Fruchtige Dessertrezepte mit Himbeeren und Orangen

Himmlische Dessertrezepte mit Himbeeren u. Orangen - Renate Franke / pixelio.de
Himmlische Dessertrezepte mit Himbeeren u. Orangen - Renate Franke / pixelio.de
Wie ein Stück vom Himmel: Himbeeren in Chardonnay-Gelee und ein frisch-fruchtiger Orangenkuchen - zwei köstliche Dessertrezepte.

Dieses Rezept ist ein Stück Himmel auf Erden. Die vom Wein trunkenen Früchte leuchten in durchscheinendem Rot und sind so himbeerig, wie man sie sich nur wünschen kann. Das halbfeste, zarte Gelee, in das sie gebettet sind, duftet so betörend, dass man beim Essen vor lauter Seligkeit weinen möchte.

Himbeeren in Chardonnay-Gelee (für sechs Personen)

1 Flasche guter fruchtiger Chardonnay

300g Himbeeren

1 Vanilleschote, der Länge nach aufgeschlitzt

8 ½ Blatt weiße Gelatine (14g)

250g Zucker

Zum Servieren brauchen Sie

Creme double oder halbsteif geschlagene Sahne

Wein und Himbeeren in eine Schüssel geben und 30 Minuten ziehen lassen. Den Wein durch ein Sieb in einen Topf gießen und die Vanilleschote hinzufügen. Die Himbeeren beiseite stellen. Den Wein bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen, dann vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Die Gelatine fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote entfernen und den Wein ein zweites Mal erhitzen. Den Zucker hineingeben und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Wenn ein Teil des Alkohols verdampfen soll, lassen Sie den Wein kurz aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und mit einem Drittel des Weins in einen Messbecher geben. Unter Rühren auflösen, dann die Mischung zum restlichen Wein gießen und alles gut verrühren. In eine große Kanne füllen.

Die Himbeeren auf sechs flache, klare Glasschüsselchen verteilen und mit dem Wein begießen. Zum Erstarren für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Falls Sie das Dessert im Voraus zubereiten, kann es auch einen Tag lang kalt stehen. 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Reichen Sie dazu ein Kännchen Creme double oder halbsteif geschlagene Sahne, die sich dann jeder über das duftende, zarte Gelee gießen kann.

Orangenkuchen (für acht bis zehn Personen)

Schlichte, unspektakuläre Kuchen wie dieser sind im Sommer ideal. Sie bilden einen wunderbaren Hintergrund für sattrote, aromatische Beeren. Im tiefsten Winter geben Sie einfach gemischte Beeren aus der Tiefkühltruhe auf einen Teller, bestreuen Sie mit der abgeriebenen Schale von einer unbehandelten Orange und lassen sie langsam auftauen. Falls Sie kein Orangenöl bekommen, würzen Sie den Teig mit mehr abgeriebener Orangenschale. Das Orangenaroma ist dann zwar nicht mehr ganz so intensiv, aber immer noch wundervoll.

250g weiche Butter

125g feines gelbes Maismehl, mehr für die Form

175g Zucker

4 Eier

60ml Joghurt

Abgeriebene Schale von einer Orange

Saft von ½ Orange

½ TL Orangenöl (aus der Apotheke)

50g Mehl

1 ½ TL Backpulver

Zum Servieren brauchen Sie

Himbeeren oder gemischte Beeren und Creme fraiche, Mascarpone oder geschlagene Sahne

Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Eine Springform (Durchmesser 23cm) mit Backpapier auslegen. Das Backpapier fetten und mit Maismehl bestreuen. Die Form schwenken und so das Mehl darin verteilen (überschüssiges Mehl herausklopfen). Die Butter mit dem Handmixer cremig rühren, dann den Zucker hinzufügen. Die Eier nacheinander unterrühren, dann Joghurt, Orangensaft, abgeriebene Orangenschale und Orangenöl dazugeben und unterziehen. Maismehl, Mehl und Backpulver unterrühren und den Teig in die vorbereitete Form füllen.

Den Kuchen 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis er goldbraun ist und auf Fingerdruck federnd nachgibt. Der Orangenkuchen soll, was seine Form angeht, flach bleiben und nicht luftig aufgehen. Kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann den Rand der Springform öffnen und den Kuchen ganz auskühlen lassen.