
- Verkleidungen zu Fasching dürfen originell sein - K. Aldenhoff
Alaaf und Helau, die Narren sind wieder los! Nicht nur in den Karnevals-Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz darf man wieder lustig sein. Nach dem erfolgreichen Karneval 2011 versuchen Narren und Jecken wieder einmal, sich mit mehr oder weniger originellen Kostümen und Kostümierungen zu überbieten. Viele sind jetzt auf der Suche nach Tipps, wie man da am besten mithalten kann - auch wenn sie nicht gleich zum brasilianischen Straßenkarneval nach Rio de Janeiro fliegen, um beim tagelangen Feiern an der Copacabana mit dabei zu sein.
Locker bleiben - Neue Verkleidungstipps für Narren und Jecken
Ob als Cowboy, Dalmatiner oder Funkenmariechen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, so ist das Gesetz im Karneval. Indianer und Prinzessin, Clown und Araberscheich begegnen sich ganz zwanglos und sind lustig miteinander. Wie aber findet man ein eigenes originelles Karnevals-Outfit, das zu einem passt, witzig ist, gut ankommt und in dem man sich auch noch wohlfühlt? Denn was nützen die schönsten Netzstrumpfhosen einer schillernden Cleopatra, wenn sie sich den ganzen Abend über nicht auf die Tanzfläche traut – aus Sorge, der Rock könnte doch etwas kurz geraten sein oder die Schuhe zwicken. Deshalb lautet der beste Verkleidungstipp: den Wohlfühl-Faktor nicht aus den Augen verlieren. Nur wer sich gut fühlt in seinem Kostüm kann auch locker sein und Spaß entwickeln. Denn die verordnete Fröhlichkeit allein hat noch niemanden glücklich gemacht.
Neuer Trend - Kostüme zum Selbermachen mit Phantasie und Witz
Sind die lieben Kleinen noch als Tiger, Zwerglein oder Bienchen zufriedene Karnevalskinder, so wird es bei den etwas Älteren schon schwieriger. Skelett, Spiderman oder – ganz im Twilight-Trend - Vampir und Werwolf sind beliebte Verkleidungen bei den Jungen, doch die Mädels wollen vor allem eins: schön sein. So gibt es auch in dieser Karnevals-Saison wieder viele Prinzessinnen, Bräute und Hoffräulein in den schönsten Roben und auch die Dirndl-Variante ist beliebt. Dabei lassen sich ganz wunderbare Kostüme selber machen. Das ist originell und eine gute Variante für den kleinen Geldbeutel. Tipp gegen die typische rote Karnevals-Nase, wenn man sich die guten Hausmittel gegen Halsschmerzen, gegen Schnupfen und Erkältung lieber ersparen will: Wenn es draußen kalt ist und gerade die ersten Frühblüher herausschauen, ist wärmende Unterwäsche gerade beim Straßenkarneval zu empfehlen.
Besonderer Kick für clevere Sparfüchse: Schrank-Funde
Wer einmal richtig in seinem Kleiderschrank nachschaut, wird - vielleicht sogar als Auftakt zum fröhlichen Frühjahrsputz - gerade da noch fündig: Ganz hinten, wo das vor sich hin modert, was vielleicht schon Jahre nicht mehr zum Vorschein gekommen ist, finden sich oft gute Fundstücke, mit denen sich mit etwas Phantasie die besten Kostüme zusammenwerkeln lassen. Denn der Kick liegt oft in der gelungenen Kombi: So lässt sich Vorhandenes mit etwas Geschick schon mit einigen neuen Accessoires zu ganz besonders witzigen oder auch trendigen Outfits aufpeppen. Glubschaugen, Teufelsschwänzchen oder Zauberstab können da gut zum Einsatz kommen und aus bunten Tüchern lassen sich mit etwas Phantasie exotisch anmutende Outfits gestalten.
Originelle Kopfbedeckungen statt Riesenpopo, Glubschaugen, Altmännerwampe
Um besonders lustig oder originell zu sein, braucht niemand gleich zu Riesenpopo, Schweinsohren, Altmännerwampe oder sonstigen Geschmacklosigkeiten greifen. Vor allem Kopfbedeckungen können einiges bewirken. Piratentücher, Brautschleier, oder wenn einem gar nichts mehr einfällt einfach eine alte Decke - und fertig ist die Wahrsagerin. Zur Not können auch ausgediente bunte Schals und Tücher, dekorativ um den Kopf gewunden, in feucht-fröhlicher Runde für die nötige karnevalistische Heiterkeit sorgen. Ein guter Tipp zum Schluss: Eine originelle Karnevalsverkleidung kommt mit einem persönlichen Spruch auf den Lippen besonders gut an.
