
- Burg Jagsthausen - Johann Schubert
Als Vorbild ließ Goethe die Hauptfigur des schwäbischen Reichsritters Gottfried (auch Götz genannt) in Jagsthausen leben und jung an Jahren sterben. Das berühmt gewordenes "Götzzitat" aus dem Schauspiel Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand von Johann Wolfgang Goethe hat den Ritter bei jedermann bekannt gemacht. Das Schauspiel weicht jedoch von der Wirklichkeit ab. Tatsächlich erreichte Götz von Berlichingen mit über 80 Jahren ein für damalige Verhältnisse sehr hohes Alter. Die bekannte Burg und das Jagsttal lassen bei einem fotografischen Ausflug den Besucher mit vielen Motiven voll auf seine Kosten kommen.
Nur Kindheit in Jagsthausen
In der Burg Jagsthausen verbrachte Götz von Berlichingen aus dem Geschlecht der Herren von Berlichingen als letztes von zehn Kindern des Kilian von Berlichingen aus Jagsthausen und der Margaretha von Thüngen einige Jahre seiner Kindheit (Bild 1 und Bild 2). Hier weichen auch die Tatsachen vom Schauspiel Goethes ab. Denn die überwiegende Zeit seines Lebens verbrachte der Ritter auf seiner Burg Hornberg.
Bilder von der Burg Jagsthausen
Das Bild 1 zeigt den Zugang der Burg von vorne mit dem großen Durchgang zum Innenhof. Auf diesem ist bereits die Tribüne für die Vorstellungen aufgebaut. So kann im Innenhof zur Festspielzeit nicht fotografiert werden. Die Fotografie wirkt durch den Vordergrund mit Bäumen und Blumen ihre Tiefenwirkung. Das zweite Bild, eingerahmt vom Blätterwerk soll die Größe der Burg vermitteln. Dies wird durch denn seitlichen Standpunkt erreicht
Burgfestspiele
In den Sommermonaten finden jährlich die Burgfestspiele statt. So ist im Innenhof die entsprechende Tribüne für die Zuschauer aufgebaut. Daher kann in der Spielzeit im Innenhof kaum fotografiert werden. Auf Grund der Spiele wird die Burg auch Götzenburg genannt. Über die Holzbrücke geht es in das Innere der Burg und in die Innenhöfe. Eine Tafel zeigt Darsteller des Götz von Berlichingen seit dem Jahre 2.000 (Bilder 3). Hinter dem Innenhof mit aufgebauter Tribüne ist ein Neben-Innenhof. Hier erwarten den Fotografen einige reizvolle Burgmotive. Ein Beispiel zeigt die dunkle Holzbrücke (Bild 4). Im Obergeschoss ist das gemütliche Burgrestaurant untergebracht. Hinter der Brücke führt eine Treppe zur Zuschauertribüne.
Austellungen im Park von Jagsthausen und Burgpark
Ein Spaziergang rund um die Burg bietet weitere interessante Aufnahmen der Burg. Aber auch ein am Rande stehendes altes Fachwerkhaus fordert zum Fotografieren. Weitere solcher mittelalterlichen
Häuser sind auch in dem reizvollen Ort Jagsthausen manches Foto wert. Gegenüber der Burg an der anderen Straßenseite faszinierten die im Park ausgestellten Holzskulpturen (Bild 5). Sehr modern und sehenswert sind auch die im Burgpark ausgestellten Steinskulpturen. Gerade ungewöhnliche Aufnahmen rufen später beim Betrachten der Bilder schöne Erinnerungen zurück.
Weitere Informationen
Weitere Fotografien finden sich im Artikel Jagsthausen, Region Heilbronn - Ausflug und Fotografieren. Wer sich für die Festspiele interessiert, wird auf der Seite Jagsthausen-Burgfestspiele der Gemeinde Jagsthausen fündig. Über die Seite Tourismus werden weitere Informationen über Jagsthausen angeboten. Ein sehr empfehlenswerter Ausflug in der Nähe ist die Stadt Möckmühl an der Jagst.
