Fallout: New Vegas ist am 22. Oktober 2010 erschienen

Fallout: New Vegas - Bethesda Softworks
Fallout: New Vegas - Bethesda Softworks
Schmutz, Sex, Gewalt und makaberer Humor - all das zeichnet auch den vierten Teil der beliebten Fallout-Reihe aus.

Am 22. Oktober 2010 ist der neueste Teil der Fallout-Reihe in Deutschland erschienen. Bethesda-Software bleibt in Fallout: New Vegas alten Traditionen treu und sorgt dafür, dass sich erfahrene Spieler heimisch fühlen, aber auch Neueinsteiger ihren Platz in der postnuklearen Welt Amerikas finden.

Die Spielwelt von Fallout: New Vegas

Wie die vergangenen Fallout-Teile, spielt New Vegas in den Wüsten Mittelamerikas, wo die Bewohner nach einem Atomkrieg über zwei Jahrhunderte in Atomschutzbunkern, so genannten Vaults, überlebt haben. Nach der Öffnung dieser Bunker beginnen die Menschen erneut die verwüstete Oberfläche zu besiedeln.

Die Spielwelt bietet einen einzigartig-grotesken Charme: Zerstörte Autobahnbrücken, verwüstete Städte und die ständige Gefahr das Opfer von Banditen zu werden. Doch nicht jede Begegnung in der Wüste ist feindlich. So gilt es mit anderen Reisenden zu handeln, Aufträge für sie zu erledigen oder verlassene Ruinen aus der Vorkriegszeit zu erforschen. Und wie der Titel bereits vermuten lässt, steht das Motto der vielen Städte ganz unter dem Stern des Glücksspiels und alter, zerstörter Vergnügungsparks. Für Abwechslung ist also allemal gesorgt.

Das Spielprinzip von Fallout: New Vegas

Das Spielprinzip von Fallout: New Vegas lässt sich mit einem kurzen Satz beschreiben: „Tue, was immer du willst!“. Es kommt nur selten vor, dass in einem Rollenspiel derart viel Freiraum bei den Handlungen besteht wie in der Fallout-Reihe. In der Spielwelt gibt es unzählige Fraktionen, die man sich auf verschiedene Arten zum Freund oder Feind machen kann. So ist es möglich, auch einen gänzlich bösen Charakter zu spielen und dennoch das Ende des Spiels zu erreichen. Wer es hingegen nicht mag, sklavisch der Haupthandlung hinterher zu hecheln, kann auf eigene Faust die enorm große Spielwelt erkunden und dort Aufgaben erledigen, wo es ihm gerade gefällt.

Genretypisch bekommt der Spieler Erfahrungspunkte für erledigte Aufgaben und getötete Feinde gutgeschrieben. Hat man genug dieser Punkte gesammelt, steigt die Spielfigur eine Stufe auf und man darf sie in eine gewünschte Richtung weiterentwickeln und damit der eigenen Spielweise noch besser anpassen. Will man beispielsweise Konflikten aus dem Weg gehen, so sollte man die Schleichfähigkeiten verbessern um seine Feinde geschickt austricksen zu können. Auch die Persönlichkeitsmerkmale des Charakters sind wichtig, denn durch gewitzte Antworten im Gespräch lassen sich Kämpfe fast immer umgehen. Für jene, die es etwas actionreicher mögen, gibt es aber auch eine Menge an Waffenfähigkeiten, die das Überleben im Ödland einfacher machen.

Die Zensur der deutschen Version

Zensiert ist in der deutschen Version lediglich die Gewalt gegen andere Menschen. Auch schwerste Treffer gegen sie lassen keinen Tropfen Blut spritzen. Tiere oder Mutanten haben hingegen ein schwereres Los gezogen, denn bei ihnen kommen sämtliche Bluteffekte weiterhin zum tragen, bis hin zu abgetrennten Gliedmaßen. Auch die Umgebung und die Dialoge sind von Zensur verschont geblieben: Aufgespießte Köpfe und erhangene Gefangene zieren an einigen Stellen die Landschaft. Prostitution, Drogen und Alkohol sind beliebte Gesprächsthemen. Die Altersbeschränkung der USK liegt deshalb bei 18 Jahren.

Allen Fans der vorherigen Fallout-Spiele kann auch der neuste Teil bedenkenlos ans Herz gelegt werden. Aber auch Neueinsteiger werden ihren Spaß mit diesem Titel haben.

Fallout: New Vegas

  • Genre: Rollenspiel/Shooter
  • Plattform: Windows XP, Vista, Windows 7; PS3; Xbox 360
  • Modus: Singleplayer
  • Erschienen am: 22. Oktober 2010
  • Entwickler: Obsidian Entertainment
  • Publisher: Bethesda Softworks; Namco Bandai Games