Eurovision Song Contest 2011: Die Top 10

Sieger des ESC 2011: Ell/Nikki - NDR/DasErste
Sieger des ESC 2011: Ell/Nikki - NDR/DasErste
Das spannende Finale des ESC 2011, moderiert von Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab, lockte 13,83 Millionen Zuschauer/innen vor den Fernseher.

Zweifelsohne kann man behaupten, dass der Eurovision Song Contest 2011, der am 14. Mai in Düsseldorf stattfand, in diesem Jahr das breitgefächertste Angebot an ungewöhnlichen Künstlern und guten Gesangstalenten zeigte. In den vorherigen Jahren waren die Gesangsdarbietungen eher durchwachsen und die Bühnenauftritte oftmals sehr fragwürdig. Doch dieses Jahr waren kaum schiefe Töne zu finden.

Die Top 10 des Eurovision Song Contests im Überblick

Unter dem diesjährigen Motto des Wettbewerbs „Feel your heart beat!“ traten 25 Länder an, 18 Nationen schieden im Halbfinale aus.

Hier sind die Top-10-Platzierungen des ESC-Finales im Überblick:

Platz 1: Aserbaidschan

Das Siegerland Aserbaidschan - das in Vorderasien zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus liegt - mit seinem Duo Ell/Nikki, überzeugte mit dem poppigen Liebeslied „Running Scared“ und errang den Sieg mit 32 Punkten Vorsprung.

Platz 2: Italien

Nach 14 Jahren Abwesenheit kehrte Italien zum Eurovision Song Contest zurück und schickte seinen Sänger Raphael Gualazzi mit „Madness of Love“ an den Start. Italien gelang mit dem Swing-Titel ebenfalls aufs Treppchen.

Platz 3: Schweden

Eric Saade, ein Teenieschwarm mit nur einem schwarzen Handschuh, trat mit seinem Song „Popular“ an und war nicht nur stimmlich, sondern auch choreographisch sehr gut.

Platz 4: Ukraine

Mika Newtons schöne Ballade „Angel“ wurde im Hintergrund mit zauberhaften Sandmalereien begleitet.

Platz 5: Dänemark

Für den diesjährigen Skandal sorgte der dänische Sänger Tim Schou, Frontmann der Band „A Friend in London“, der für seinen Song „New Tomorrow“, zwölf Punkte aus den Niederlanden erhielt und daraufhin in die Kamera rief: „I want to fu** you!“

Platz 6: Bosnien-Herzegowina

Dino Merlin, der über reichlich Erfahrung beim ESC verfügt, trat mit „Love in Rewind“ bereits zum zweiten Mal beim Eurovision Song Contest an. 1999 belegte er mit dem Song „Putnic“ den 7. Platz.

Platz 7: Griechenland

Den außergewöhnlichsten Beitrag in diesem Jahr lieferte Lucas Yiorkas feat. Stereo Mike mit „Watch my Dance“, eine Mischung aus Hip Hop und Bouzouki.

Platz 8: Irland

Die eineiigen Zwillinge James und Edward, die sich Jedward nennen, traten mit dem Song „Lipstick“ auf, den sie mit ihren knallroten Outfits, die sehr an Michael Jackson erinnerten, und einer quirligen Tanzakrobatik präsentierten.

Platz 9: Georgien

Eldrines Rocknummer „One More Day“ brachte die Halle mit viel Bass, Gitarre, Schlagzeug und Keyboard zum Beben.

Platz 10: Deutschland

Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut konnte mit ihrem Electropop-Song „Taken by a Stranger“, leider nicht an ihren Sieg in Oslo 2010 anknüpfen.

Die 12 Punkte aus Deutschland gingen an die Tirolerin Nadine Beiler, die mit der wunderschönen Ballade „The secret is love“, nach vier Jahren Abwesenheit Österreichs antrat und auf einem unverdienten 18. Platz landete. Obwohl Österreich 1966 das einzige Mal mit einer Ballade von Udo Jürgens mit dem Titel „Merci Chérie“ gewann, hatten sie in diesem Jahr kein Glück.

Eurovision Song Contest 2012 zu Gast in Baku

So wird also der 57. Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in Baku, der Hauptstadt der Republik Aserbaidschan, stattfinden und es bleibt zu hoffen, dass das Niveau der Gesangsqualität auch im nächsten Jahr gehalten werden kann.

Quellen:

Liveübertragung des ARD, Eurovison/ Norddeutscher Rundfunk

Bianca Waldrich - Ich bin Jahrgang 1985 und seit dem 21. Mai 2011 bei Suite101 dabei - also ein ziemlicher Frischling! Ich schreibe für mein Leben ...

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