Die besten Filme aller Zeiten: 2012, Disctric 9, Das weiße Band

Filme, die fesseln können - Rosel Eckstein / pixelio.de
Filme, die fesseln können - Rosel Eckstein / pixelio.de
Unter den zahlreichen Produktionen stechen einige Filme durch ihre Handlung und die Schauspieler heraus: 2012, Disctric 9, Das weiße Band, Shutter Island.

Es gibt viele Filme, die durch ihre Story oder durch die fabelhaften schauspielerischen Leistungen beeindrucken – egal ob Komödien, Dramen oder Horrorfilme. Den Zuschauer packen diese Produktionen. Er fühlt sich in die Hauptpersonen ein und taucht in die Filmwelt ab. Die besten Filme aller Zeiten in einem nicht abschließenden Überblick:

"2012" – das Ende der Welt in einzigartigen Szenen

Der antike Kalender der Mayas prophezeit für das Jahr 2012, genauer den 22. Dezember, das Ende der Welt. Zu diesem Zeitpunkt werden sich die Planeten in einer ungewöhnlichen Konstellation befinden. Im Jahr 2009 erhält die US-Regierung streng vertraulichen Berichte über den Untergang der Welt. Bis zum Jahr der absoluten Katastrophe arbeiten die Regierungen der Erde Notfallpläne aus, um den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten. Sie planen riesige Schiffe, sogenannte Archen, um einige Millionen Menschen vor dem Tod zu bewahren.

Im Jahr 2012 werden Jackson Curtis und seine Kinder Noah und Lilly bei einem Ausflug zum Yellowstone Nationalpark von einem Verschwörungstheorethiker auf das Ende der Welt aufmerksam gemacht. Die Anzeichen erkennend, beginnt für seine Familie und ihn ein Spießrutenlauf durch erdbebenzerstörte Gebiete, überflutete Wälder und brennende Städte.

"2012" verspricht ein unglaubliches Filmerlebnis. Durch einzigartige Szenen von herabstürzenden Häusern, Vulkanausbrüchen und dergleichen wirkt er sehr real. Bei diesem Film fragt man sich stets: Was wird 2012 sein? Was wird am 22. Dezember geschehen? Diese Fragen und die Ungewissheit die Zukunft betreffenden machen diesen effektgeladenen Film zu einem Spaß für alle.

"District 9" – Neill Blomkamps Science-Fiction-Parabel

"District 9" beginnt damit, dass vor über 20 Jahren ein Raumschiff direkt über der südafrikanischen Metropole Johannesburg zum Stehen kommt. Da sich nichts rührt, dringt das Militär in das außerirdische Schiff ein und findet seltsam anmutende Lebewesen, welche unterernährt und hilflos sind. In einer Rettungsaktion wird ein Auffanglager für knapp 1,8 Millionen Außerirdische eingerichtet. Geplant und verwaltet wird dies von dem internationalen Technikkonzern Multi-National United (MNU). Nachdem im Lager Chaos und Kämpfe zwischen den Aliens und afrikanischen Waffenhändlern ausbrechen, wird ein neues Lager, das District 10 geplant. Dieses soll noch mehr Platz für die wachsende Anzahl der Aliens bieten. Bei der Umsiedlung leitet Wikus van de Merwe die Operation. Während einer Durchsuchung eines Alien-Wohnhauses geschieht ein Unfall. Wikus wird mit einer Flüssigkeit bespritzt, welche ihn langsam in eines der verhassten Aliens verwandelt. Als eines der begehrtesten "Objekte" der Erde beginnt für ihn ein Wettlauf mit der Zeit.

Das Thema "fremde Lebewesen von einem anderen Planeten" wurde schon dutzende Male aufgegriffen. "District 9" ähnelt jedoch nicht den früheren "Alien-Filmen". Hier laufen keine grünen Marsmännchen herum. Auch versuchen die Aliens nicht, die Erde zu erobern, wie es in vielen Filmen der Fall ist. Der Film ist actiongeladen, bietet aber auch gesellschaftskritische Aspekte. Wie integriert man eine fremde, verhasste Lebensform auf der Erde. Wie wird man mit ihnen auf eine humanen Weise fertig? "District 9" thematisiert diese Fragen und vieles mehr. Deshalb ist er eine gelungene Hollywood-Produktion.

"Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte" – Film, der zum Nachdenken anregt

"Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte" spielt in den Jahren 1923/1924 in einem kleinen abgelegenen Dorf. In diesem herrschen eine strenge Hierarchie und perfide Erziehungsmethoden. Dann jedoch geschehen merkwürdige Dinge, die das Dorfleben grundlegend auf den Kopf stellen. Ein zwischen zwei Bäumen gespanntes Seil verletzt den Dorfarzt schwer. Bei einem Unfall stirbt eine Bauersfrau und bei einem Fest wird das gesamte Getreide des Barons zerschnitten. Die Suche nach dem Schuldigen beginnt. Verdächtigungen werden zur Tagesordnung. Letztendlich wird der Täter ertappt. Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges verschwimmen die Spuren jedoch.

"Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte" regt zum Nachdenken an. Der Film beschreibt eindrucksvoll die damalige Ordnung der Gesellschaft. Die scheinbar perfekte Welt wird auf dem Kopf gestellt. Manche Szenen rufen ein Gefühl der Beklommenheit hervor.

"Shutter Island" – Leonardo DiCaprio in Höchstform

1954 wird der U.S. Marshal Teddy Daniels und sein Partner Chuck Aule nach Shutter Island beordert. Diese ist eine abgelegene Insel vor der US-Ostküste und beherbergt psychisch kranke Patienten. Auf der Insel angekommen sollen die beiden Militärs klären, inwiefern eine Mehrfachmörderin aus ihrem verschlossenen Zimmer entkommen konnte. Während der Ermittlungen zieht ein Sturm auf. Die Situation wird brenzliger. Es gibt Hinweise auf makabere Experimente mit den Patienten. Bei weiteren Nachfragen wird den Beamten die Hilfe des Leiters Dr. Crawley verweigert. Auch sind die Mitarbeiter der Klinik sehr seltsam. Im späterem Verlauf der Ermittlungen muss Teddy Daniels sich seinen Ängsten stellen. Ihm wird aber auch klar, dass er Shutter Island nicht lebend verlassen wird.

"Absolut mysteriös" sind wohl die treffendsten Worte, um "Shutter Island" zu beschreiben. Dieser Psychothriller fällt schon durch seine verwirrende Story aus der Reihe. Hinzu kommen noch fantastische schauspielerischen Leistungen von Leonardo DiCaprio. "Shutter Island" ist nicht nur ein Unterhaltungsfilm, sondern auch eine Produktion, die zum Nachdenken anregt. Dabei muss man aufpassen, dass man sich nicht in der tiefen, verwirrenden Welt Shutter Islands verirrt.