Entwicklung und tierkundliches über den Hund

Hund - der beste Freund des Menschen - Uwe Schwarz
Hund - der beste Freund des Menschen - Uwe Schwarz
Die Entwicklung des Hundes und die heutige Artenvielfalt ist atemberaubend. Über viele Jahrhunderte passte sich das Tier neuen Aufgaben an.

In früheren Zeiten wurde der Hund vom Menschen als Nutztier für die Jagd eingesetzt. Mit der gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung veränderte sich ebenfalls der Nutzen des Tieres. Heute ist der Hund als Gesellschafter und nicht mehr als Nutztier bekannt.

Die Entwicklung des Hundes

Der Hund war das erste Tier, das je von einem Menschen gezähmt wurde. Da der Wolf dem Hund sehr ähnelt, geht man davon aus, dass zwischen Mensch und Wolf die erste Verbindung entstand. Gemeinsame Interessen und die gegenseitige Hilfe sind Ursachen für diese Verbindung. Beide gingen hilfsbereit bei der Jagd vor und griffen dabei auf gleiche Jagdtechniken zurück. Entdeckte das Jägerpaar eine Herde in der alte oder schwache Tiere zu finden waren, so scheuchte der Jagdhund das Tier auf und der Mensch attackierte mit selbst gebauten Waffen. Die Schnelligkeit und der feine Geruchssinn des Hundes, erleichterten den Beutezug des Menschen.

Mit der landwirtschaftlichen Entwicklung wurde das Nutztier anders eingesetzt. Nun sollte er als Hütehund das Vieh und die Felder vor Räubern schützen. Die überlebensnotwendige Jagd entwickelte sich mit der Zeit zu einer Freizeitbeschäftigung. Viele Menschen konnten sich durch den verbesserten Arbeitsmarkt vom Existenzminimum abstoßen und sich somit einen kleine Haushund zulegen. Außerdem wurde zu diesem Zeitpunkt der Handel mit dem wachsamen Tier populär. Bereits in antiken Zeiten ließen Wandmalereien auf eine Züchtung der Hunde schließen. Durch den Tauschhandel der Länder verbreitete sich die Rasse weltweit und kam gezielt und trainiert als Jagdhund zum Einsatz. Im Laufe der Jahre veränderte der Mensch die Hunderasse je nach Belieben und stimmte sie auf hilfreiche Fähigkeiten ab. Heute sind beispielsweise Polizeihunde oder Blindenhunde als Zuchttier zu erkennen.

Tierkundliches über den Hund

Bedingt durch die selektive Züchtung des Hundes, findet man bei diesem Tier die größte Artenvielfalt. Es gibt zahlreiche Typen die in Größe, Gewicht, Züchtung, Herkunft und Aussehen unterschieden werden. Die wilden Charakterzüge des Wolfes konnte der Hund ablegen und auch die körperliche Veränderung hat sich teilweise verwandelt. Biologisch betrachtet ist der Hund sehr anpassungsfähig, da er bei der Nahrungswahl keine festen Grundsätze kennt. Die Fortpflanzungsfähigkeit ist von Rasse zu Rasse verschieden. Im Durchschnitt werden Rüden mit dem zehnten Lebensmonat fruchtbar. Die aktive Periode der Hündin tritt zweimal im Jahr für jeweils drei Wochen auf. Während dieser Phase paart sich das Weibchen auch gerne mit mehreren Rüden. Neugeborene Welpen aller Hunderassen ähneln sich durch unausgebildete Muskeln, fest geschlossene Augen und zusammgefaltete Ohren. Obwohl sie blind sind, kriechen sie immer zu ihrer Wärmequelle, da sie bereits über einen einwandfreien Geruchssinn verfügen.

Bildnachweis: © Uwe Schwarz / pixelio.de

Peter Renkewitz - Hier finden Sie meine bisher veröffentlichten Artikel. Ich würde mich über Anregungen, Fragen, etc. freuen. Wenden Sie sich ...

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