"Elefant, Tiger & Co", eine Sendung des mdr

Erfolgreiche Tierdokumentation aus dem Leipziger Zoo

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat mit seiner Tierdokumentation aus dem Leipziger Zoo einen Dauerbrenner gelandet und zahlreiche Nachahmer animiert.

Die Idee war genial und mit einfachen Mitteln zu realisieren. Eine wöchentliche Dokumentation aus dem Zoologischen Garten Leipzig, in der Geschichten aus dem täglichen Alltag der Tierpfleger, Besucher und natürlich in erster Linie der Tiere zu sehen sind, das war neu und versprach eine gute Einschaltquote.

"Elefant, Tiger & Co", der Dauerbrenner unter den Tiersendungen

Eigentlich war geplant, die Reihe nach einigen Sendungen zu beenden, doch mit einem derartigen Supererfolg hatte keiner gerechnet. Stabile Einschaltquoten im zweistelligen Bereich und Waschkörbe voller positiver Leserbriefe bewogen den Mitteldeutschen Rundfunk, "Elefant, Tiger & Co" weiter zu führen. Dieser Erfolg baut auf einigen Faktoren, die ein positives Ergebnis von vornherein wahrscheinlich werden lassen.

Tiere gehen immer, das ist eine alte Weisheit der Fernsehmacher. Nicht umsonst gehören Tiersendungen zu den erfolgreichsten.

Das Geniale bei der Sendung "Elefant, Tiger & Co" ist die gelungene Mischung aus Geschichten und Ereignissen, die real sind und sich oft von den Zuschauern und Zoobesuchern nachprüfen lassen. Dazu kommt der Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit im Zoologischen Garten, der dem Tierfreund normalerweise verwehrt ist.

Highlights sind auch die originellen Kommentare, die vom Sprecher Christian Steyer mit Humor und Gespür für gelungene Effekte geboten werden sowie die eingespielte Musik.

Elefant, Tiger und andere Lieblinge aus dem Leipziger Zoo

Natürlich gibt es Tiere, über die mehr berichtet wird als über andere. Einige haben sogar regelrechte Fanklubs unter den Zuschauern gefunden. Elefanten, Menschenaffen und die putzigen Erdmännchen sind ausgesprochene Lieblinge der Zuschauer. Erstaunlicherweise zählen dazu aber auch solche Spezis wie z.B. die Graumulle, die bei einem Zoobesuch normalerweise kaum Beachtung finden und die dem menschlichen Auge alles andere als schön erscheinen. Auch die Hyänen, eher Tiere die auf Ablehnung stoßen, werden durch die Sendung in anderem Licht gesehen.

Auch die Tierpfleger und Zootierärzte kommen gut an

Doch was wären die Bewohner des Zoos ohne ihre Betreuer? Die Tierpfleger und auch die Zootierärzte haben sich durch ihre natürliche und liebevolle Art in den Herzen der Zuschauer einen Platz erobert. Das liegt natürlich vor allem daran, dass sie in der Sendung ganz normal sprechen und agieren ohne eingeübte Sätze oder Posen. Wenn man verfolgt wie Jörg Gräser voller Sympathie für seine Schützlinge mit ihnen spricht; wie Michael Ernst, der „Lama-Flüsterer“, unverkrampft über den Umgang mit den Zootieren redet und Michael Tempelhoff seine Elefanten dirigiert, dann kann man verstehen, dass "Elefant, Tiger & Co" Woche für Woche unzählige Zuschauer in den Bann zieht.

"Elefant, Tiger & Co", eine Tierdokumentation mit vielen Nachahmern

Die Sendung ist inzwischen zum Kult geworden. Immer freitags um 19.50 Uhr schalten die Freunde der Doku den Mitteldeutschen Rundfunk ein, um das Neueste über ihre tierischen und menschlichen Lieblinge zu erfahren. Wer eine Sendung verpasst, kann sie bei einer der Wiederholungen auf unterschiedlichen Sendeplätzen und zu verschiedenen Sendezeiten nachholen.

Der enorme Erfolg von "Elefant, Tiger & Co" hat zahlreiche Nachahmer gefunden. Tierdokumentationen auf der Grundlage dieser Reihe gibt es inzwischen auf einigen Sendern und aus verschiedenen Zoologischen Gärten und Tierparks. Doch Original bleibt eben Original. "Elefant, Tiger & Co" ist nach wie vor die beliebteste Tiersendung dieser Art und wird es hoffentlich auch noch lange Zeit bleiben.