Fohlenschau in Großenlupnitz

Siegerstutfohlen - Sylvia K. Brehm
Siegerstutfohlen - Sylvia K. Brehm
Pferdehof Gernandt stellte seine Rheinisch-Deutsche Kaltblutfohlen vor. Auch gute Shetlandponys, Schwarzwälder und Schweres Warmblut wurden ausgestellt.

Vorrangig Rheinisch-Deutsche Kaltblutfohlen aus der Zucht des Pferdehofs Gernandt, Hörselberg-Wenigenlupnitz, stellten sich, wie dort üblich, zur Fohlenschau Ende Juni 2010 in Großenlupnitz bei Eisenach. Doch mit insgesamt sechs Fohlen waren auch die Shettys recht gut vertreten. Zwei Deutsche Reitponys sowie ein Schwarzwälder Kaltblut- und ein Schweres Warmblutfohlen rundeten das Bild ab.

Von den insgesamt dreizehn Rheinisch-Deutschen Fohlen kamen zwölf aus dem Stall der Familie Gernandt. Horst Rüger aus Oberzella gesellte sich mit einem schön aufgemachten, locker daher trabenden Vladimir-Sohn (aus der Hilda von Udo/Eichhorn) dazu. Vier der Fohlen stammten ab von dem Hengst Udo, drei von Elan von Dönitz und je zwei von Eckstein, Emir und Vladimir.

Fohlen von Emir und Udo vorn

Nur drei Stutfohlen kamen in diesem Jahr zur Bewertung. Eine Tochter des Emir aus der Tucky von Fänder/Pulver führte den Ring an. Sie überzeugte mit viel Schmelz, einer guten Aufrichtung und lockeren elastischen Bewegungen. Der nach ihr rangierten Elan von Dönitz-Tochter aus der Anna von Pesedo/Smart II fehlte ein wenig weiblicher Charme, ansonsten überzeugte das großrahmige Fohlen mit seinem guten Exterieur und sehr raumgreifenden Bewegungen.

Bei den Hengstfohlen setzte sich ein eleganter, harmonisch aufgemachter Udo-Sohn aus der Alma von Orloff/Pesedo an die Spitze, der mit elastischen, taktsicheren Bewegungen zu gefallen wußte. Locker und elastisch kam auch das zweitrangierte, ebenfalls von Udo abstammende, Hengstfohlen aus der Anke von Elias/Fänger daher und bewies damit, wie viele Vertreter seine Rasse, dass sich die schweren Rheinisch-Deutschen Kaltblüter erstaunlich gut zu bewegen wissen.

Schweres Warmblutfohlen reiste aus Rheinland-Pfalz an

Lockere Bewegungen im Trab und einen raumgreifenden Schritt zeigte auch das einzige vorgestellte Schwarzwälder Kaltblutfohlen, eine Tochter des Donnergroll aus der Doris von Direkt/Retter, Züchter und Besitzer Bert Karmrodt, Oberdorla. Die mit Abstand weiteste Anreise hatte das Weingut Jung & Knobloch aus dem rheinland-pfälzischen Albig auf sich genommen, um ihr Sächsisch-Thüringisches Schweres Warmblutfohlen vorzustellen. Zwar dürfte die erst knapp vier Wochen alte Elbling-Tochter aus der Taiga von Erbe Mo, mehr weiblichen Charme haben, ihre guten, elastischen Bewegungen mit viel Schub aus der Hinterhand, machten das aber wett.

Sieger-Shetland aus dem Eisenacher Stall Koslowski

Wie schon im vergangenen Jahr stellte Gustav Koslowski, Eisenach, das Siegerfohlen der Shetlands, eine mit schönen Proportionen und viel Bewegung ausgestattete Win Send-Tochter aus der Oda vom Körler Berg von Spitzbube/Darlando van de Veldhoeve. Aus dem gleichen Stall stammte auch das zweitplatzierte Fohlen von Spitzbube aus der Petra vom Hainich von Win Send/Ferro A 172. Mit außerordentlich viel Typ und Charme überzeugte das vorn rangierte Deutsche Reitpony-Stutfohlen von Zamarec aus der Luna von New Delight, gezogen und ausgestellt von Roland Bärenklau, Hörselberg.

Sylvia K. Brehm , Sylvia K. Brehm

Sylvia K. Brehm - Sylvia Kirsten Brehm ist am 16. Januar 1965 in Rotenburg a.d. Fulda geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem ...

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