Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean) 4

Jack Sparrow - Disney
Jack Sparrow - Disney
Als der erste Teil von Fluch der Karibik 2003 erschien, wurde ein neuer Kult geboren. Nicht zuletzt wegen der schauspielerischen Leistung von Johnny Depp.

Pirates of the Caribbean ist eine gelungene Mischung aus Piratenromantik, Abenteuer und Komödie. Dass die Reihe mittlerweile in die vierte Runde geht, zeigt den außergewöhnlichen Erfolg. Die Teile eins bis drei haben immerhin 2,7 Milliarden Dollar eingespielt. Nicht zuletzt ist das Johnny Depp zu verdanken, der den herrlich verrückten Captain Jack Sparrow spielt, mit geschminktem Blick und geflochtenem Bart. Johnny Depp überzeugt in seiner wohl besten Rolle und bekommt dafür Traumgagen. Annähernd 23 Millionen Euro soll Depp für Fluch der Karibik 4 bekommen haben. Diesmal an der Seite des ewig torkelnden schrillen Piraten ist Penélope Cruz als schöne und mysteriöse Angelica.

Pirates of the Caribbean 4 – Fremde Gezeiten – diesmal mit Penélope Cruz

Für Teil vier gibt es diesmal einen neuen Regisseur, Rob Marshall. Vielleicht eine gute Entscheidung, nachdem Teil zwei und drei ein wenig geschwächelt hatten. Teil vier ist wieder rasant und ein wenig undurchschaubar, wie schon Teil eins. Jack Sparrow ist in London, ohne Schiff und ohne Mannschaft, dafür mit jeder Menge Ärger und einer geheimnisvollen Karte, die den Weg zur sagenhaften Quelle der Jugend zeigen soll. Nicht nur Jack Sparrow hat an der Karte und der Jugend spendenden Quelle Interesse. Eine alte Bekannte tritt in Jacks Leben, Angelica, gespielt von Penélope Cruz. Sie ist nicht nur schön, sondern auch undurchsichtig und die Tochter des berüchtigten Blackbeard. Eine abenteuerliche Jagd nach der Quelle der Jugend beginnt und es gibt viele Probleme zu bewältigen. So braucht man für die Quelle eine Träne einer Meerjungfrau und die sind zwar wunderschön, aber auch mächtig gefährlich.

Johnny Depp ist sein Geld wert

Als der erste Teil entstand, war Michael Eisner, der Chef der Wanlt Disney Company, offenbar von Depps schrägen Outfit und Interpretation des Jack Sparrow alles andere als angetan. „Er ruiniert uns den Film“, soll Eisner gesagt haben. Doch er konnte wohl kaum mehr daneben liegen. Gerade wegen dieser originalen Umsetzung seines Charakters hat Johnny Depp den Film zu dem gemacht, was er heute ist, einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Depp ließ sich von den Chefs von Disney nicht beirren und beharrte, zum Glück, auf seiner Art der Umsetzung. Ursprünglich war eigentlich Jim Carrey für die Rolle des Jack Sparrow vorgesehen. Depp soll sich übrigens von Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards und Bugs Bunny für die Rolle inspipiriert haben lassen.

Johnny Depp zählt zu den höchstbezahlten Schauspielern Hollywoods. Er lebt mit seiner Familie abseits vom Hollywoodrummel in Südfrankreich, wo er ein Weingut besitzt. Für seine Rolle als Jack Sparrow wurde er für einen Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ nominiert und erhielt den Screen Actors Guild Award für den „Besten Hauptdarsteller“. Die Gerüchteküche sagt, dass Teil fünf der Pirates of the Caribbean-Reihe schon in Planung ist. Nach dem rasanten vierten Teil dürften die Fans wohl mehr als bereit für eine Fortsetzung sein. Depp sagte dazu: „Alles hängt ab von der Story, dem Skript und dem Regisseur. Es ist nicht etwas, von dem ich sage: ‚Lasst uns nächsten Monat drehen und es bis Weihnachten herausbringen.‘ Wir sollten eine Weile warten. Sie sollten etwas Besonderes sein, so besonders, wie sie für mich sind.“

Afrika 2009, Stefanie und Jaroslaw Reszka

Sonja Hartwig - Ich bin Jahrgang 72 und lebe nach einem zweijährigen Aufenthalt in Afrika nun mit meiner Familie in Uk. Schreiben und Lesen ...

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