Emu-Öl – Buschmedizin der Aborigines

Allzweckwaffe der Australischen Ureinwohner

Emu-Öl ist ein ideales Produkt für Menschen mit empfindlicher Haut, die keine zusammengesetzten Mittel wollen oder vertragen, denn es ist ein reines Naturprodukt.

Entdeckt haben das Emu-Öl die Ureinwohner Australiens, die Aborigines. Sie lebten mit der Natur und nahmen sich, was die Natur ihnen bot. Dazu gehörte auch das Emu-Öl. Untersuchungen über die Lebensweise der Aborigines haben gezeigt, dass ihnen der Emu nicht nur als Nahrungsmittel diente, sondern dass sein Fett, welches von dem dicken Fettpolster auf seinem Rücken stammt, als Heilmittel eingesetzt wurde. Sie schützten sich vor den extremen klimatischen Verhältnissen, indem sie ihre Haut mit dem Fett des Laufvogels einrieben. Aber auch bei schmerzenden Muskeln und Gelenken sowie bei Entzündungen und Schwellungen fand das Emu-Öl seine Anwendung. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften schätzten auch bald die ersten Siedler Australiens. Heute wird der Emu nicht wild gefangen, sondern gezüchtet. Das Öl ist quasi ein Nebenprodukt, das bei der Fleischerzeugung anfällt. Die Zucht steht in Australien unter ständiger Aufsicht der Behörden und muss naturnah unter Einhaltung sehr strenger gesundheitlicher Richtlinien stattfinden. Der Emu wird auf Farmen gehalten und artgerecht gefüttert. Sein Fett wird deshalb als Öl bezeichnet, weil es bei Körpertemperatur eine flüssige, ölige Konsistenz hat.

Unterschiedliche Anwendungsgebiete und Eigenschaften des Emu-Öls

Emu-Öl kann in verschiedenen Bereichen angewandt werden: Kosmetik, Seifen und Shampoos bis zu Analgetika (Schmerzmittel), zur innerlichen Einnahme und zum äußerlichen Auftragen, sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin.

Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Omega-Fettsäuren

Emu-Öl enthält einen hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere und in hoher Konzentration Omega 3, 6, 7 und 9, welche für die Regeneration der Hautzellen mitverantwortlich sind und die unser Körper nicht herstellen kann. Es beinhaltet außerdem eine reiche Kombination von natürlichen Vitaminen, insbesondere die Vitamine A, E und C, Mineralien sowie gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Das Besondere am Emu-Öl ist das Verhältnis der gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zueinander, welches dem der menschlichen Haut sehr nahe kommt. Ungesättigte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für den optimalen Ablauf verschiedener Vorgänge in unserem Körper. Einer dieser Prozesse sorgt dafür, dass sich neue Hautzellen bilden. Ein Defizit an ungesättigten Fettsäuren kann zu einer verminderten Widerstandskraft der Haut führen. Diese Fettsäuren vom Emu-Öl haben die Eigenschaft, unsere Hautschichten schnell zu durchzudringen und regulieren damit das Gleichgewicht und die Feuchtigkeit in der Haut. Auch für Menschen, die keine künstlich hergestellten Produkte verwenden wollen, ist natürliches Emu-Öl eine ideale Alternative.

Rechtlicher Hinweis

Über Emu-Öl gibt es auf der ganzen Welt wissenschaftliche Studien, Anwendungsbeobachtungen und Erfahrungsberichte. Zu allen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es immer auch Gegenmeinungen anderer Wissenschaftler, die diese Wirkaussagen in Frage stellen.

Um dem Vorwurf der Irreführung zu entgehen, wird hiermit aus rechtlichen Gründen auf folgenden Umstand hingewiesen: Nach schulmedizinischen Kriterien sind die Wirkungen von Emu-Öl wissenschaftlich nicht hinreichend abgesichert, auch wenn viele Menschen und Vertreter der Naturheilkunde diesen Umstand anders bewerten. Anhänger der alternativen Medizin wissen ohnehin, dass sie weitgehend mit Mitteln arbeiten, die von der Schulmedizin nicht anerkannt sind. Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und auf wissenschaftliche Anerkennung und entbindet keinen Therapeuten von seiner eigenen Sorgfaltspflicht, insbesondere nicht im Rahmen seiner medizinischen Entscheidungen.

Bitte beachten Sie, dass ein Suite101-Artikel generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen kann.

Helmut Riegel, Helmut Riegel

Helmut Riegel - Im Jahr 1977 begann ich eine Ausbildung zum Koch. Die Leidenschaft am Kochen entdeckte ich jedoch schon viel früher: Mein erstes ...

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