Filmkritik - Evil (To Kako)

Evil Cover - Sunfilm
Evil Cover - Sunfilm
In Griechenland bricht ein Virus aus, der die Infizierten zu blutrünstige Zombies mutieren lässt.

Yorgos Noussias schuf mit seinem Werk "Evil-To Kako" einen mehr als witzigen Fun-Splatter.

2005 - In Griechenland sind die Zombies los

Regisseur Yorgos Noussias betrat im Jahre 2005 die Bühne des Splatterfilms und warf den geneigten Fans dieses nicht gerade blutarmen Genres einen wahrhaft genialen Streifen vor die Füße. „Evil-To Kako“ heißt sein Film, in dem sich ein Virus über Griechenland hermacht, der die Infizierten in blutrünstige Untote verwandelt. Im Stile von besseren Vertretern des Zombiegenres versteht es Herr Noussias sehr gut, mit geringen finanziellen Mitteln eine durchwegs stimmige und effektreiche Schlachtplatte zu servieren. Es wird gehackt, erstochen und gemetzelt, was Latex und Filmblut hergeben, und das in einer solch erfrischend komödiantischen Art und Weise, dass einem das Lachen im Halse stecken bleiben kann.

Betrachtet man Griechenland aus der Sicht eines Splatter- und Horrorfilmfans, so hat sich dieses Land nicht gerade mit Ruhm bekleckert. So kann man erfreut darüber sein, dass sich ein Regisseur aus dem Land des Ouzos an den Zombiestoff getraut hat. Denn herausgekommen ist nicht nur der allererste Zombiefilm aus Griechenland überhaupt, sondern auch eine der besten Splatterkomödien der letzten Jahre.

Die Handlung von „Evil“

Irgendwo in Griechenland löst ein Virus eine verheerende Epidemie aus, der ein Großteil der Bevölkerung zum Opfer fällt. Infizierte Menschen machen nach der Erkrankung merkwürdige Verwandlungen durch, bevor sie letztendlich als Zombies enden, die gierig nach Menschenfleisch durch die Straßen Athens wandern. Inmitten all des Chaos hat sich eine kleine Gruppe von Überlebenden zusammengerauft, die sich den Heerscharen von Untoten entgegenstellt. Mit vereinten Kräften versuchen sie aus der verwüsteten Stadt zu entkommen. Doch dieses Unterfangen ist alles andere als leicht und fordert seine Opfer.

„Evil“ – Ein Snack für Splatterfans

Mit ordentlichen handgemachten Effekten und einem tollen Score ist Regisseur Yorgos Noussias ein Geniestreich gelungen. Mal witzig, mal blutig, mal mit Apokalyptisch anmutenden Bildern. „Evil“ hat viele Facetten die stilistisch immer sehr gut in Szene gesetzt werden. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass der Film zu meist mit kleinen HD-Kameras gedreht wurde, so dass er einen herrlich trashigen Charme verliehen bekommt. Insgesamt kann man von einer sehr gut gemachten Splatterkomödie sprechen, die einfach Spaß macht. Für einen DVD-Abend mit Freunden, oder auch alleine, bestens geeignet.

8/10 Punkte

Infos zu Evil

Land: Griechenland

Jahr: 2005

Länge: 83 Min.

Altersfreigabe: FSK 18

Vertrieb: Sunfilm

Infos zu Cast & Crew

Regisseur: Yorgos Noussias

Drehbuch: Yorgos Noussias

Kamera: Claudio Bolivar, Petros Noussias

Musik: Grigoris Grigoropoulos, Thanos Karabatziakis

Schauspieler: Yannis Katsambas, Themis Katz, Meletis Georgiadis, Daphne Larouni u.a.

Steffen P., Steffen P.

Steffen Paßen - Hallo. Mein Name ist Steffen, ich bin 28 Jahre alt und ein begeisterter Filmfan. Hauptsächlich bevorzuge ich Splatter- und ...

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