
- Frankfurt - Holhausenschlösschen - Flickr (HeckMeck)
Den Spitznamen Mainhattan hat Frankfurt nicht nur wegen der Wolkenkratzer, welche in dieser Art und Weise in Europa einzigartig sind, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass die Stadt am Main niemals zu schlafen scheint. Beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit kann man in Frankfurt Unterhaltung jeglicher Art finden. Umso wichtiger erscheint es, dass die Bewohner der Mainmetropole einen Ort der Ruhe und Besinnung benötigen. Einen Platz, an dem man sich von dem alltäglichen Stress erholen kann, um neue Kraft zu schöpfen.
Frankfurts chinesischer Garten
In den Anlagen des Bethmanparks findet man einen Ort, den man in einer europäischen Großstadt nicht vermuten würde: einen chinesischen Garten. Im Jahr 1989 wurde der 4.000 Quadratmeter große Garten errichtet. 22 Landschaftsfenster, eine Marmorbrücke, verschiedenen Pavillons, ein großer Teich und ein Wasserfall sorgen dafür, dass sich der Besucher nach Asien versetzt fühlt. Eine große Anzahl der Arbeiter sowie die verwendeten Materialien kamen seinerzeit aus China, was nicht nur für die notwendige Authentizität sorgt, sondern auch für eine ganz besondere Harmonie. Vorbild für den Garten waren die berühmten Shiukou-Gärten aus Huizhou und die Gebäude sind im Stil einfacher Wohnhäuser aus der Provinz Anhui gebaut. Der Garten ist ganzjährig von 7 Uhr (Sonn- und Feiertagen 10 Uhr) bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.
Kaffee in besonderem Ambiente
Das Bellcaffé C´ounge ist eine Espressobar der ganz besonderen Art, welche sich mitten in Frankfurt befindet. In der Weißadlergasse gelegen, nur wenige Gehminuten von der Frankfurter Hauptwache entfernt, befindet sich das kleine Café in einer Sackgasse, wo man von dem Trubel der Mainmetropole so gut wie gar nichts mitbekommt. Besonders im Sommer, wenn man vor der Tür, auf dem weißen Kies der Espressobar sitzen kann, wähnt man sich eher in Italien als in der Stadt am Main. Aber auch innen ist es äußerst angenehm, klein und gemütlich. Von dem Ambiente abgesehen, hat das Bellcaffé C’ounge ausgezeichnete Kaffespezialitäten, Kuchen und kleinere Snacks, die erfreulich einfach und wohlschmeckend sind, und die Bedienung, die freundlich und schnell ist, tut ihr übriges dazu, dass man sich hier wie in einen Mini-Urlaub vom Stress des Alltags erholen kann.
Die Gerbermühle am Main
Im Frankfurter Stadtteil Oberrad befindet sich die Gerbermühle, welche eine äußerst lebhafte Vergangenheit hat. Bereits Goethe hat zu Lebzeiten in der Gerbermühle gastiert, feierte dort seinen 66. Geburtstag und, so die Legende, erlag der anmutigen Frau seines Gastgebers, Marianne von Willemer. In ihren Ursprüngen im 17. Jahrhundert wurde die Gerbermühle als Wassermühle zum mahlen von Getreide benutzt. Später wurde sie dann als Farb- und Schleifmühle genutzt, bis sie schließlich 1755 zu einem Gasthof umgewandelt wurde. Nachdem die Gerbermühle im zweiten Weltkrieg zerstört wurde und lediglich die Außenmauern erhalten blieben, wurde das Gebäude komplett saniert und renoviert und beherbergt heute wieder ein Hotel mit angeschlossenem Restaurant. Von der Gerbermühle aus hat man nicht nur einen exzellenten Blick auf den Main, sondern auch auf die Skyline von Frankfurt. Das Mainufer lädt zu Spaziergängen ein und die wunderschöne Umgebung trägt dazu bei, dass man sich rundum wohl fühlen kann.
