Das erste Drago-Restaurant befindet sich auf der Ecke Alfredstraße (B224)/Schönleinstraße in Rüttenscheid in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs zum Grugapark, zur Grugahalle und zur angrenzenden Messe Essen. Parkmöglichkeiten (in der Regel kostenpflichtig) befinden sich auf der Schönleinstraße, auf dem Parkplatz vor der Grugahalle und in den umliegenden Straßen. Nicht nur zu Messezeiten ist das Lokal stark frequentiert.
Die Einrichtung des Drago-Restaurant
Das Restaurant ist rustikal eingerichtet, teilweise mit antiken Accessoires, Film- und Werbeplakaten aus den 50er und 60er Jahren. Auf den Regalborden befindet sich allerhand Nippes wie etwa Plüschbären, Künstlerpuppen, Porzellanfiguren u. ä.
Der Eingang zum Restaurant befindet sich an der Alfredstraße. Der größte Teil des Lokals ist Nichtraucherbereich, lediglich im hinteren Teil des Lokals, unweit der Toiletten, gibt es eine so genannte Raucherlounge, in die Raucher nicht nur zum Essen kommen, sondern auch, um sich bei einem kleinen Likör oder Schnaps eine Zigarette zu rauchen, während der Rest der Gesellschaft im Nichtraucherbereich sitzt. Das Raucherzimmer bietet Platz für 20 - 25 Personen.
Neben dem normalen Restaurantbetrieb bietet das Lokal Gesellschaftsräume für maximal 110 Personen. Wandergruppen sind dort ebenfalls nach telefonischer Voranmeldung willkommen.
Drago-Restaurant Zornige Ameise
Das Restaurant befindet sich dem Namen entsprechend an der Straße Zornige Ameise im Stadtteil Bergerhausen, unterhalb des Knotenpunktes, an dem sich Westfalenstraße, Ruhrallee (B227), Wuppertaler Straße (B227) und Frankenstraße treffen. Die Ruhr liegt in unmittelbarer Nähe des Lokals. Parkmöglichkeiten bestehen auf der Ruhrallee und in den umliegenden Straßen. Das Restaurant ist über eine Treppe zu erreichen, die von der Brücke hinab zur Zornigen Ameise führt.
Ähnlich wie die Rüttenscheider Filiale ist auch die "Zornige Ameise" rustikal eingerichtet, verfügt jedoch nicht über soviel Nippes. Die Wände sind meist mit Bildern Essens aus früheren Jahrzehnten und Filmfotos dekoriert.
Im gesamten Innenbereich des Lokals herrscht Rauchverbot. Rauchen ist auf der überdachten Sonnenterrasse gestattet.
Die Speisekarte des Drago-Restaurant
Einige Spezialitäten und Dressings sind nach Essener Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten benannt, z. B. das Gruga-Dressing, das auf frischen Kräutern mit Joghurt basiert. Neben verschiedenen Schnitzel- und Steakvariationen, z. B. Wiener Schnitzel, Straußensteak und Champignonschnitzel bietet das Restaurant Nudelgerichte wie etwa Spaghetti Red Hot Chili Peppers mit Paprika, roten Chili und Tomaten an. Des Weiteren werden Fischgerichte und Flammkuchen in unterschiedlichen Variationen angeboten. Für Vegetarier befinden sich verschiedene Salate im Angebot, wobei der Gast das von ihm gewünschte Dressing selbst wählen kann.
Für den kleinen Hunger zwischendurch werden Süppchen und extra für diesen Zweck gedachte Gerichte angeboten, die auch auf der Karte so ausgewiesen sind.
Das Ambiente, Essen und Preise im Drago-Restaurant
Beide Lokale bieten eine gemütliche Atmosphäre. Das Essen ist sehr schmackhaft und gut gewürzt, zum Glück aber nicht zu scharf (von ohnehin scharfen Gerichten mit Chili und/oder Pfeffer einmal abgesehen). Die Portionen sind reichlich, aber nicht zu mächtig.
Insgesamt betrachtet ist die Qualität des Essens gut, aber für Feinschmecker, die eher Gourmet-Küche bevorzugen, wäre die Zubereitung sicherlich zu deftig.
Die Preise für Speisen beginnen bei 3,30 € für Suppen und enden bei knapp 25 € für Steaks mit Beilagen. Das günstigste Schnitzelgericht kostet 12,80 €. Nudelgerichte schlagen mit Preisen zwischen 7,50 € und 9,00 € zu Buche. Die Salate kosten zwischen 5,50 € und 8,50 €.
Nachteile der Drago-Restaurants
Trotz des qualitativ guten Essens sind drei Nachteile zu nennen:
- für gehbehinderte Menschen oder Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sind beide Lokale nur schwer zu erreichen. Vor dem Eingang des Rüttenscheider Restaurants befinden sich vier Stufen, die Gehwege zu den Tischen durch das Foyer hindurch sind recht weit. Die "Zornige Ameise" könnte von Rollstuhlfahrern von der Ruhrallee aus aufgrund der Wendeltreppe, die von der Brücke hinab führt, nicht erreicht werden. Alternativ wäre ein Zugang direkt vom Fußweg, der an der Ruhr entlang führt, möglich. Das Auto müsste auf der Westfalenstraße in Fahrtrichtung Steele abgestellt werden, wobei das Parken dort nicht überall gestattet ist. Je nach Parkplatz wären hierbei Wege von 5 bis 10 Minuten zurückzulegen.
- Kassiert wird nicht, wie sonst üblich am Tisch, stattdessen zahlt der Gast nach dem Essen direkt an der Kasse am Aus- bzw. Eingang. Diese Tatsache bringt einige Punktabzüge beim Service.
- Das Servicepersonal ist freundlich und höflich. In der Rüttenscheider Filiale fällt jedoch teilweise auf, dass nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit für die Gäste gegeben ist. In vielen anderen Lokalen fragt der Kellner immer wieder zwischendurch nach, ob er noch etwas bringen kann. Dies ist hier leider oft nicht der Fall. Auch scheinbare Kleinigkeiten, die von Aufmerksamkeit gegenüber den Gästen zeugen, wie etwa die Kerzen auf den Tischen anzünden, fehlen hier.
