Fasten: Die zehn wichtigsten Fragen

Fasten macht schlank und glücklich - panitram-Fotolia.com
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Abnehmen und entgiften - eine kleine Fastenauszeit tut Körper und Seele gut, hilft Pfunde schnell abzubauen. Die zehn wichtigsten Fragen bevor es losgeht

Neue Kraft tanken und Kilos abbauen - das funktioniert mit einer 7-Tage-Fastenkur. Aber bevor es losgeht, lesen Sie die Antworten auf die zehn wichtige Fragen zum Thema Fasten. Diplom-Psychologin und Diät-Expertin Susanne Ploog erklärt, was Sie wissen sollten.

1. Wer darf Fasten, wer nicht?

Ein gesunder Mensch kann problemlos eine Woche auf die Ernährung von innen umschalten. Nicht fasten sollten Kranke, Kinder, Schwangere, Stillende und ältere Menschen. Im Zweifel gilt grundsätzlich: Vorher den Arzt fragen!

2. Werde ich mich schlapp fühlen?

Nein, denn Sie ersparen Ihrem Körper während des Fastens viel Arbeit. Er muss keine Nahrung verdauen und das setzt viel Energie frei. Sie spüren neue Kraft. Sie werden sogar plötzlich Lust haben, Dinge zu erledigen, die Sie schon lange vor sich herschieben.

3. Werde ich Hunger haben?

Nein. Wenn der Organismus erstmal auf die Ernährung von innen umgeschaltet hat, sendet das Nervengeflecht des Verdauungstrakts keine weiteren Hilferufe an das Gehirn.

4. Ist Bewegung wichtig?

Ja. Bewegung hält den Kreislauf und den Stoffwechsel in Schwung. Bewegung an der frischen Luft unterstützt außerdem die Entgiftung über die Leber, Nieren, Haut und den Atem. Auch der Darm liebt Bewegung, weil sie seine Peristaltik unterstützt.

5. Werde ich Mundgeruch haben?

Die meisten Gift- und Schlackenstoffe werden während des Fastens über die Nieren und den Darm ausgeschieden, einige aber auch über die Mundschleimhäute. Deutliches Zeichen für diesen Prozess: Ihre Zunge ist belegt und Sie haben einen schlechten Geschmack im Mund. Aber es gibt gute Gegenmittel: Putzen Sie dreimal am Tag die Zähne, entfernen Sie morgens und abends mit einer Zungenbürste den Belag.

6. Friere ich während des Fastens schneller?

Wenn der Körper keine Energie über die Nahrung von außen bekommt, senkt er seine Temperatur um einige Zehntel Grad ab. Die meisten spüren das gar nicht, aber einige frösteln tatsächlich leichter. Dagegen helfen heiße Tees, durchblutungsfördernde Massagen oder eine kuschelige Decke.

7. Drohen Kopfschmerzen während des Fastens?

Nein. Nicht, wenn Sie ausreichend trinken. Kopfschmerzen sind ein deutliches Zeichen, dass Sie sich nicht an den Plan gehalten haben.

8. Muss ich häufiger zur Toilette?

Ja. Damit der Körper Schlacken und Giftstoffe abtransportieren kann, müssen Sie mindestens drei Liter pro Tag trinken. Ihre Blase wird sich zwangsläufig häufiger melden und das ist gut. Es zeigt: Die innere Reinigung läuft auf Hochtouren.

9. Muss ich abbrechen, wenn ich doch eine Kleinigkeit gegessen habe?

Ja. Denn auch ein einziges Joghurt oder ein kleiner Apfel unterbrechen die Umstellung Ihres Körpers auf de Ernährung von innen. Er programmiert sich sofort wieder um, beginnt mit der Produktion von Magensaft und beschäftigt sich mit der Nahrung von außen.

10. Sollte ich heimlich fasten?

Nein, das wird nicht funktionieren. Das Durchhalten wird schwerer, wenn andere Ihnen dauernd verlockendes Essen unter die Nase halten. Informieren Sie die Menschen in Ihrer Umgebung - dann wird man Sie in Ruhe lassen.

Elisabeth Hilde, Hilde

Elisabeth Hilde - Freie Autorin für Zeitschriften und Sachbuch-Verlage Schwerpunkt-Themen: Gesunde Ernährung, Diäten, Psychologie, ...

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