Essen aus der Natur: Stiftung Warentest wildert Gemüse und Salate

Wilder Pocketbuch-Ratgeber  - Stiftung Warentest
Wilder Pocketbuch-Ratgeber - Stiftung Warentest
Spaziergänger wildern nun mit "Essen aus der Natur" von Stiftung Warentest: Wildpflanzen-Porträts im Pocketformat für wilde Früchte, Gemüse, Salate und Tee.

1.500 Pflanzen stehen in der "Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von Steffen Guido Fleischhauer, 1.500 mal kann man beim Spaziergang in der Natur die Natur natürlich genießen: Hier findet man wilde Beeren und Bärlauch, sammelt Wildgemüse, Wildkräuter und Wildsalat, sucht Pilze, nascht Blätter von Bäumen und Hecken – mit dem Ratgeber "Essen aus der Natur" von Stiftung Warentest kommt ab dem 15. März 2011 ein neuer botanischer Weggefährte für den nächsten kulinarischen Spaziergang in die aromatische Wildnis. Ausflugsleiter ist Michael Breckwoldt – studierter Gartenbauer und Literaturwissenschaftler.

90 verschiedene Wildpflanzen im praktischen Pocketformat

Viele Leckereien aus der Natur muss man nicht im Gartenbau anbauen, sie wachsen wie wild auf der Wiese, am Wegesrand und im Wald – man geht einfach vor die Tür und sammelt sie, an jedem Wegesrand und auf jeder Waldlichtung warten interessante und bekömmliche Entdeckungen. Etwas unbekömmlich ist die etwa zwei Kilogramm schwere Wildpflanzen-Enzyklopädie für den Ausflug ins Grüne, deshalb wählte Stiftung Warentest mit Bedacht über 90 verschiedene wilde Pflanzenarten am Wegesrand aus und beschreibt sie im praktischen Pocketformat. Michael Breckwoldt erklärt, wo essbare Wildpflanzen zu welcher Jahreszeit wachsen und was man alles für wilde Sachen mit den Wildpflanzen machen kann: Auf jeweils zwei Pocketbuchseiten porträtiert der Autor mit zahmen Fotos die Wildpflanzen, beschreibt die Früchtemerkmale und Verwechslungsgefahren mit noch wilderen unbekömmlichen Pflanzen.

Tipps für wilde Salate, Suppen, Würze und Tee

Den Bärlauch roh wie Puh der Bär zu verschlingen gilt als verpönt, in "Essen aus der Natur" kommt Bärlauch-Pasta auf den Naturholztisch, köchelt Waldpilzrisotto im Topf: Statt in die Brennnesseln setzt sich der Naturkoch in ein Spiegelei mit Rahmnesseln, selbst das Gemüse des Jahres 2011 wird bedacht – hier gibt es leckeren Pastinaken-Kokos-Schaum. "Essen aus der Natur" bietet viele Tipps und Rezeptideen zum Essen kochen, Sammeln und Haltbarmachen. Allzeit bereit für die Sammelzeit ist der Spaziergänger mit dem Sammelzeitkalender.

Essbare Kräuter, Gehölze und Pilze im Nutzgarten

In drei thematischen Kapiteln werden die ausgewählten Wildpflanzen präsentiert: So betören Giersch, Schmalblättriges Weidenröschen und Wilde Möhren bei den essbaren Kräutern; nicht auf den kulinarischen Holzweg gerät man, wenn man im Kapitel Gehölze von den frischen Blättern der Rotbuche nascht – bei den Pilzen begibt man sich auf die Suche nach leckeren Pfifferlingen und Steinpilzen. Passend zum Garten-Ratgeber "Unser Nutzgarten" gibt es in "Essen aus der Natur" praktische Tipps, wie und wo man Wildpflanzen im eigenen zahmen Garten herumwildern lassen kann.

Der Pocket-Ratgeber "Essen aus der Natur" hat einen Umfang von 228 Seiten mit Register und ist für 16,90 Euro im Buchhandel ab dem 15. März 2011 erhältlich. Das Buch kann auf der Homepage von Stiftung Warentest auch online bestellt werden – dort finden Sie drei Beispielseiten (Barbarakraut, Echtes Mädesüß, Kornelkirsche) und das Inhaltsverzeichnis zur Voransicht als pdf-Dokument.

Dr. Gerald Albach, Dr. Gerald Albach

Dr. Gerald Albach - Schreiben macht Spaß: mit Licht und mit Worten! Damit ich weiß, worüber ich schreibe, habe ich als Diplom-Biologe in der ...

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