
- Fast and Furios Five ist geballte Action - Bildquellen-Nachweis: Public Domain
In Brasilien treffen sich die bereits aus den vorangegangenen vier Teilen bekannten Autoknacker Dom, Brian und Mia wieder. Alle sind auf der Flucht vor dem Gesetz, vor allem Dom, der gerade aus dem Gefängnis befreit wurde. Ein spektakulärer Autodiebstahl geht katastrophal daneben, doch Dom hat einen Plan. Es soll ein Millionenraub werden. Das Team besteht aus einer explosiv zusammengewürfelten Mischung diverser Krimineller.
Interessante Besetzung auch im fünften Teil von "Fast and Furious"
Vin Diesel als Dom und Paul Walker als Brian sind neben Jordana Brewster (Mia) die drei bekannten Gesichter der "Fast and Furios"-Reihe. Der ehemalige Wrestler Dwayne Johnson spielt den harten FBI-Agenten Luke Hobbs. Es wird eine knallharte Jagd bei der so einige Autos und Menschen auf der Strecke bleiben.
Die Besetzung kann sich sehen lassen. Zwar ist Michelle Rodriguez nicht mit dabei, die damalige Freundin von Dom, Letty, kam in einem der vorherigen Teile augenscheinlich ums Leben. Dennoch ist dem Produzenten unter anderem mit dem lateinamerikanischen Sänger Don Omar, oder Eva Mendes in einer kleinen Nebenrolle, eine interessante Besetzung gelungen.
Film bietet geballte Action
Die Handlung ist eher klar und vorhersehbar. Es geht diesmal etwas weniger um illegale Straßenrennen. Vielmehr geht es um einen großen Coup, nach dem sich alle zur Ruhe setzen wollen. Der Film ist ein Feuerwerk, oder teilweise auch ein Klamauk, an Effekten Schießereien und Testosteron belasteten Drohgebärden. Nett anzusehen sind die Stunts dennoch, der Film soll unterhalten und spielt auf einer surrealen Ebene. Ob das den Besuchern klar wird, ist wohl auch den Filmemachern unklar. Im Abspann weisen die Produzenten auf die Stunts hin und warnen mit der Bitte, vorsichtig nach Hause zu fahren.
Weltweit erfolgreicher Kassenschlager
Eines ist klar, Fans der Autotuner-Szene werden auf ihre Kosten kommen. Die Schauspieler Vin Diesel und Dwayne Johnson haben durchaus eine gewisse Vorbildfunktion und werden in ihren Gebärden und Verhalten auf der Leinwand, im realen Leben von dem einen oder anderen Kinobesucher durchaus nachgeahmt. Das trifft auf das Verhalten der Kinohelden zu, wie auch auf den Körperkult. Ein Aussehen, das für den durchschnittlichen Kinobesucher ohne den massiven Einsatz gesundheitsschädlicher Steroide wohl eher nicht zu erreichen ist.
Dessen ungeachtet spielte der Film weltweit am ersten Wochenende nach Filmstart mehr als 165 Millionen US-Dollar ein. Seine Produktionskosten dürfte "Fast & Furious Five" mittlerweile längst eingespielt haben. Ein Ende der "Fast and Furious"-Reihe ist nicht in Sicht. In der Schlussszene wird klar, dass es wohl noch einen sechsten Teil geben wird. Offensichtlich wird Letty, gespielt von Michelle Rodriguez, wieder von den längst Todgeglaubten zum Leben erwachen.
Fast and Furious Five,2011,USA,Universal Studios.
