Fanbriefe an Stars – wie bekommt man ein Autogramm?

Unterschriften - Edith Ochs / pixelio.de
Unterschriften - Edith Ochs / pixelio.de
Was muss man bei einem Fanbrief beachten? Unterschiede und Besonderheiten zwsichen Fanbriefen an nationale und internationale Stars.

Autogramme von Prominenten sind etwas ganz Besonderes, und das nicht nur für den Fan selbst, sondern auch für alle anderen, denn mit einem Autogramm erhält man etwas Persönliches von einer Berühmtheit. Um ein Autogramm zu bekommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer jedoch nicht studenlang in einer Warteschlange für eine Autogrammstunde verbringen will oder seinen Idolen nicht hinterherjagt, der sollte einen Fanbrief schreiben.

Wie man einen Fanbrief schreibt

Zu allererst muss die Adresse gefunden werden, an die man den Brief schicken muss. Dafür gibt es zahlreiche Internetseiten und Foren, wo man gezielt nach einer bestimmten Person suchen kann, unter anderem diese Seite. Man kann Adressen von Sängern, Bands, Schauspielern, Models, Sportlern und anderen finden. Allerdings sollte man beachten, dass Stars ihre Agenturen wechseln können und in dem Fall Adressen veraltet sind. Deswegen empfielt es sich vorher etwa Kommentare zu lesen und herauszufinden, ob die angegebenen Anschriften noch aktuell sind.

Ein Fanbrief kann handgeschrieben, aber auch maschinell gefertigt worden sein. Das Wichtigste ist jedoch, dass man ausdrücklich sagt, dass man ein Autogramm möchte. Man sollte außerdem beachten, dass der Brief in der jeweiligen Sprache des Prominenten geschrieben ist, oder zumindestens in Englisch, wenn es sich um einen internationalen Star handelt. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man seine eigene Adresse auch im Brief erwähnt, sodass man allen unvorhergesehenen Ereignissen zuvorkommen kann. Des Weiteren sollte man darüber schreiben, was einem an der Berühmtheit gefällt, welche Filme toll waren, dass man schon einmal auf einem Konzert war und dergleichen, denn das ist ja der Grund, warum man eigentlich ein Autogramm möchte. Nicht vergessen sollte man, dass man einen frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag dem Brief beilegen muss, sonst bekommt man in den meisten Fällen keine Antwort. Weitere Tipps zum Thema Fanbriefe gibt es hier.

Autogramme von nationalen Stars ...

Der größte Vorteil bei einem Fanbrief an eine Berühmtheit im eigenen Land ist definitiv, dass man sich keine Gedanken um das Rückporto machen muss. Außerdem sollte es keine Verständigungsschwierigkeiten geben, da man nicht in einer Fremdsprache schreiben muss. Manchmal versenden Stars oder ihre Agenturen mehr als in einen normal großen Briefumschlag reinpassen würde, sodass über das nicht ausreichende Rückporto auf dem adressierten Rückumschlag hinweggesehen wird. Heidi Klum verschickt abgesehen von einem handsigniertem Foto einen Heidi-Klum-Bleistift, Notizblock und eine Sammelmappe.

Weniger bekannte Prominente antworten schneller und zuverlässiger, etwa der ehemalige DSDS-Kandidat Nevio Passaro oder Daniel Kross nach Erscheinen von Krabat 2008. Autogramme müssen nicht zwangsläufig auf Porträt-Bildern geschrieben sein, sondern können einfach signierte Flyer sein, wie es bei Krabat der Fall war.

... und internationalen Prominenten

Bevor man an einen internationalen Prominenten schreibt, sollte man beachten, dass das Porto für den Rückumschlag aus einem anderem Land stammt. Falls man selbst keine Briefmarken aus dem jeweiligen Land hat (zumal man beachten muss, dass der Briefmarkenwert beim internationalen Versand variiert), sollte man bei der Deutschen Post sogenannte Internationale Antwortscheine erwerben. Allgemein gilt, dass man einen Schein ins europäische Ausland schickt und zwei in andere Kontinente. Viele internationale Stars haben außerdem deutsche Anschriften ihrer Agentur, an welche man auch schreiben kann. Somit wäre das Problem des Portos gelöst.

Wie bereits erwähnt: Je berühmter der Star ist, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Antwort bekommt. Reese Witherspoon, Brad Pitt oder Jake Gyllenhaal lassen lange auf sich warten. Desöfteren wechseln Prominente ihre Agenturen und wenn man an die falsche schreibt, kann man sich als glücklich schätzen, überhaupt eine Reaktion zu bekommen. Dann kann man die Internationalen Antwortscheine noch einmal verwenden. Dies ist auch der Fall, wenn Stars entscheiden, dass sie keine Autogramme mehr vergeben.

Anne Neumann - Ich bin Masterstudentin an der Universität Rostock und studiere Anglistik. Ich habe für längere Zeit in den USA gelebt, ...

rss