Fremdsprachen mit der Assimil-Methode lernen

Italienisch ohne Mühe heute, A1 bis B2 - Assimil
Italienisch ohne Mühe heute, A1 bis B2 - Assimil
Die Assimil-Methode bietet ein unkompliziertes Erlernen von Fremdsprachen. Vokabeln pauken und Grammatik büffeln sind tabu.

Mit der Assimil-Method werden das Vokabeln-Pauken und das Grammatik-Büffeln vermieden. Durch konkrete Beispiele und der natürlichen Funktion des Assimilierens werden die Bedeutungen der praktisch orientierten Texte erschlossen und die Lerner auf diese Weise zu einem schnellen Verständnis in der Fremdsprache geführt.

Die Assimil-Reihe ist inzwischen für viele Sprachen erhältlich, etwa für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Griechisch. Für jede Sprache gibt es einen ersten Teil, der das Niveau A1 bis B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) abdeckt. Der zweite Teil knüpft an das Niveau C1 an. Für einige Sprachen sind auch Business-Kurse vorhanden, die auf die Geschäftssprache in der jeweiligen Sprache vorbereiten. Die Kurse sind als einzelnes Buch, als Kombination aus Buch und CDs oder MP3s und als PC-Kurs erhältlich.

Die Funktionsweise der Assimil-Methode

Jede Lektion wird mit dem mehrmaligen Hören begonnen. Es sollen in diesem ersten Schritt weder der fremdsprachige Text noch die Übersetzung gelesen werden. Beim Zuhören kann sich der Lerner folgende Fragen stellen:

  • Erkenne ich bereits gelernte Worte wieder?
  • Kann ich den Inhalt verstehen ohne jedes Wort zu kennen?
  • Welche Art von Sätzen kommen vor? Werden Fragen gestellt, sind Ausrufe vorhanden oder unterhalten sich die Personen neutral miteinander?
  • In welcher Beziehung stehen die Personen? Lachen sie über ein Thema? Wie werden die einzelnen Worte gesprochen, gibt es Betonungen auf einzelne Textpassagen?

Jetzt werden der fremdsprachige und der deutsche Text sowie die Anmerkungen gelesen. Der Lerner kann nun überprüfen, ob seine Vermutungen zu dem Gehörten stimmen. Liegt er falsch, kann ihm dieser Prozess beim Erkennen von Auffälligkeiten in der Intonation helfen. Der nächste Schritt ist das Nachsprechen, das sogenannte Shadowing. Hierbei wird die Lektion abgespielt und der Inhalt leicht verzögert nachgesprochen.

Hat der Sprachschüler diese Schritte ausreichend absolviert und sich mit dem aktuellen Lektionstext vertraut gemacht, so kann er sich mit den Verständnisübungen beschäftigen. Diese vertiefen noch einmal das Gelernte. In jeder siebten Lektion wird die behandelte Grammatik ausführlich zusammengefasst und erläutert. Die bereits verinnerlichten Strukturen werden somit noch einmal verdeutlicht und im Gedächtnis verankert.

Die passive und aktive Phase

Bis zur 50. Lektion soll sich der Sprachschüler ausschließlich passiv mit der neuen Fremdsprache befassen. Dies umfasst das Anhören, Verstehen, Nachsprechen und Absolvieren der Übungen. So baut der Lerner nach und nach seinen Wortschatz auf, um ihn anschließend in der aktiven Phase zu verwenden.

Die aktive Phase, auch zweite Welle genannt, fordert das Übersetzen des deutschen Texts in die Fremdsprache. Dabei fängt der Lerner wieder mit der ersten Lektion an, während er selbstverständlich nicht die passive Phase vergessen, sondern weiterführen sollte. Das Übersetzen der Lektionen fällt leichter, wenn die Lektionen vor dem Übersetzen noch einmal angehört und somit aufgefrischt werden. Zur Unterstützung des Prozesses sollte sich der Sprachenlerner einen Muttersprachler oder äquivalente Kontakte suchen, um seine Fertigkeiten auszubauen. Foren, Chats, E-Mails oder fremdsprachige Lesekreise bilden Austauschmöglichkeiten.

Melanie Günther - Bereits in der Grundschule schrieb ich kreative Texte und so ist es kein Wunder, dass die Möglichkeit des schriftlichen Ausdrucks ...

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