Fit für die Schule

Meist ist der erste Schultag der aufregendste während der Schulzeit

Der erste Schultag steht bevor, alles muss klappen, alles muss organisiert sein. Fragen über Fragen, die Eltern beschäftigen, gilt es aus dem Weg zu räumen.

Wie bereitet man sein Kind am besten auf den großen Tag vor? Also was können Eltern eigentlich machen, damit sich die ABC-Schützen wohl fühlen? Große Tüte, strahlende Augen. So ein Foto existiert von beinah jedem von uns. Schließlich halten fast alle Eltern den ersten Schultag für immer fest. Die meisten Kinder erwarten das Ereignis mit Spannung. Irgendwann wird eben der Kindergarten einfach zu langweilig. Dafür sind die Kleinen nun aber neugierig geworden.

"Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein!"

Sie wollen etwas lernen und Dinge erfahren – endlich zu den Großen gehören. Doch bevor die Schulbank gedrückt werden kann, sollten grundsätzlich ein paar Dinge beherrscht werden. Es ist wichtig, dass die Kinder bis zu einem gewissen Maß selbständig sind. Die Schuhe sollten sich die Kinder schon selbst binden können oder auch eine Jacke schließen. Geduld und Ausdauer ist besonders wichtig. Die Kinder müssen es schaffen, eine Schulstunde lang mehr oder weniger still sitzen zu bleiben. Ein Jahr vor der Einschulung machen die Kinder daher einen Test. Dabei beurteilt ein Jugendarzt die körperlichen und sozialen Fähigkeiten eines Kindes. Ist das Kind entsprechend seinem Alter entwickelt und kann es leichte Aufgaben verstehen und auch umsetzen? Aber genauso wichtig wie die körperlichen Voraussetzungen, sind die seelischen. Ein Kind muss in der Lage sein, sich mehrere Stunden außerhalb des Elternhauses wohl zu fühlen und sich in eine Gruppe einordnen.

Schuleignungstest: Kinder zeigen, was sie wirklich drauf haben!

Der Schuleignungstest macht den Kindern Spaß. Denn endlich können sie den Erwachsenen beweisen was sie wirklich so drauf haben. Aber was machen, wenn ein Vorschüler noch sehr verträumt wirkt? Kleine Aufgaben erhöhen die Aufmerksamkeit des Kindes. Tisch decken oder einmal ein Glas Marmelade holen oder auch den Handfeger nehmen und einmal auffegen. Was ebenfalls für kleine Träumerchen gedacht ist: wenn Geschwisterkinder da sind, mit in die Betreuung einbezogen, sind die Kinder voll und ganz bei der Sache. Ist ein Kind ängstlich oder gar nur sehr schwer von zu Hause zu trennen, lassen Sie ihm sein Lieblingskuscheltier mit in den Ranzen stecken. Das Kind fühlt sich besser und der Rest kommt dann auch von ganz alleine. Aber wie ist das mit dem Bringen und dem Holen? Grundsätzlich ist es gut, wenn die Kinder nicht ganz allein in die Schule gehen, sondern in kleinen Gruppen. Am besten ist auch, man übt vorher mit dem Kind den Schulweg. Dabei ist die sicherste und kürzeste Route zu wählen. Kinder, denen es schwer fällt sich von den Eltern zu trennen, können mit ruhigem Gewissen auch bis zum Schulgebäude gebracht werden. Dann ein kleines Verabschiedungsritual, noch mal Winken und Küsschen werfen, und das jeden Morgen, hilft auch über einen kleinen Trennungsschmerz hinweg.

Wirklich fit für die Schule?

Aber wann ist eigentlich ein Kind fit für die Schule? Das hängt auch mit vom Geburtsdatum ab. Allerdings variieren die Stichtage von Bundesland zu Bundesland. Einige Theorien belegen, dass die Kleinen mehr aufnehmen, je jünger sie sind. Allerdings trifft dies auch nicht immer zu. Dabei spielt das Kind an sich die größte Rolle. Nicht nur die geistige Entwicklung eines Kindes ist ausschlaggebend für einen Schulanfang, auch mit bereits 5 Jahren. Das Kind muss sich im Klassenverband durchsetzen können. Die Kleinen, egal wie alt, freuen sich bekanntlich auf die Schule. Eltern sollten ruhig einmal ihre Einschulung und ihren ersten Schultag erzählen. Allerdings wäre es ratsam, die lustigen und schönen Seiten aufzuzählen, denn die schlechten belasten das Kind dann unnötig.