
- Eine magnetische Festplatte innen - http://www.morguefile.com/license/morguefile/
Hier finden Sie Hilfestellungen zum Anschluss von externen und internen magnetischen Festplatten sowie SSDs und Hybridfestplatten. Der Artikel bezieht sich auch auf den Vorartikel "Computer für Einsteiger: Kaufberatung zu Festplatte und SSD", der ebenfalls hier auf suite101.de veröffentlicht ist. Sie beheben so Speicherplatzprobleme, können Sicherheitskopien erstellen oder arbeiten mit Ihrer externen Festplatte mobil.
So können Sie häufige Probleme beim Anschließen der externen Festplatte lösen
Es ist leider nicht ausgeschlossen, dass beim Anschließen des Laufwerks auch Probleme auftreten. Bei manchen älteren USB Anschlüssen reicht der zur Verfügung gestellte Strom nicht aus, das Anlaufen der Festplatte zu erreichen. Mit einer USB 2.0 Y-Verlängerung oder einem preiswerten aktivem USB-Hub bei Ebay kann man dieses Problem beseitigen. Dabei werden die beiden USB Anschlüsse der einen Seite am PC bzw. am Notebook eingesteckt und das vorhandene Kabel für die USB 2.0 oder 3.0 Festplatte in die Buchse an der anderen Seite. Der Aufwand beträgt in beiden Fällen unter 10 €.
Übrigens: eine externe Festplatte lässt sich während des Betriebs des Computers anschließen und abziehen. Vor dem Abziehen gehen Sie rechts unten in der Taskleiste auf „Hardware sicher entfernen“ und wählen Sie nach einem Klick links die externe Festplatte aus. Unter Windows 7 findet sich das Symbol des USB-Steckers für das Entfernen nach einem Linksklick auf einen weißen Pfeil nach oben (unter Windows XP nach links, dort hat es einen grünen Pfeil). Anschließen können Sie sie jederzeit.
Schaffen Sie neuen Speicherplatz auf Ihrer Systemfestplatte, indem Sie Ihre eigenen Dateien auf die externe Festplatte übertragen
Platz schaffen können Sie am besten, in dem Sie Eigene Dateien auf das externe Laufwerk speichern. Außerdem ist es vorteilhaft, alte Dateien auf die neue Festplatte zu übertragen. Dazu können Sie auf Start / Windowslogo „Arbeitsplatz“ bzw. „Computer“ mit links klicken und auf „C:“ gehen. Unter „Benutzer“ oder bei Windows XP unter „Dokumente und Einstellungen“ klicken Sie Ihren Benutzernamen doppelt an an. Mit dem Befehl „Alles Auswählen“ und „Kopieren“ im Fenstermenü „Bearbeiten“ können sie diesen Ordner dann vormerken. Jetzt gehen Sie auf Arbeitsplatz / bzw. Computer zurück und öffnen die externe Festplatte (sie hat einen eigenen Buchstaben). Klicken Sie mit der rechten Maustaste ins Fenster und wählen Sie Neu / Ordner. Nach dem Benennen nach Wunsch öffnen Sie diesen und gehen im geöffneten Fenster auf den Menüpunkt „Einfügen“. Nach einigen Minuten, abhängig von der tatsächlichen Datenmenge, ist das Kopieren abgeschlossen. Überprüfen Sie den Kopiervorgang und kopieren Sie wichtige Dateien notfalls einzeln.
So haben Sie jetzt eine Sicherheitskopie angelegt. Bei Fehlermeldungen wählen Sie „Überspringen“ oder „Ja, alle“. Speichern Sie nun immer dort Ihre Dateien. Hat das Systemlaufwerk C: weniger als 2 GB frei, sollten Sie dann alle Eigenen Dateien auf C: löschen. Eine Sicherheitskopie können Sie dann auch über einen DVD-Brenner erstellen, ein Laufwerk, das in den meisten Computern enthalten ist.
Bauen Sie eine interne SATA- oder IDE-Festplatte ein
Dazu öffnen sie beide Seitenteile Ihres Computers. Das Laufwerk gehört in einen Festplattenkäfig, der bei Towergehäusen vorne unten im Gehäuse zu finden ist. Setzen Sie es so in den Blechrahmen ein, dass die Anschlüsse zur Gehäusemitte zeigen. Jetzt fixieren Sie es mit zwei Schrauben an jeder Seite. Alternativ können sie dies eventuell auch mit einer Schnellbefestigung an der Seite des Käfigs, die man nach vorne schieben kann.
Eine Festplatte muss sowohl mit einem Stromkabel als auch einem Datenkabel verbunden sein. Befestigen sie die Kabel an Festplatte und Mainboard für die Daten und das Netzteilkabel an der Festplatte (siehe Foto unten). Bei IDE-Kabeln reicht eine Datenleitung unter Umständen für zwei Geräte, die dann aber richtig gejumpert werden müssen. Je ein Jumper (ein kleiner Plastikaufsteckkontakt an der Festplatte) muss bei der neuen Festplatte auf Master (oft „MA“), bei der anderen auf Slave (oft „SL“) eine Verbindung von zwei Metallpins herstellen. Das Gehäuse kann nun wieder geschlossen werden. Beachten Sie, das das viele Teile des Systems von einer neuen internen Festplatte erst beschleunigt werden, wenn darauf ein Betriebssystem installiert wird.
Sie können 2,5 Zoll-SSDs und Hybridfestplatten einfach anschließen
Wenn Sie sich für eine 2,5 Zoll-SSD oder Hybridfestplatte entschieden haben, brauchen Sie einen 3,5 Zoll-Einbaurahmen. Dieser wird zuerst mit Schrauben am Laufwerk befestigt. Verbinden Sie nun das Daten- und das Stromversorgungskabel mit der SSD im Einbaurahmen in der Nähe des Computers. Nun können Sie das Gerät im 3,5 Zoll-Festplattenkäfig einbauen, in dem Sie es einstecken und an beiden Seiten festschrauben oder mit einer seitlichen Schnellfixierung befestigen. Die beiden Laufwerksarten sind übrigens wie eine SATA-Festplatte anzuschließen, und auch sie zeigen einen Großteil Ihrer Leistung erst, wenn das Betriebssystem auf ihnen installiert ist.
So erreichen Sie die höchste Geschwindigkeit bei fehlendem SATA 6 GB/s-Anschluss, zum Beispiel mit der Intel SSD 510 series oder der OCZ Agility 3 120 GB
Besitzt Ihr PC nur einen zu langsamen SATA-Anschluss, können Sie einen Controller nachrüsten. Die ASRock SATA3 Controllerkarte wird bei den PCI-Steckplätzen neben der Grafikkarte eingebaut. Unter Umständen müssen Sie eine schmale Blende am Gehäuse entfernen. Steckt die Karte im PCI-E 1x 2.0-Steckplatz, muss Sie an der Gehäusewand mit einer Schraube befestigt werden. Dann lässt sich das SATA-Datenkabel und die SSD anschließen.
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