unsere Zukunft und wir wollen doch alle eine Zukunft haben. Eine weitere elementare Frage von Eltern oder solchen, die es noch werden wollen könnte auch folgende sein: „Geht es dem Kind als Einzelkind gut oder wäre es besser, wenn es unter Geschwistern aufwächst?“ Nun, wenn keine gesundheitlichen oder andere schwerwiegenden Probleme gegen ein zweites Kind sprechen, sollte die Entscheidung ein deutliches JA zur Mehrkindfamilie sein. Einem Kind tut es definitiv nicht gut alleine zu sein. Es lernt zu teilen; hat immer jemanden zum spielen; es hat Unterstützung um bei den Eltern etwas durchzusetzen; es lernt Respekt zu haben vor den Sachen anderer; es hat Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit anderen Kindern; es ist immer jemand da, wenn es jemanden braucht, z.B. wenn es gewittert oder wenn die Eltern sich streiten usw.

Das Einzelkind ist nicht von Geburt an ein gleichberechtigter Partner, es ist Kind!!!

Ein Einzelkind, welches vielleicht auch noch mit älteren Eltern lebt, wird meist voll in das Erwachsenenleben mit eingebunden, wird vielfach als Partner gesehen und ist vielfach sehr reif und erwachsen, mehr als es ihm gut tut. Es kann sich sehr gut ausdrücken und verfügt über einen riesigen Wortschatz und der ist manchmal viel zu erwachsen für ein Kind. Das Einzelkind wird verwöhnt, es fehlt ihm an nichts und bekommt alles, was es will, es braucht quasi nur mit dem Finger zu schnippen und muss mit niemandem teilen und braucht in keiner Weise zurückstecken. Wenn es auch noch als Enkelkind alleine auf weiter Flur ist, dann bekommt das Wort „verwöhnen“ noch eine ganz andere Bedeutung und das Verwöhnen kann ganz ungesunde Formen annehmen. Das Kind ist uneingeschränkt Kronprinz oder Kronprinzessin mit allen Annehmlichkeiten und ohne jegliche Pflichten. Allerdings hat dieses Einzelkind sehr oft große Probleme im Zusammensein mit gleichaltrigen Kindern, ist nicht immer beliebt. Dafür klappt es hervorragend mit kleineren und auch mit großen Kindern. Diese Schwierigkeiten mit der sozialen Kompetenz können sich durch die ganze Kindergarten- und Schulzeit ziehen und auch im außerschulischen Bereich. Ja sogar im Erwachsenenleben kommt das Einzelkind immer wieder zum Vorschein und kann für Unstimmigkeiten im Umgang mit anderen Menschen sorgen, weil die anderen Menschen im Gegensatz zur eigenen Familie dem Kronprinzen- bzw. Kronprinzessinnenstatus nicht im gleichen Maße huldigen. Für das Einzelkind ist es u.U. auch problematisch als einziges Kind zu Hause zu sein, denn oftmals liegt der Fokus der Eltern – gleichwohl bei Vater oder Mutter – nur auf dem Kind. Das Kind und die Eltern bzw. das Elternteil sind ein Kosmos für sich und das zieht sich durch bis ins Erwachsenenleben des Einzelkindes. „Wir haben alles für Dich getan / ich habe alles für Dich getan, da kann ich doch erwarten, dass Du jetzt das und das für mich tust.....“ Es ist sehr schwer für ein Einzelkind sich selber zu finden, zu einem Erwachsenen zu werden, welcher nicht bei den geringsten Schwierigkeiten zu Mami und Papi eilt, damit diese die Probleme für das „Kind“ beiseite räumen.

Fazit

Natürlich gibt es auch das Einzelkind, das ganz normale Kind, welches von seinen Eltern ganz normal behandelt wird und welches auch die Möglichkeit bekommt mit anderen, mit vielen Kindern zusammen zu sein und umzugehen. So wird Sozialkompetenz zumindest in einem gewissen Rahmen erlernt, welches für das spätere Erwachsenenleben von Bedeutung sein wird.