Erholungstipp - Ein Winterspaziergang im Schnee

verschneiter Winterwald - Susanne Schmich/pixelio.de
verschneiter Winterwald - Susanne Schmich/pixelio.de
Was gibt es schöneres als wollig warm eingepackt durch die verschneite Winterlandschaft zu wandern und den Schnee unter den Füßen knistern zu hören?

Schneeflocken rieseln leise vor dem Fenster und die Straße wird weißer und weißer. Natürlich ist es auch gemütlich, dieses Schauspiel aus der gemütlich beheizten Stube zu beobachten und dabei einen heißen Tee zu genießen. Doch noch viel entspannender und besser schmeckt der Tee, wenn man frisch aus dem Schnee zurückgekehrt ist und noch die letzten Schneekristalle im Haar kleben.

Der Zauber eines verschneiten Winterwaldes

Gerade ein Spaziergang durch den verschneiten Winterwald bietet einiges für jung und alt. Denn es ist gar nicht immer nötig für Erholung, weit zu reisen oder viel Geld auszugeben. Von fast jedem Haus aus ist in kurzer Zeit ein Wald zu erreichen, in dem es sich gemütlich schlendern und die Wintersonne genießen lässt, deren Strahlen tausendfach sich im Schnee brechen

Warum denn in die Ferne schweifen,

sieh das Gute liegt so nah.

Lerne nur das Glück ergreifen,

denn das Glück ist immer da.

Dies erkannte seiner Zeit bekanntlich bereits der berühmte deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Und so wie damals, liegt es auch heute noch Nahe, seinem Rat zu folgen und das kleine Glück unweit der eigenen Haustür suchen.

Ein ganz besonderer Zauber liegt auf jedem Wald, wenn frischer Schnee liegt und hie und da der Wind einige Flocken von den unter der weißen Last gebeugten Tannenästen schüttelt. Man muss nur kurz vor der ganzen Hektik des Tages innehalten und der Stille horchen, schon wird jeder, der sich dazu die Zeit nimmt, ein Teil des Winterzaubers selbst erleben. Beinahe glaubt man, gar winzige Elfen und Feen durch den Schnee hüpfen und tänzeln zu sehen und vermutet Kobolde versteckt hinter den Bäumen, welche vielleicht gar übermütig werden und dem Spazierenden einen Schneeball hinterher werfen um sich dann blitzschnell wieder im Schnee zu verkriechen.

Warm eingepackt den Spuren im Schnee folgen

Auch wenn der Wanderer wahrscheinlich weder Kobold, Gnom, noch Elfe zu Gesicht bekommen wird, so kann er doch so einiges entdecken, wenn er etwas genauer hinschaut. Denn der frisch gefallene Schnee ist nur für eine kurze Weile eben und vollkommen weiß. Schon bald zeichnen sich die verschiedensten Spuren darin ab und lassen die unterschiedlichsten Tierarten vermuten. So sollte auch dem ungeduldigen Nachwuchs beim Spaziergang durch den Schnee nicht langweilig werden, sofern neben der für Kinder beinahe obligatorischen Schneeballschlacht überhaupt noch Zeit für solche Beobachtungen bleibt.

Der gemächliche Wanderer zumindest kann über die Spuren im Schnee philosophieren oder diesen unter Umständen sogar an ein noch unbekanntes Ziel folgen. Hierfür eignen sich natürlich Spuren im offenen Feld besser als solche in einem dichten, um diese Jahreszeit doch meist eher unwegsamen Wald.

Ausklang bei Ruhe, Tee und Kerzenschein

Wenn nach Stunden doch langsam die Kälte durch die Kleidung zu dringen beginnt, gibt es nichts Schöneres, als noch einmal einen kurzen Moment inne zu halten und die zauberhafte Ruhe und Herrlichkeit der Winterlandschaft gänzlich auf sich einwirken zu lassen. Die Alltagssorgen hinter sich zu lassen und die wunderbar, weiße Natur zu genießen.

Zuhause dann, in der warmen Stube bietet es sich an, noch eine Weile weiter zu entspannen. Zum Ausklang des Winterspaziergangs macht sich eine heiße Tasse Tee oder Schokolade und bereitgestellte Kekse zum naschen, gemütlich in eine warme Decke gehüllt ausgezeichnet. Dazu etwas Kerzenschein und wenn überhaupt, nur leise, ruhige Musik. Schließlich wird man für gewöhnlich genug früh wieder vom hektischen Alltag eingeholt.

Bild: (c) Susanne Schmich / Pixelio.de

Sarah A. Friedli, Sarah A. Friedli

Sarah A. Friedli - Kurzvita: Geboren wurde ich 1985 in der Schweiz. Nach der Schulzeit absolvierte ich den Vorkurs für Gestaltung und anschliessend ...

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