Filme und Unterhaltung im TV - Höhepunkte Freitag, 3. Juni 2011

Der "Blaue Bock" unterhält seit 50 Jahren die Fernsehzuschauer und wöchentliche Satiresendungen erleben aktuell eine Hochblüte - zu sehen am 3.6.2011 im TV.

King Kong und Zombies für Horrorfreunde und einige Sendungen für Anhänger des Kabaretts und der Satire stehen auf dem TV-Unterhaltungsmenü am 3.6.2011.

„King Kong“ aus dem Jahre 1933

Einen Kultfilm aus dem Bereich der größten Monster der Filmgeschichte zeigt Sky Nostalgie um 8:40 Uhr. Es gab schon mehrere Neuverfilmungen von „King Kong“ unter Einsatz modernster Tricktechnik und viel nackter Haut. Trotzdem ist die Urfassung aus dem Jahre 1933 nach wie vor das Maß aller Dinge. Genial ist die Darstellung der Liebesromanze des Riesengorillas King Kong zur schönen Schauspielerin und die sensationslüsterne kommerzielle Ausbeutung von King Kong als Showattraktion. Selbst die Tricktechnik lässt kaum große Schwächen gegenüber den Wiederverfilmungen entdecken. Obwohl die durchaus aufregende Jessica Lange in der Version aus dem Jahre 1976 viel Körper und nackte Haut eingesetzt hat, ist die Urfassung auch in erotischer Hinsicht bemerkenswert. Erotik hat eben nicht unbedingt etwas mit nackter Haut zu tun. Die absolut in Vergessenheit geratene Fay Wray spielt die Hauptrolle, Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack führten Regie.

Dramatisches aus 2010 und 50 Jahre „Der Blaue Bock“

Ein Filmdrama aus dem Jahre 2010 sendet ARTE um 20:15 Uhr. In „Ayla“ geht es um die Selbstbestimmung der Frau am Beispiel einer impulsiven jungen Türkin. Leider ist dieser Film wieder ein gutes Beispiel, dass man nicht all zu viel Problembereiche in eine Produktion packen sollte. Die extreme Häufung von dramatischen Entwicklungen ohne einen parallel laufenden positiven Handlungsstrang lässt die Story nicht sonderlich glaubwürdig erscheinen. Die Hauptrolle spielt Pegah Ferydoni, Regie führte Su Turhan.

Völlig unproblematische Unterhaltung garantierte 50 Jahre lang die Fernsehreihe „Der Blaue Bock“. Der HR bringt um 20:15 Uhr ein Wiedersehen mit der resoluten Wirtin Lia Wöhr, dem immer schlecht gelaunten Kellner Reno Nonsens, dem ersten Wirt Otto Höpfner und natürlich auch mit Heinz Schenk, dem Oberkellner und Geschäftsführer des Lokals. In den Archiven des Hessischen Rundfunks fanden sich viele Schätze, die diese Dokumentation besonders sehenswert machen, darunter Filme und Fotodokumente, die noch nie gezeigt wurden sind. Viele Prominente erinnern sich an ihre Auftritte und erzählen amüsante Geschichten rund um die legendäre Fernsehshow: Mary Roos, Chris Howland, Anneliese Rothenberger, Cindy und Bert, Ernst Hilbich, Lotti Krekel, Katja Ebstein, Günter Wewel, Maria und Margot Hellwig und viele andere. Die Sendung wurde zusammengestellt von Christian Stöffler.

Andreas Rebers mit neuem Programm, die Wochen-Show und die „Heute Show“

ZDF-Kultur bringt das neue Programm von Andreas Rebers, einer der besten Kaberettisten des deutschen Sprachraums. Rebers hat keine Scheu Tabus zu brechen und stimmt am Akkordeon oder E-Piano gar boshafte Lieder an. Das Programm wird aus dem Mainzer Unterhaus übertragen und ist eine kompromisslos-satirische Abrechnung mit den Ikonen unserer Gesellschaft.

Ebenso ziemlich treffsichere Giftpfeile anderer Art schießen die wohl derzeit erfolgreichsten wöchentlichen Satireshows im deutschen Fernsehen ab. In SAT.1 ist es um 22:15 Uhr die „Wochenshow“ und im ZDF die „Heute Show“ um 23:10 Uhr. Speziell die „Heute-Show“ hat im Laufe der Zeit an Schärfe gewonnen, ohne den Boden des guten Geschmacks zu verlassen - falls dies in der Satire überhaupt möglich ist.

Eine blutige Angelegenheit von Altmeister George A. Romero

Für Horror-Fans zeigt Sky-Cinema als spätes Betthupferl ein höchst blutiges Spektakel des Altmeisters George A. Romero. „Survival Of The Dead“ aus dem Jahre 2009 stellt selbst für abgehärtete Splatterliebhaber eine Kreislaufbelastung dar - es gibt garantiert starkt erhöhten Puls beim Zuschauer.

Quelle:

tvtv.de

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Josef Krainer, Josef Krainer

Josef Krainer - Liebe Suite101 Leser, Sie werden sich vielleicht fragen, warum die Themengebiete meiner Artikel derart variantenreich sind. Das ...

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