Zum 33. Todesjahr von Elvis Presley

Elvis Presley - Free Classic Images
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Elvis Presleys früher Tod war ein Schock für die weltweite Fangemeinde. Auch 33 Jahre später bleibt er unvergessen.

Kein anderer Sänger hinterließ so tiefe Spuren in der Musikszene. Elvis Presley war nicht nur der King of Rock ’n’ Roll, er war auch ein Rockabilly-, Blues-, Country- und Gospelsänger und als solcher in fünf Halls of Fame vertreten. Seine markante Stimme rührt bis heute an, seine Shows nahmen sich viele kommenden Stars zum Vorbild. Es gibt wohl kaum eine andere Persönlichkeit, über die so viel und detailliert berichtet wurde. Seine Werke spielen bis heute Millionen ein.

Elvis the Pelvis - mit erotischer Hüftakrobatik in die Musik-Charts

Wer kennt sie nicht, seine erotisch kreisenden Hüftbewegungen und die schüttelnden Beine? Als Elvis mit 21 Jahren zum ersten Mal auf einer großen Bühne stand, sorgte er für einen handfesten Skandal. Er drückte seine Musik nicht nur mit der Stimme, sondern auch mit seinem ganzen Körpereinsatz aus. Die prüde konservative Gesellschaft des damaligen Amerika war schockiert. Die Jugend dagegen war komplett aus dem Häuschen. So etwas hatte es bis dato nicht gegeben. „Elvis, the Pelvis“ – „Elvis, das Becken“ titelten die Zeitungen. Mit ihm begann eine Jugendbewegung, die viele kommenden Generationen prägte.

Die Superlativen des King of Rock ’n’ Roll

Mehr als eine Milliarde verkaufte Tonträger machen Elvis Presley bis heute zu einem der erfolgreichsten Solokünstler aller Zeiten. In seiner 24-jährigen Karriere brachte er 39 Alben heraus, absolvierte während seiner Konzertjahre 1969-1977 über 1.100 Shows und drehte 31 Kinofilme. Sowohl als Gesamtkünstler als auch als Solosänger führt er die Liste der 150 meistverkauften Alben und Singles weltweit (International Federation of the Phonographic Industry) an. Elvis war 14 mal für den Grammy nominiert, dreimal erhielt er den begehrten Preis. Eine Auszeichnung, die ihm persönlich sehr viel bedeutete, war die Benennung zu einem der „Ten Outstanding Young Men oft he Nation“ (Die 10 herausragendsten jungen Männer der Nation“) vom United States Junior Chamber of Commerce im Jahr 1970. Eine Ehre, die wenigen bedeutenden Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Medizin, Wissenschaft und Politik zuteil kam.

Das schwierige Privatleben des King of Rock

So erfolgreich der Rock- und Popstar war, sein Privatleben war von vielen Tiefschlägen geprägt. Der ebenso frühe Tod seiner geliebten Mutter Gladys, die wie er selbst mit 42 Jahren an Herzversagen starb, machte ihm lange zu schaffen. Ein weiterer persönlicher Tiefschlag war die Scheidung von Priscilla Presley 1972, als Töchterchen Lisa Marie gerade mal vier Jahre alt war. Das Ende seines Familienlebens stürzte Elvis in eine schwere Zeit der noch stärkeren Medikamentenabhängigkeit und Depressionen. Sein privater Schmerz und seine Sensibilität beeinflussten auch seine Karriere. Gesundheitlich hatte er zunehmend Probleme, war stark übergewichtig, trank und nahm einen gefährlichen Pillenmix gegen Schmerzen und Schlafstörungen. Parallelen, die später beim Tod von Michael Jackson ähnliche Ansätze finden. Seine Todesursache ist dennoch nie ganz aufgeklärt worden, bzw. bis heute nicht offiziell bekannt gegeben. Der Obduktionsbericht soll erst 2027 geöffnet und publik gemacht werden. Viele Fans flüchten sich in die Illusion, ihr Idol sei gar nicht gestorben, sondern lebe irgendwo inkognito. Seither wurde regelmäßig über angebliche „Elvis-Sichtungen“ in allen Erdteilen berichtet.

Der King ist tot, lang lebe der King

Der Mythos des King of Rock ’n’ Roll geht weiter. Aktuell gibt es 625 Fanclubs rund um den Globus, ganz abgesehen von allen anderen Fans. Elvis Popularität durchquert ganze Generationen und ist selbst 33 Jahre nach seinem tragischen Tod ungebrochen. Heute pilgern Millionen Menschen nach Graceland, wo er neben seinen Eltern begraben liegt. Die Hälfte davon sind unter 35 Jahren.

Silvia E. Baumann, Lou Avers

Silvia Baumann - Herzlich Willkommen auf meiner Profil-Seite! Seit 18 Jahren nimmt mich meine Leidenschaft - das Reisen - voll und ganz in Anspruch. Als ...

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