Essbare Weihnachtsgeschenke selber machen

Selbstgemachtes schenken heißt persönliche Freude bereiten

Schenken Sie Selbstgemachtes und mit Rumkugeln, Chutneys oder Rumtopf etwas Originelles, das sie selbst gezaubert haben. So macht Schenken noch mehr Spaß.

Weihnachten, die Zeit der Köstlichkeiten, der süßen Verführungen und der Kalorienbomben naht und damit auch die Zeit der neuen Rezepte und des Ausprobierens. Leckeres aus der eigenen Küche, ist immer noch am besten und eignet sich auch hervorragend, als kleine Aufmerksamkeit an liebe Nachbarn, den Postboten, Hausmeister, die Lieblingskollegin/kollegen oder wem auch immer man gerne einmal „Dankeschön, dass es dich gibt“ sagen möchte.

Hausgemachte Rumkugeln

Dieser altbewährte Klassiker wird in Eigenkreation noch viel besser. Er ist schnell gemacht und findet mit Sicherheit viele Abnehmer, die ihn sich auf der Zunge zergehen lassen. Hochprozentiges zum Schlecken, mit dem man auch anderen eine Freude macht.

Man braucht dazu: 250 Gramm Butter, vier Tassen Puderzucker, vier Tassen Haferflocken, drei Esslöffel Kakao und zehn Esslöffel Rum. Alle Zutaten werden mit der weichen Butter vermengt und dann kühl gestellt. Ist die Masse festgeworden, formt man daraus kleine Kugeln, die man anschließend wahlweise in Puderzucker, Kokosraspeln oder Schokostreuseln wälzt. Aufbewahrt werden die Kugeln im Kühlschrank.

Ein kleiner Tipp: Man kann diese Kugeln auch abwandeln und statt Rum, Baileys oder andere Cremeliköre, Whiskey, Cointreau und Amaretto benutzen.

Tomaten-Chutney

Dieses etwas deftigere Geschenk, passt besonders gut zu Fleisch und ist so ein kleiner Weihnachtsgruß, der einfach mal einen Unterschied macht.

Man braucht dazu: 2 Kilo reife Tomaten, die man enthäutet, 350 Gramm Zwiebeln, 450 Milliliter Weinessig, 250 Gramm Zucker, etwa je einen Esslöffel Salz und Pfeffer.

Und so geht´s: Die Tomaten mit den gehackten Zwiebeln und 180 Milliliter Essig eine halbe Stunde kochen und dann zu einem Brei pürieren. Danach gibt man alle übrigen Zutaten dazu und kocht das Ganze cirka anderthalb Stunden lang. Danach wird es in Gläser gefüllt, die man zum Verschenken mit einem hübschen Tuch, einer Bastschnur oder bunten Weihnachtsaufklebern verzieren kann. Das Chutney ist ungeöffnet etwa zwei Jahre haltbar, sollte aber nach dem Öffnen innerhalb von einem Monat aufgebraucht werden.

Ein kleiner Tipp: Wer nicht auf Tomaten steht, kann auch Mangos oder Kürbis verwenden. Die Zubereitung ist genau gleich.

Rumtopf im Verschenkgläschen

Zugegeben optimal ist es, den Rumtopf im Laufe des Jahres mit den Früchten der jeweiligen Saison anzusetzen und dann zum Jahresende als hochprozentiges i-Tüpfelchen auf den Nachtisch zu geben. Aber auch, wer bis kurz vor Weihnachten nicht daran gedacht hat, hat noch eine Chance. Dank der modernen Zeiten und der Tiefkühlfrüchte, kann man auch einen Rumtopf im Turbogang zaubern.

Dazu braucht man: aufgetaute, bunt gemischte Tiefkühlfrüchte nach Geschmack, wie zum Beispiel Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren für einen dunklen Rumtopf oder gelbe Kiwis, Melonen, Mangos und Papayas für einen exotischen hellen Rumtopf. Da es sich bei dieser Version um exotische Früchte handelt, kann man sie auch um diese Jahreszeit noch frisch in den Supermärkten kaufen. Beide Varianten werden mit cirka der Hälfte des Gewichts an Zucker vermengt und mit so viel weißem Rum aufgegossen, bis alle Früchte bedeckt sind.

Ungefähr vier Wochen sollte das Ganze aber doch noch ziehen dürfen. Dann wird es zum Beispiel in leere Gurkengläschen umgefüllt und schon hat man eine originelle Geschenkidee, die garantiert nicht nur aufgrund des Alkoholgehaltes für gute Laune sorgt.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich noch weitere Anregungen für weihnachtliche Leckerbissen holen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit Trüffeln?

Sabine Virgin, Sabine Virgin

Sabine Virgin - Ich bin eine sogenannte Quereinsteigerin, die nach Berufserfahrung in den Bereichen Verkaufsleitung, Marketing und Projektmanagement sowie ...

rss