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Freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr und Praktika

  • 09.02.2012
  • Stefan Dassler
Freiwilliges ökologisches Jahr - Stefan Dassler
Freiwilliges ökologisches Jahr - Stefan Dassler
Das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für Jugendliche im Alter von 16-27 Jahren vor oder nach der Ausbildung.

Es dauert in der Regel 12 Monate. Träger sind Kirchen und Umweltschutzverbände. Unter dem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) versteht man einen sozialen Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre. Die Dauer beträgt zwischen 6 und 18 Monaten. Einsatzbereiche sind beispielsweise Kindertagesstätten, Behinderteneinrichtungen, Sportvereine, Theater, Museen, Jugendclubs, Krankenhäuser und Altenheime. Das FSJ kann auch als freiwilliges soziales Schuljahr (FSSJ) erfolgen.

Freiwilliges soziale Schuljahr

Kurzer Erfahrungsbericht über ein freiwilliges soziales Schuljahr vor Beginn der Ausbildung:

Seit ungefähr einem halben Jahr engagiere ich mich im Rahmen eines Schulprojekts (Freiwilliges soziales Schuljahr; kurz: FSSJ) in einer gemeinnützigen Institution. Dort findet sich wöchentlich eine Gruppe weiblicher Senioren ein, die sich zu einem gemeinsamen Spielenachmittag treffen.

Mit großer Freude bereiten wir – ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern – Kaffee und Kuchen sowie den Saal, in dem sich der Senioren-Club trifft, vor und gestalten die Nachmittage mit abwechslungsreichen Spielen und Gedächtnistrainings.

Mehr Informationen

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Das FSSJ ist eine gute Möglichkeit Berufsfelder beispielsweise im sozialen, kreativen und auch sportlichen Bereich zu entdecken, kennen zu lernen und dadurch das persönliche Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ferner erhält man am Ende dieses Jahres ein Zeugnis, aus dem die soziale Kompetenz hervorgeht und das für das schulische und berufliche Weiterkommen hilfreich ist. Zudem hat man bessere Chancen bei einer Bewerbung.

(Quelle: Erfahrungsbericht von Julia G. zum BRK-Senioren-Club in Bamberg vom 11.03.2009)

Längere Praktika

Über ein Praktikum oder eine zeitlich begrenzte Aushilfstätigkeit vor der Ausbildung erhält man Einblicke in den Berufsalltag. Es dient dem Erwerb von Berufserfahrung und ist eine gute Möglichkeit, den Einstieg in eine Ausbildung vorzubereiten.

Beispielsweise gibt es folgende Arten von Praktika:

  • Schnupperpraktikum: Wenige Tage dauerndes Praktikum von Schülern zum Kennenlernen einer betrieblichen Ausbildung.
  • Schülerbetriebspraktikum: In den meisten Bundesländern organisieren die Schulen im vorletzten oder letzten Schuljahr ein Betriebspraktikum.
  • Vorpraktikum: Vorgeschriebenes Praktikum, das beispielsweise bei bestimmten sozialen Ausbildungen vor Beginn der Ausbildung absolviert werden muss.
  • Schiffspraktikum: Freiwilliges Praktikum für Schulabgänger, um seemännisch-technische Berufe und Anforderungen kennen zu lernen.
  • Auslandspraktikum: Freiwilliger Auslandsaufenthalt zur Verbesserung der Bewerbungschancen und zum Spracherwerb.
  • Längeres freiwilliges Praktikum: Als Überbrückung bis zum Ausbildungsbeginn, falls es mit der Ausbildungsstelle erst im nächsten Jahr klappt.

Auch für Arbeitgeber sind Praktika eine Möglichkeit, Nachwuchskräfte kennen zu lernen. Während dieser Praktika kann man Kontakte für eine zukünftige Ausbildung in dem Unternehmen herstellen.

Trainingsaufgaben:

1. Welche Vorteile hat ein freiwilliges soziales Schuljahr (FSSJ) für Schüler?

2. Recherchieren Sie im Internet in Kleingruppen unter http://www.pro-fsj.de und http://www.foej.de . Erstellen Sie in jeder Gruppe eine Tabelle, in der Sie das FSJ und das FÖJ vergleichen. Vergleichskriterien können beispielsweise sein: Dauer, konkrete Einsatzbereiche, Träger/Organisationen und Kontaktadressen. Präsentieren Sie anschließend Ihre Ergebnisse den anderen Gruppen.

3. Recherchieren Sie unter http://www.praktikum.info fünf verschiedene Stellen für längere freiwillige Praktika.

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Stefan Dassler, Dipl.-Handelslehrer, Stefan Dassler

Stefan Dassler - Dipl.-Handelslehrer (Studium der Wirtschaftspädagogik mit Schwerpunkt Organisationspsychologie an der Universität ...

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