
- Schokoladenkuchen - Helene Souza / pixelio.de
Sagenumwoben ist dieser saftige, cremige Schokokuchen, der so herrlich am Gaumen klebt und mit seinem unvergleichlich intensiven Schokoaroma beinahe schwindelig macht. Wer da nicht verzückt die Augen schließt, hat wahrscheinlich in seinem Inneren Drähte und Platinen, denn dieser Verführung kann kein Mensch widerstehen.
Das nun folgende Rezept ist zwar nicht das Originalrezept von Starbucks, es kommt der cremigen Schoko-Bombe jedoch gefährlich nahe.
Das Rezept Schokoladenkuchen
Zutaten für den Teig:
280g Mehl
1 ½ TL Backpulver
1 TL Natron
¼ TL Salz
145g ungesüßtes Kakaopulver, beste Qualität
250ml kochendes Wasser
3 Eier
250g weißer Zucker
190g brauner Zucker
190g Butter in kleine Stücke geschnitten
310ml zimmerwarme Buttermilch
Zutaten für den Schokoguss:
500g Zucker
500ml Kondensmilch
325g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil (mind. 75%)
250g kalte Butter in Würfeln
1 TL echtes Vanilleextrakt oder das Mark ½ Vanilleschote
So wird der Schokoladenkuchen gemacht
Der ein oder andere wird beim Lesen der Zutaten wahrscheinlich eine leichte Schwäche in den Beinen verspürt haben. So viel Zucker? So viel Schokolade? Ja, genau so viel und nicht weniger! „Von nichts kommt nichts“ trifft hier ebenso zu wie die Tatsache, dass die Zutatenmengen für eine gelungene Konsistenz keine Alternative zulassen. Kalorienbewusste und Menschen, die beim Anblick solcher Torten das schlechte Gewissen plagt, sollten von diesem Rezept ohnehin lieber Abstand nehmen.
Man fängt am Besten mit dem Guss für den Kuchen an. Da er abkühlen muss, kann man ihn gut schon am Vortag zubereiten.
Der Zucker und die Kondensmilch werden in einem Topf zum Kochen gebracht. Die Mischung muss exakt 9 Minuten kochen, dabei darf sie nur am Anfang einmal gerührt werden, damit sich der Zucker auflöst. Dann den Topf vom Herd nehmen und die übrigen Zutaten untermischen. Es sollte eine geschmeidige, aber noch flüssige, glänzende Masse entstanden sein, die jetzt erst einmal kalt werden muss. Im kalten Zustand sollte der Guss fester sein, eher wie eine Creme.
Für den Kuchen werden 2 Springformen von 22cm Durchmesser benötigt. Wer die nicht hat, kann auch versuchen nur eine zu nehmen, dann muss der Kuchen später aber durchgeschnitten werden.. Die Formen werden eingefettet und mit Mehl bestäubt.
Der Ofen kann schon vorgeheizt werden, er sollte eine Temperatur von 175° erreicht haben, wenn der Kuchen hineingeschoben wird.
Für den Teig müssen Mehl, Backpulver und Natron gesiebt werden. Der Teig wird dann wirklich lockerer, die Mühe lohnt sich. Bei den Mengenangaben von Backpulver und Natron sind gestrichene TL gemeint, nicht mehr nehmen, sonst schmeckt man es später raus.
Der Kakao wird in dem heißen Wasser aufgelöst und erst einmal auf die Seite gestellt. Er sollte etwas abkühlen.
Jetzt werden die Eier mit dem Zucker zu einer schaumigen Masse aufgeschlagen. Auch hier zahlt sich die Mühe später aus, 2-3 Minuten sollte man der Masse schon gönnen. Dann wird die Butter untergearbeitet und wieder alles geschmeidig geschlagen.
Im folgenden Arbeitsschritt kommt die Buttermilch hinzu. Sie wird langsam untergerührt, bis sich alles gut verbunden hat. Ebenso mit dem aufgelösten Kakao verfahren.
Nun wird die Mehlmischung Löffel für Löffel hinzugegeben, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. Der wird jetzt gleichmäßig auf die zwei Formen verteilt und kommt für ca. 35 Minuten in den Ofen, mit einem Holzstäbchen lässt sich prüfen, ob er gar ist.
Das Füllen der Schokoladentorte
Nach dem Backen ist Geduld gefordert. Bloß nicht zu früh aus der Form lösen, der Teig ist sehr luftig und entsprechend empfindlich. Mindestens 20 Minuten muss man schon warten. Vor dem Füllen müssen die beiden Böden auf jeden Fall komplett abgekühlt sein. Einer der beiden Böden wird zum Füllen auf eine Platte gesetzt und mit einer dicken Schicht Schokoladenguss bestrichen, ca. 1/3 der Gussmasse. Falls Sie einen Backring verwenden, wird das Ergebnis etwas gleichmäßiger. Der zweite Boden wird als Deckel vorsichtig darauf gelegt. Mit einem Messer wird der Kuchen nun von allen Seiten dick mit der Schokomasse eingespachtelt.
Der nun folgende Arbeitsschritt ist sicher der schwierigste: Die Torte muss vor dem Verzehr für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt werden, damit die Schokomasse richtig fest wird. Aber so ist die Vorfreude groß und der Genuss später um so größer!
Natürlich lässt sich das Rezept beliebig abwandeln oder erweitern. Alkoholzusätze können der Füllung zuweilen gut bekommen, auch gemahlene Haselnüsse im Teig sind sehr lecker. Verziert wird die Schokoladentorte mit gehobelter Schokolade und zum Beispiel mit Pralinen.
Fertig ist das Prunkstück, ein amerikanischer Schokoladenkuchen fast wie bei Starbucks. Die Torte wird bei Ihnen Gästen ganz sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch als Mitbringsel oder Geschenk ist die Schokoladentorte a la Starbucks natürlich immer eine gute Idee.
